Samahos Erbe

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Überblick
Serie: Perry Rhodan-Heftserie (Band 2108)
PR2108.jpg
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
Innenillustration
Zyklus: Das Reich Tradom
Titel: Samahos Erbe
Untertitel: Auf dem Weg nach Wassermal – die SOL geht auf eine lange Reise
Autor: Susan Schwartz
Titelbildzeichner: Swen Papenbrock
Innenillustrator: Michael Wittmann (1 x)
Erstmals erschienen: Dienstag, 15. Januar 2002
Hauptpersonen: Shoy Carampo, Atlan, Crom Harkanvolter, Fee Kellind, Porto Deangelis
Handlungszeitraum: 1304 NGZ
Handlungsort: SOL
Report:

Ausgabe 336: 40 Jahre PR – Per Heftroman durch die Galaxis (Teil 1)

Kommentar: Die SOL (I)
Glossar: Hypertrop-Zapfer / Mom'Serimer / NACHT / Nekrophoren
Zusätzliche Formate: E-Book

Handlung

Die beiden jungen Mom'Serimer Shoy Carampo und Basch Fatingard sind notorische Ausreißer. Immer wieder treiben sie sich, trotz Verbots, in den verwüsteten Seitenflanschen herum. Sie beobachten auch die Veränderung, die die Trümmerwüste immer wieder durchläuft. Doch auch ihnen glaubt keiner. Wie kann es auch sein, dass ein Haufen Schutt und geschmolzenes Metall ein Eigenleben besitzen könnte?

Die SOL will sich zur Galaxie Wassermal und zu den Pangalaktischen Statistikern aufmachen. Zu diesem Zweck hat die Kommandantin der SOL, Fee Kellind, viel mit dem Chef der Logistik an Bord, Porto Deangelis, zu tun. Zwischen den beiden scheint sich etwas zu entwickeln. Unterdessen macht Mohodeh Kascha, der letzte Kimbaner und Ritter von Dommrath, Atlan wenig Hoffnungen, zu den Statistikern vorgelassen zu werden. Er selbst hatte auf seiner Reise dorthin nämlich keinen Erfolg und seine Informationen nur über Mittelsmänner erhalten. Aber einige Fragen müssen beantwortet werden:

Die SOL startet bald darauf in Richtung Wassermal – eine Reise über rund 680 Millionen Lichtjahre.

Die Mom'Serimer Shoy und Basch treiben sich immer noch in den Flanschen herum. Sie sammeln unzerstörte Gegenstände und brauchbares Material ein. Dann werden sie von den Dookies erwischt, die für die Terraner in den Flanschen arbeiten. Sie bringen sie zu Crom Harkanvolter, der ihnen eine Standpauke hält. Er ist nicht glücklich darüber, dass die jungen Mom'Serimer nicht mehr Frendo-Prom, sondern Interkosmo sprechen, sich auch sonst nicht um ihre Vergangenheit bemühen und sich für die Geschichte ihres Volkes und die von ESTARTU nicht mehr sonderlich interessieren. Doch gerade Shoy und Basch wollen nicht mehr 18 Millionen Jahre alten Geschichten nachhängen. Sie sehen die Zukunft woanders: im Zusammenleben mit den Menschen und einem Einbringen in den Bordalltag der SOL als Besatzungsmitglieder, und nicht mehr nur als Gäste.

In der SOL wird eine Suchaktion gestartet, eine nach den zusätzlichen 1888 Tonnen Gewicht, was dem entspricht, was auch eine Nekrophore auf die Waage bringt. Atlan vermutet, dass Cairol aus irgendeinem unbekannten Grund eine von ihnen aus dem ZENTAPHER in die SOL transportiert und in den verwüsteten Flanschen versteckt hat – eine Waffe, die eine ganze Galaxie entvölkern kann. Die Suche ist vorerst erfolglos, doch niemand glaubt den Schatztauchern, dass die Trümmerwüste über irgendeine Art von Eigenleben verfügt.

Shoy und Basch haben unterdessen den Haluter Icho Tolot kennengelernt und Kontakt mit SENECA hergestellt. Sie lernen von beiden sehr viel. SENECA warnt beide auch vor der Nekrophore, und sie versprechen, es zu melden, wenn sie sie in den Trümmern entdecken. Zwischen Fee und Porto gibt es unterdessen Probleme. Fee will sich nicht öffnen und hat Angst, den Kopf zu verlieren. Sie denkt, sich das als Kommandantin und Verantwortliche über so viele Leben nicht leisten zu können.

Immer mehr junge Mom'Serimer machen sich nach einem Aufruf von Shoy auf, das Schiff zu erkunden. Die Alten können es ihnen nicht verbieten. Shoy will in die SOL-Zentrale und Atlan sprechen. Er möchte von ihm die Erlaubnis, in der Trümmerwüste des SZ-Flansches eine Siedlung zu errichten und die Trümmer zu erkunden. Sie versprechen, alle wichtigen Funde zu melden und dort aufzuräumen. Atlan gibt ihnen die Erlaubnis, sagt aber, dass die wichtigen Teile des Schiffes für sie tabu sind. Das betrifft vor allem die Antriebssektion, die Waffensysteme, die Hangarbereiche, die wissenschaftlichen Sektionen und noch einige andere. Doch können sie die Erholungsbereiche benutzen.

Ein weiteres Problem tritt aber mit den Maschinen auf: Die Permanentzapfer, die das Hypertakttriebwerk der SOL mit Energie versorgen, zeigen Leistungsschwächen. Es wird der Vorschlag gemacht, die Zapfer der beiden SOL-Zellen rotierend dafür einzusetzen, um den im Mittelteil zu schonen. Es soll ein Zwischenstopp eingelegt werden, um die nötigen Arbeiten zu erledigen.

Bei einem ihrer Rundgänge einige Zeit später finden die beiden Mom'Serimer in der Tat die Nekrophore. Sie informieren SENECA. Die Nekrophore ist beschädigt, aber zum Glück leer. Das Rätsel wird noch größer. Wieso sollte Cairol eine leere Nekrophore auf das Schiff bringen? Denn wenn sie erst hier leckgeschlagen wäre, würde niemand auf dem Schiff noch leben.

Die Nekrophore wird aus dem Schiff geworfen, und die Mom'Serimer sind glücklich, dass sie sich nützlich machen konnten. Auch nimmt ihre Siedlung langsam Formen an. Immer mehr von ihnen bleiben auch über Nacht. Dann erreicht Shoy eine Nachricht: Der Lord-Eunuch liegt im Sterben.

Innenillustration