Das Sternenfenster

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Überblick
Serie: Perry Rhodan-Heftserie (Band 2100)
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© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
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Sammler-Edition
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt

Innenillustrationen
Zyklus: Das Reich Tradom
Titel: Das Sternenfenster
Untertitel: Konflikt im Hayok-Sternenarchipel – die Admiralin gegen das Reich Tradom
Autor: Robert Feldhoff
Titelbildzeichner: Alfred Kelsner
Innenillustrator: Michael Wittmann (2 x)
Erstmals erschienen: Dienstag, 20. November 2001
Hauptpersonen: Perry Rhodan, Ascari da Vivo, Reginald Bull, Bostich I.
Handlungszeitraum: 1311 NGZ
Handlungsort: Sternenfenster Hayok
Kommentar: In eigener Sache
Glossar: Hayok-Sternenarchipel / Mirkandol
Besonderes:

Umlaufendes Titelbild, Posterbeilage mit umlaufendem Titelbildmotiv – Sonderbeilage »Terrania Post«,
zwei Innenillustrationen

Zusätzliche Formate: E-Book, Perry Rhodan-Sammler-Edition (Auflage: 1000)

Handlung

Die galaktopolitische Lage ist Mitte 1306 NGZ, oberflächlich gesehen, ruhig. Bostich I., der Imperator des Göttlichen Imperiums, hat nun durch die gewonnene Unsterblichkeit Zeit, das Reich zu ordnen und langfristig zu planen. Zankapfel in dieser Zeit bleibt aber immer noch das Hayok-Sternenarchipel.

Perry Rhodan und Reginald Bull besuchen Mirkandol in einer offiziellen Angelegenheit. Beiden missfällt deutlich das Verhalten der Arkoniden – vor allem der Adligen. Sie unterhalten sich über Bostichs neues Geheimprojekt, die Yobilyn-Werft. Diese ist so geheim, dass nicht einmal die Neue USO genau weiß, was dort vor sich geht. Perry trifft dort zum ersten Mal auf Ascari da Vivo. Er ist sofort von ihr eingenommen, auch wenn ihm bewusst ist, das ihre Freundlichkeit wahrscheinlich nur Fassade ist, um ihn zu einem Fehler zu verleiten.

In einer Rede vor dem Galaktikum fordert Rhodan als Terranischer Resident die Rückgabe des Hayok-Sternenarchipels an die LFT. Ascari weist seine Forderung im Auftrag des Begam Bostich I. entschieden zurück.

Im Dezember 1306 NGZ landen die fünf Kreuzer der SOL auf Terra, die mit 355 ehemaligen Besatzungsmitgliedern der SOL vom Land Dommrath aufgebrochen waren, um zur Erde zurückzukehren. Die Reise über die Distanz von 38,6 Millionen Lichtjahren dauerte mit den Hypertakttriebwerken der Kreuzer zweieinhalb Jahre. Sie berichten von den Erlebnissen der SOL und von Mondra Diamond, mit der Rhodan ein Kind hatte – Delorian.

1309 NGZ befindet sich Perry Rhodan auf seinem Flaggschiff, der 1800 Meter durchmessenden LEIF ERIKSSON, als die Orter ein unbekanntes Schiff im Sektor Hayok entdecken. Die LEIF ERIKSSON macht sich auf den Weg in ein Gebiet, das bereits von Arkon beansprucht wird.

Das geortete Schiff ist nur 110 Meter lang und 66 Meter breit. Zwei Zylinderrümpfe wurden zu einer Art Weltraumkatamar zusammengefasst. Das Schiff erreicht eine Beschleunigung von unglaublichen 1500 km/s2. Perry lässt das unbekannte Schiff verfolgen, das offenbar so etwas wie Orientierungsmanöver fliegt. Bald darauf werden auch die Arkoniden auf das Schiff aufmerksam und entsenden eine Flotte von 200 Kampfschiffen. Ihr Flaggschiff ist die KARRIBO, das Schiff Ascari da Vivos. Sie denkt erst, dass der kleine Katamar ein Experiment der LFT sei, doch das wird schnell widerlegt, als das Schiff verschwindet und unbeeindruckt von der arkonidischen Flotte seine Ortungstätigkeit fortsetzt. Offenbar ist auch den Arkoniden die Fremdartigkeit der verwendeten Technologie aufgefallen. Sie versuchen, das fremde Schiff zu stellen und Kontakt aufzunehmen, doch das Schiff meldet sich nicht. Als es sich auch von den Warnschüssen der KARRIBO unbeeindruckt zeigt, lässt Ascari das Feuer eröffnen. Doch die Transformgeschosse erreichen ihr Ziel nicht. Eher scheint es, als ob sich die Schiffe gegenseitig beschießen würden. Zwei Schlachtschiffe der 800-Meter-Klasse und ein Schlachtkreuzer der 500-Meter-Klasse werden vollständig vernichtet. Die LEIF ERIKSSON folgt dem Katamar weiter.

Humphrey Blue Parrot kommt dann schließlich aufgrund der Ortungsdaten auf die Idee, dass die Transformgeschosse von den Arkoniden irgendwie von dem Katamar zurück auf die Arkoniden reflektiert wurden. Ascari da Vivo lässt inzwischen 10.000 Kampfschiffe mobilisieren, die den Katamar vernichten sollen. Doch die Flotte kommt zu spät. Der kleine Katamar hat offenbar gefunden, wonach er gesucht hat, und verschwindet im Hyperraum.

Januar 1309 NGZ: Perry Rhodan und Reginald Bull werden von Bostich eingeladen, nach Arkon III zu kommen. Sie werden Zeugen der Beförderung Ascari da Vivos zur Mascantin. Sie will sich auf der nachfolgenden Feier Perry nähern, doch dieser weist sie zurück.

Im Oktober 1311 NGZ werden vier riesige Raumstationen entdeckt. Diese 19 km durchmessenden, scheibenförmigen Stationen kommen laut den Kursdaten nicht aus der Lokalen Gruppe. Perry Rhodan startet mit der LEIF ERIKSSON, um sich die Besucher aus der Nähe anzusehen. Die Stationen antworten nicht auf Funkanrufe, und das erinnert Bully an das vor einiger Zeit aufgetauchte Katamar-Schiff. Die Stationen fliegen auch dieselbe Position an, an der das Katamar-Schiff zuletzt war – mitten in den von Arkoniden stark befestigten Sektor Hayok. Die Arkoniden schicken bald eine über 10.000 Schiffe starke Flotte, mit der KARRIBO an der Spitze. Rhodan, der ein Massaker befürchtet, wenn die Arkoniden das Feuer eröffnen, da die Gigant-Stationen mit Sicherheit über das gleiche Reflektorfeld verfügen wie der Katamar, begibt sich mit einem Transmitter an Bord der Karribo, um mit Ascari zu reden. Doch sie ist in diesem Punkt nicht kooperationsbereit. Sie lässt das Feuer eröffnen. Ehe sich Ascari nach pausenlosem Drängen Rhodans entschließt, das Feuer einzustellen, werden die KARRIBO schwer beschädigt und 319 Schiffe vollständig vernichtet. Tausende Arkoniden finden den Tod.

Die arkonidische Flotte wird schnell aufgestockt und erreicht bald 50.000 Einheiten. Die Wissenschaftler der LEIF ERIKSSON finden heraus, dass das Reflektorfeld nur bis zu einem Radius von 9000 km wirksam ist. Das macht jedoch Transformgeschosse fast unwirksam. Weitere Schiffe der Arkoniden treffen ein, und auch Rhodan beordert die Entdecker CHARLES DARWIN, ROALD AMUNDSEN sowie einige Forschungsschiffe in den Sektor. Bald nach dem Eintreffen dieser Schiffe beginnen die Stationen mit seltsamen Manövern: Sie ordnen sich zu einem 1,8 Millionen Kilometer messenden Quadrat an und versetzen sich teilweise in den Hyperraum. Sie sind jetzt für die versammelten Flotten unangreifbar. Plötzlich trifft eine fünfdimensionale Schockwelle die LEIF ERIKSSON von den Scheibenstationen aus. Und ein Feld nahezu unglaublicher Stärke entsteht zwischen ihnen. Nachdem die Emissionen auf niedrige Werte abgeflaut sind, zeigen sich hinter dem Feld fremde Sterne. Das Sternenfenster ist entstanden. Die Arkoniden sowie die Terraner sind völlig ratlos. Nur die fremde Galaxie, mit der die Milchstraße nun über diese unbegreifliche Technik verbunden ist, kann identifiziert werden. Sie hat noch keinen Namen und liegt in der Hickson Compact Group 87.

Das Fenster wird geöffnet, und ein riesiger Katamar wechselt hinüber in die Milchstraße. Seine Länge beträgt 3540 Meter bei einer Breite von 2100 Metern und der typischen Doppelzylinderform – der Größe nach das Mutterschiff des kleineren Katamars. Das riesige Schiff beschleunigt sofort mit 1500 km/s2. Die Kurshochrechnung weist in Richtung Terra. Die LEIF ERIKSSON nimmt sofort die Verfolgung auf.

Die Aagenfelt-Barriere beendet den Überlichtflug des Katamars am Systemrand. Das Schiff antwortet wieder nicht auf Funkanrufe, und Rhodan ist bereit, das Feuer eröffnen zu lassen, wenn sich das Schiff weiter nähert, ohne zu antworten. Die Heimatflotte wird zum Abfangen zusammengezogen. Auch die Arkoniden kommen mit 1000 Schiffen und warten am Systemrand außerhalb der Aagenfelt-Barriere.

In einer Entfernung von 10 Millionen Kilometern hinter dem Rand der Barriere stoppt das Schiff und schleust eines der schon bekannten Katamar-Beiboote von 110 Metern Länge aus, das weiter Kurs auf die Erde nimmt. Ein Funkspruch verlässt die Antennen des Schiffes, in dem der Konquestor Trah Rogue einen offiziellen Staatsbesuch des Reiches Tradom bei der LFT ankündigt.

Am 25. Oktober 1311 NGZ landet Trah Rogue auf dem Terrania-Space-Port. Martialisch aussehende Wesen verlassen das Schiff – die Leibwache des Konquestors. Er selbst verlässt das Schiff mit einem fliegenden Thron. Er rammt eine Art Standarte in den Boden des Raumhafens. Seine Stimme ist auf dem Landefeld zu hören, als er spricht: »Als bevollmächtigter Konquestor nehme ich Terra, das Solsystem und die Welten der Liga Freier Terraner für das Reich Tradom in Besitz. Terra und die LFT unterstehen von diesem Tag an der Verwaltung des Reiches. Von heute an sind täglich Tribute in Höhe von 125 Millionen CE-Tradicos zu leisten. Das Protektorat Terra wird politisch und militärisch dem Reich Tradom angegliedert. Die Regierung der Liga ist aufgelöst und verbleibt bis zur Einsetzung eines Gouverneurs lediglich kommissarisch im Amt.« Das einzige Geräusch ist danach Trah Rogues Kichern, das vom Wind davongetragen wird.

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