Spur nach ZENTAPHER

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Perry Rhodan-Heftromane
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Überblick
Serie: Perry Rhodan-Heftserie (Band 2086)
PR2086.jpg
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
Innenillustration
Zyklus: Die Solare Residenz
Titel: Spur nach ZENTAPHER
Untertitel: Auf der Spur des Unbekannten – Mohodeh Kascha erreicht die Dunkle Null
Autor: Uwe Anton
Titelbildzeichner: Ralph Voltz
Innenillustrator: Michael Wittmann (1 x)
Erstmals erschienen: Dienstag, 14. August 2001
Hauptpersonen: Atlan, Mohodeh Kascha, Hiril sam Kaychiri, Icho Tolot
Handlungszeitraum: März 1304 NGZ
Handlungsort: Land Dommrath, Cluster 0057
Journal:

Nr. 44: Aus Mythen werden Fakten - Der Riesenkalmar Architeuthis (Monika Niehaus-Osterloh)

Kommentar: Nochmals: Kosmonukleotide (I)
Glossar: 11-KYR / Atha'Kimb / Favvinta / Haj'Markani / Kosmonukleotid / Rin-System / Rinxxa
Zusätzliche Formate: E-Book

Handlung

Unmittelbar nach der Ankunft in der Entree-Station wird Mohodeh Kascha von einem Instinktkrieger angegriffen. Der Kimbaner tötet ihn mit seinem Xan-Katapult, das Materie durch Simulation eines Pseudo-Black Holes komprimiert und teilweise in den Hyperraum abstrahlt. Anschließend befragt Atlan den Ritter von Dommrath nach Thoregon, den Pangalaktischen Statistikern und der Galaxie Wassermal. Doch Kascha besteht darauf, zunächst das Geheimnis ZENTAPHERS zu lösen, das er für eine existenzielle Gefahr für seine Heimatgalaxie hält. Zur Begründung schildert er seine Erlebnisse:

Im Jahr 433.898 Domm (1291 NGZ) sucht Kascha mit seiner ATHA'KIMB im Sektor CLURMERTAKH nach einem verschollenen Verband Legionschiffe, deren Überreste er entdeckt. Zentronische Aufzeichnungen zeigen ihm, dass ein kleines, von einem Schutzfeld umgebenes Objekt die Schiffe genau am 30. April 1291 NGZ veranlasste, sich gegenseitig zu vernichten. Das deutet auf suggestive Kräfte hin, und Kascha reist nach Irrismeet. Der Ritter glaubt nicht wirklich an eine Schuld der Zielsuggestoren, erhofft sich aber weiterführende Hinweise. Tatsächlich hört er vom Angriff auf die Insel Cirrem Invar. Dort lassen Infrarotaufzeichnungen ein sehr großes Wesen erkennen, das dort hauste. Kascha spürt auch eine starke Präsenz, einer Ritteraura nicht unähnlich. Er schließt nicht aus, dass es sich um einen Beauftragten der Kosmokraten gehandelt haben könnte, und da den Zentroniken der Insel sämtliche Daten über Clurmertakh und die Dunkle Null entnommen wurden, bricht Kascha zum Sperrplaneten auf.
Von der dort stehenden Forschungsstation fliegt die ATHA'KIMB noch einige Kilometer, bevor sie landen muss. Von dort bricht der Ritter mit zehn Tagebuch-Robotern zu Fuß auf, was die Kommandantin Hiril sam Kaychiri nicht gutheißt. Die Dunkle Null erreicht der Ritter letztlich durch die Hilfe der Favvinta, den Dimensionstunnel, den der große Eindringling aufgebaut hat, wagt er nicht zu benutzen. Dieser schließt sich auch, kurz nach dem er die Entree-Station erreicht hat.
Kascha beginnt mit der Erforschung der Kabinette, verschafft sich nach Jahren auf Rynkor einen Z-Atlas und beobachtet erstmals, wie ein Objekt die für ihn unzugängliche Stadt Kintradims Höhe anfliegt. Später ist Kascha Zeuge, wie ein Frachtcontainer der Ektapa explodiert. Er nimmt den Schlüssel des getöteten Frachtagenten an sich, der sich als Zusatzbaustein zum Z-Atlas herausstellt. Damit gelangt der Ritter in bislang für ihn gesperrte Kabinette. Die drei fliegenden Städte bleiben weiter unerreichbar.
Nach nur zehn Kilo-Hiddyn (zwei Stunden) setzt sich ein Instinktkrieger, der den Schlüssel orten kann, auf seine Spur und versucht, ihn zu töten. Ab diesem Augenblick beginnt eine ständige Flucht, wobei er nach und nach seine Roboter einbüßt.
In einem ansonsten leeren Kabinett entdeckt der Kimbaner eine halbverweste Leiche. Nach seinen Informationen muss der Tote Kintradim Crux sein. Der Architekt ist offenbar einer Intervallwaffe zum Opfer gefallen. Diese kamen auch bei der Großen Verheerung zum Einsatz. Kascha findet dann noch eine Raumkapsel, die dem Transport von fässerartigen Gebilden dient. Diese Fässer sind Hochsicherheitsbehältnisse für einen brisanten Inhalt, jedoch leer. Von ihnen geht eine ungeheure Kälte aus.
Als erneut ein Instinktkrieger auftaucht, versteckt sich Kascha in der Kapsel. Diese aktiviert sich und versetzt ihn ins Innere eines Kosmonukleotids. Dort erkennt der Kimbaner Psiqs, wie sie ihm von den Pangalaktischen Statistikern von Wassermal beschrieben worden sind. Für kurze Zeit gerät er in den Bann eines Psiqs, dessen potenzielle Realität die Kimbanerstadt Atha'Kimb widerspiegelt. In einer Waffenkammer nimmt er ein Xan-Katapult an sich und kehrt in das Kabinett zurück. Mit der Waffe tötet er den Instinktkrieger.
Der Ritter von Dommrath ist sich nun sicher, dass ZENTAPHER eines jener machtvollen Gebilde ist, vor denen er und die anderen Ritter das Land Dommrath seit jeher zu schützen suchen. Dessen Geheimnis kann wohl nur in eine der drei Städte gelöst werden, die weiterhin unerreichbar bleiben.
Schließlich gelangt Kascha auf das Schloss in Kintradims Heim, wo er ein Etui des Architekten mit acht weiteren Schlüsseln an sich nimmt. Dann wird er in einem Stasisfeld gefangen, aus dem er jetzt, nach vier Domm, befreit worden ist.

Kascha drängt darauf, unverzüglich zu Kintradims Höhe zu fliegen, da er die Beobachtung gemacht hat, dass der unbekannte Eindringling die Reparatur ZENTAPHERS vorantreibt. Atlan, Icho Tolot, Dao-Lin-H'ay, Mondra Diamond sowie Myles Kantor ahnen an diesem 18. März, wer der Unbekannte ist, sprechen seinen Namen aber nicht aus.

Innenillustration