Anguelas Auge (Roman)

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Überblick
Serie: Perry Rhodan-Heftserie (Band 2115)
PR2115.jpg
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
Innenillustration
Zyklus: Das Reich Tradom
Titel: Anguelas Auge
Untertitel: Mit der KARRIBO auf Erkundung – Ascari da Vivo trifft auf eine seltsame Station
Autor: Rainer Castor
Titelbildzeichner: Alfred Kelsner
Innenillustrator: Michael Wittmann (1 x)
Erstmals erschienen: Dienstag, 5. März 2002
Hauptpersonen: Reginald Bull, Ascari da Vivo, Trerok, Roxo Quatron, Kal da Quertamagin
Handlungszeitraum: 1311 NGZ
Handlungsort: KARRIBO, Tradom
Risszeichnung: Aglamad MARZOM - Raumyacht des Konquestors Trah Rogue von Gregor Paulmann
(Abbildung)
Kommentar: Anguelas Auge
Glossar: Ascari da Vivo / CoJito-Planetenjäger / Dron; Planet / Dron; Volk / Mehinda / Koko-Interpreter / Therbor / Therborer / Yobilyn-Werft
Zusätzliche Formate: E-Book

Handlung

In der Milchstraße sucht man immer noch fieberhaft nach einer Verteidigung gegen die Katamare des Reiches Tradom. Zu den 50.000 arkonidischen Schiffen kommen zusätzlich noch 100.000 Posbi-Boxen und 10.000 LFT-Raumer. Aktakul, der Chefwissenschaftler des Kristallimperiums, und die terranischen Wissenschaftler arbeiten eng zusammen. Die bisherigen Waffensysteme in der Milchstraße können den Katamaren kaum Widerstand leisten. Zusammen diskutiert man über die vorhandenen Möglichkeiten. Einfach lichtschnelle Waffen sind bei Kampfentfernungen von mehr als 18 Millionen Kilometer sinnlos, Transformkanonen sind wegen des Reflektorfeldes nahezu wirkungslos. Einzig überlichtschnelle Waffen wie Konstantriss-Nadelpunkt-Kanonen (KNK), überlichtschnell abgestrahlte Gravitationsbomben, Intervallkanonen und in gewissem Maße auch Raumtorpedos und Marschflugkörper scheinen geeignet zu sein.

Vier aus dem Raum der LFT verlegte Geschwader aus Schiffen der WÄCHTER-Klasse bauen vor dem Sternenfenster eine Aagenfelt-Barriere auf.

Rückblickend wird im Roman neben der Haupthandlung das Leben und der Werdegang Ascari da Vivos erzählt.

Der CoJito-Planetenjäger wird zusammen mit den Jankaron zur KARRIBO verlegt. Roxo Quatron und seine Freunde interessieren sich sehr für die Arkoniden und ihr Schiff, und der stellvertretende Chefwissenschaftler, Trerok, findet sie sofort sympathisch. Die Jankaron zeigen Ascari den Planetenjäger. Wenn bei ihrem Rundgang Fragen auftauchen, wendet sie sich immer wieder an Trerok. Dabei übergeht sie wiederholt den eigentlichen Chefwissenschaftler, Kal da Quertamagin, einen sehr einflussreichen und ebenso überheblichen Adligen, dessen Hass auf Ascari da Vivo immer mehr wächst. Für ihn steht zweifelsfrei fest, dass sie nur von Bostich protegiert wird, weil sie ihm gewisse Gefälligkeiten verrichtet.

Bei einem Testflug stellt sich heraus, dass sich mit dem CoJito-Planetenjäger mühelos sogar das von den Arkoniden hochentwickelte Skorgon-Tarnfeld überwinden lässt.

Die KARRIBO startet und nähert sich einige Zeit später dem Anguelas Auge genannten Halo der Galaxie. Die Astronomen der LEIF ERIKSSON und der KARRIBO vermuten, dass sich in der energetisch sehr aktiven 5000 Lichtjahre durchmessenden Zentrumszone der PULS des Tradom-Thoregons befindet. Das hyperenergetische Chaos übersteigt die stärksten bekannten Hyperstürme um mehrere Zehnerpotenzen. Höchstens 0,436 Lichtjahre kann die KARRIBO in diese Hölle eindringen. Beim Umfliegen des PULSES wird ein 1,2 Lichtjahre durch messendes energetisches Objekt entdeckt. Dieses Auge-B genannte Phänomen verdankt seine Entstehung wie der PULS der Materiebrücke zwischen Tradom und Terelanya, ist aber für einen eigenen PULS viel zu klein. Ein 5,5-mal pro Minute daraus emittierter, optisch erkennbarer Jetstrahl reicht genau in das Zentrum des PULSES. Doch viele Daten kann die Besatzung der KARRIBO nicht sammeln, jedoch wird Ascari nicht ohne Ergebnis zu Perry Rhodan zurückkehren.

Beim 17. erfolglosen Vorstoß in den PULS wird die KARRIBO von AGLAZAREN entdeckt. Sie versuchen das Schiff einzukesseln. Die KARRIBO kann nicht weiter vordringen und auch nicht zurück, weil dort die AGLAZARE warten. Die Lage erscheint aussichtslos. Als ein künstlicher Paratronaufriss erzeugt wird, um die Schutzschirme zu entlasten, wird die KARRIBO einer Mikrotransition unterzogen. Dabei wird eine energetische beruhigte Zone entdeckt. Unter dem Feuer der AGLAZARE, dem die KARRIBO nur mit Hilfe der Antis, die mit ihren Parakräften den Schutzschirm verstärken, widerstehen kann, fliegt sie diese Zone an. Im Inneren wird eine 19 Kilometer durchmessende Scheibenstation entdeckt, die jedoch nicht das Feuer auf die KARRIBO, sondern, zur Überraschung aller, auf die KATAMARE eröffnet. Die KATAMARE ziehen sich zurück, nachdem die Hälfte vernichtet wurde. Die KARRIBO kann jedoch auch nicht weg. Die Station greift sie nicht an, gibt ihr jedoch durch Warnschüsse zu verstehen, dass sie ihre Position halten soll. Die Jankaron bieten an, die Station mit dem CoJito-Planetenjäger und ihrem Paradim-Panzerbrecher anzufliegen und anzugreifen. Doch gleich nach dem Start des Jägers empfängt die Besatzung einen Funkspruch von der Station: Die Herren seien gegrüßt. Ein Landedeck ist vorbereitet. Daraufhin kann auch die KARRIBO auf der Station landen. Offenbar ist der CoJito-Planetenjäger der Eltanen berechtigt, die Station anzufliegen, die Katamare des Reiches Tradom jedoch nicht. Die schweren, im Kampf mit den Katamaren erlittenen Schäden werden hier in einiger Zeit repariert worden sein.

Während die Reparatur voranschreitet, will sich Ascari auf der Station umsehen. Die Koko-Interpreten vermuten, dass diese Station nicht die Einzige ist und sie die Funktion der Energetischen Regulation des PULSES übernehmen, ähnlich wie die Guan a Var im Kessel von DaGlausch. Die Wahrscheinlichkeit, zufällig auf sie zu stoßen, ist einfach zu klein. Nur Kal da Quertamagin glaubt wieder nicht daran und gibt sich auch keine Mühe, das zu verheimlichen. Sein Kommentar ist »Quatsch«. Auch Ascari ist anzusehen, dass sie sich Kals Art und Weise nicht mehr lange ansehen wird. Im Stationszentrum angekommen, findet das Einsatzkommando eine gewaltige, 8000 Meter durchmessende Halle mit einer im Zentrum schwebenden 812 Meter durchmessenden und von einem seifenblasenartigen Schutzschirm umgebene Kugel aus Eltanit. Als sie sich dem Rand des umlaufenden Balkons nähern, wird eine energetische Brücke zur Zentrumskugel aufgebaut. In ihrem Inneren befindet sich ein holografisches Abbild des PULSES, an dessen Rand hunderttausende illuminierter Punkte schweben. Die Station, auf der sie sich befinden, ist blau hervorgehoben. Es scheint, als ob die Stationen den PULS nach außen hin abriegeln. Die Sache wird durch die Ähnlichkeit dieser Forts und der Scheibenstationen zum Aufbau des Sternenfensters noch undurchsichtiger.

Kal da Quertamagin will nun unbedingt auf die Computersysteme der Station zugreifen. Dabei will er die Wandverkleidung mittels Impulsstrahler aufschweißen. Ascari verbietet es, weil sie ihren Status als Gäste auf der Station nicht gefährden will. Es kommt zur offenen Konfrontation mit Kali. Er widersetzt sich ihrem Befehl und zweifelt insgesamt ihre Kompetenz als Mascantin an. Als er sich anschickt, mit seiner Waffe auf die Innenwände der Station zu schießen, wird er von einem Energiestrahl aus einem Sicherheitssystem der Station und einem Schuss aus Ascaris Strega getroffen und aufgelöst. Trerok wird noch an Ort und Stelle zum Chefwissenschaftler der KARRIBO ernannt. Zwei Tage später ist die KARRIBO wieder in gefechtsfähigen Zustand versetzt und verlässt die Station. Die außerhalb der Feuerreichweite des PULS-Forts auf der Lauer liegenden Katamare können abgehängt werden.

In der Milchstraße schickt Bostich unterdessen weitere Verstärkungen an das Sternenfenster. Die Hälfte der gesamten Imperialen Flotte wird dorthin verlegt und weitere 250.000 Kampfraumschiffe inklusive der Thronflotte ARK'IMPERION treffen am Sternenfenster ein.

Innenillustration