Neun Stunden zur Ewigkeit

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Überblick
Serie: Perry Rhodan-Heftserie (Band 2046)
PR2046.jpg
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
Innenillustration
Zyklus: Die Solare Residenz
Titel: Neun Stunden zur Ewigkeit
Untertitel: Der Chronist von ES gibt den Startschuß – der Countdown zu einem kosmischen Ereignis
Autor: Ernst Vlcek
Titelbildzeichner: Swen Papenbrock
Innenillustrator: Harry Messerschmidt (1 x)
Erstmals erschienen: Dienstag, 7. November 2000
Hauptpersonen: Atlan, Mondra Diamond, Delorian Rhodan, Ronald Tekener, Ruyde Kerima Bassa
Handlungszeitraum: 17.995.095 v. Chr.
Handlungsort: INSHARAM
Journal:

Nr. 33: Auf dem Weg zum Überlichtantrieb - Teil 1 (Matthias Pätzold)

Kommentar: Multiversum und Zeitreisen (II)
Glossar: Arystes / Arystischer Wald / Kokon (von ES) / Orllyndie; zusätzliche Hintergründe / Superintelligenzen
Zusätzliche Formate: E-Book, enthalten in Edition Terrania Band 12

Handlung

Da die Mediker der SOL feststellen, das in Delorian Rhodan ein genetisch fixiertes Todesprogramm abläuft, zwingt Mondra Diamond die Ärzte Gorake Hamatt und Gustav Roloff, ihr das Kind zu übergeben. In ihrer Kabine stellt sie die Schale mit dem Ableger des Pflanzenvaters Arystes in das Kinderbett, und unter dem Einfluss des Blütenstaubs scheint sich Delorian tatsächlich zu erholen.

Unterdessen legt Atlan da Gonozal in der Zentrale der SOL seine Hand auf die Lade des von Lotho Keraete installierten Kokons. Unter homerischem Gelächter erscheint erneut die zehn Zentimeter große Projektion des bärtigen Greises. Er stellt sich diesmal als Chronist von ES vor. Er kritisiert, dass es den Menschen an Bord an Initiative mangele und dass sie etwas Naheliegendes nicht getan haben. Denn heute sei der Tag der Entscheidung, und für ihn ende jegliche Geschichte.

Zusammen mit Icho Tolot, Myles Kantor und dem Chronisten, der auf Normgröße anwächst, bringt Atlan den Kym zum Arystes-Ableger. Dabei lässt es Diamond nur zögernd zu, dass der Puppenkokon zu Delorian ins Bett gelegt wird. Die Orchideenstämmchen des Arystes-Ablegers stoßen eine große Menge Blütenstaub aus, und der Kym löst sich in einem goldenen Funkenregen auf, worin Atlan den Flügelschlag eines Schmetterlings zu erkennen glaubt. Um die SOL beginnt jetzt die Psimaterie zu brodeln, während gleichzeitig ein kalter, goldener Funkenregen von der Carit-Hülle ausgeht, der dem Hantelschiff das Aussehen einer Wunderkerze gibt – ESTARTU wird wiedergeboren.

Der Chronist bestätigt, das nach dem vernichtenden Angriff K'UHGARS die Kym auf Auroch-Maxo-55 die einzigen noch vorhandenen Bezugspunkte für die Rest-Entität der Superintelligenz waren. Daher hätten die Mundänen im Auftrag ihrer Superintelligenz alles daran gesetzt, den Planeten zu finden und zu vernichten. Durch das Zusammenführen des Kym mit dem Arystes-Ableger hat der Bezugspunkt jetzt die Funktion eines Ankers, an dem ESTARTU Halt finden kann. Sie erscheint dann wahrhaftig in Gestalt einer makellos schönen Frau, der Atlan bereits im Jahre 448 NGZ nach dem Transfer des letzten Hangay-Viertels aus Tarkan begegnete und die sich Hirdal nannte. Als der Arkonide die Frau jetzt mit Hirdal anspricht, akzeptiert sie den Namen, und Atlan begreift, dass er ESTARTUS Inkarnation diesen Namen in einer Art Zeitschleife selbst gegeben hat.

Hirdal nimmt jetzt Delorian an sich, dessen Körper sich verdunkelt und ebenfalls eine Funkenflut ergießt. ES muss dem Baby einen psionischen Imprint aufgedrückt haben, damit es jetzt, in der Vergangenheit, zu seiner eigenen Entstehung beitragen kann. Kurz darauf zeigt sich ES tatsächlich, zunächst in Form einer Energiespirale. Von Delorian bleibt dabei nur der leblose Körper übrig, und die schier verzweifelte Diamond verlangt, in ES aufgehen zu dürfen. Doch in einer Vision erscheint ihr Delorian in Gestalt eines 18-Jährigen und erinnert sie daran, dass Perry Rhodan auf sie warte.

Während sich die Dualfusion der Essenz von ES mit dem ESTARTU-Rest vollzieht, versammeln sich die Evoesa um die SOL. Als Ronald Tekener das Schiff verlässt, erfährt er von Ruyde Kerima Bassa, dass ihr Volk der Geburt der neuen Superintelligenz beiwohnen wolle.

Im Auftrag Atlans bemüht sich Tangens der Falke, das Aussehen des Chronisten in jüngeren Jahren zu eruieren. Es ergibt sich dabei das Bild Delorians, der somit 18 Millionen Jahre lang der Chronist von ES war. Die Substanz des Greises schwindet jetzt, und er erklärt noch, wegen seines Wissens um die Zukunft habe ES stets als allwissend gegolten. Diese Zeitschleife hat ES mit der Geburt Delorians im Jahre 1291 NGZ durchbrochen, mit dem Preis, von nun an die Zukunft nicht mehr zu kennen.

ES entzieht dem INSHARAM sämtliche Psimaterie, und die Evoesa, die hier nicht mehr benötigt werden, gehen in der Superintelligenz auf. Trotz allem ist ES jetzt, an seinem Anfang, sehr schwach, und das Wissen des Chronisten bleibt lange noch verschüttet. Auch die SOL hat sich verändert, denn die Carit-Hülle hat ihre besonderen Eigenschaften verloren.

In Gestalt eines jungen Mannes begibt sich Delorian, der neue Chronist von ES, zu den Inzaila Onda. Die Dimensionstunnel sind zurzeit passierbar, solange sich nicht erneut Psimaterie angehäuft hat. Die Pflanzeninseln sollen ihres Weges ziehen. Jonkylm entscheidet sich für den Absantha-Tunnel und bekommt den Arystes-Ableger mit auf den Weg.

Auch die SOL soll unverzüglich nach Segafrendo zurückkehren. Binnen drei Tagen muss die NACHT erreicht werden, denn später sei kein Transfer in die Zukunft mehr möglich. Dort werde die SOL auch nicht vor dem Jahre 1303 NGZ erscheinen, denn erst dann hätten die im PULS versammelten sechs Superintelligenzen den Mega-Dom für den Transfer ausreichend stabilisiert. Delorian kehrt in ES zurück, der seine Wanderschaft beginnt.

Wohlwissend, dass die Mundänenflotten warten, fliegt die SOL in den Auroch-Maxo-Tunnel ein.

Innenillustration