Sturm auf den Irrläufer

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Überblick
Serie: Perry Rhodan-Heftserie (Band 2116)
PR2116.jpg
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
Innenillustration
Zyklus: Das Reich Tradom
Titel: Sturm auf den Irrläufer
Untertitel: Wettlauf um Gucky – die Stunde der Siganesen schlägt
Autor: Arndt Ellmer
Titelbildzeichner: Alfred Kelsner
Innenillustrator: Michael Wittmann (1 x)
Erstmals erschienen: Dienstag, 12. März 2002
Hauptpersonen: Reca Baretus, Perry Rhodan, Alexander Woodi, Caar Vassquo, Tynka Mintcoo
Handlungszeitraum: 1311 NGZ
Handlungsort: Tradom
Report:

Ausgabe 338: Die Zukunft von innen

Kommentar: Messerwerfer auf der Brücke …
Glossar: Reca Baretus / Merkan Hawkun / Katsugo / Tynka Mintcoo / MVH-Geschütz / Ortung / Psychofrost / Siga / Wild Cats / Zerotraum
Zusätzliche Formate: E-Book

Handlung

Die Nachricht, die man auf der LEIF ERIKSSON von der PHÖNIX empfängt, lautet: »Wir stecken in ganz fürchterlichen Schwierigkeiten!« Die LEIF ERIKSSON fliegt in Richtung Pombar. Dort angekommen, findet man aber keine Spur von der PHÖNIX. Nur ein Signal von einer Funkboje kann aufgefangen werden. Diese überträgt eine Aufzeichnung zur LEIF ERIKSSON und damit auch die schockierenden Bilder, als das Messer der Kreaturen Guckys Brust durchbohrte. Rhodan wird kreidebleich und befiehlt eine genauere Analyse der Aufzeichnungen und die Verfolgung der PHÖNIX, um das Schiff an den Ort zu bringen, zu dem die USO-Katsugos TOMCAT und SHECAT und der Körper Guckys gebracht worden sind.

Innerhalb von TOMCAT sind die Siganesen dabei, die Schäden festzustellen. Eines der Messer hat genau vor dem Sitz des Feuerleitstandes die Hülle durchschlagen und hängt zitternd nur Millimeter von Alexander Woodis Kopf entfernt. Es scheint, dass das Messer ein Eigenleben besitzt und von sich aus darauf aus ist, den Siganesen zu durchbohren. Nur langsam lässt das Zucken nach, in gleichem Maße, wie das Messer seine psionische Aufladung verliert. Und während die Siganesen anfangen, sich zu orientieren, wird der Katsugo abtransportiert. Alle Insassen hoffen nun, dass sie nicht bemerkt werden, und beginnen vorsichtig mit den Reparaturen.

Auf der LEIF ERIKSSON spekuliert man inzwischen über die Herkunft dieser seltsamen Wesen und ihr überraschendes Erscheinen auf Pombar. Das Schiff der Kreaturen fliegt einen Irrläufer an, einen 20 km durchmessenden Asteroiden, versteckt in einem Meteoritenschwarm. Aus der LEIF ERIKSSON werden Spionsonden ausgeschleust und eine Angriffstaktik erarbeitet. Der Zeroträumer Benjameen da Jacinta versucht, mit seinen Fähigkeiten in die Station der Fremden einzudringen, um Informationen zu sammeln, scheitert jedoch an einem undurchdringlichen psionischen Feld, das den Asteroiden umgibt.

Während des Fluges zum Irrläufer konnten die Siganesen in den Katsugos mit den Reparaturen beginnen. Offenbar scheint man die Maschinen für ausreichend beschädigt zu halten, als dass sie noch eine Bedrohung darstellen könnten. So können die meisten Systeme von TOMCAT wieder funktionsfähig gemacht werden. Im Inneren der Maschine hofft man, dass die Besatzung von SHECAT ähnlich erfolgreich war, denn man konnte noch keine Verbindung aufnehmen, um eventuelle Sensoren nicht über die Aktivitäten innerhalb des Roboters in Kenntnis zu setzen. Dann wird Gucky entdeckt. Er ist nicht tot. Das Messer hat ihn wohl gelähmt, so dass er nicht verblutet ist.

Plötzlich wird die Station erschüttert. Die Sensoren messen Energieentfaltungen von Waffen terranischer Bauart an. Das ist der Zeitpunkt zum Handeln. SHECAT nimmt Gucky in seinem Transportraum auf, während TOMCAT die Wachen unter Feuer nimmt. Bald ist man auf dem Weg zur Oberfläche. Von der LEIF ERIKSSON und den ausgeschleusten Kreuzern aus werden Landetruppen ausgesetzt, die auch zunächst gut vorankommen. Doch der Widerstand ist noch nicht gebrochen. Seltsamerweise kann der Weg zur Oberfläche von den Katsugos nicht genau bestimmt werden. Die Tasterergebnisse sind widersprüchlich. Dann tauchen die Messerwerfer auf und beide Roboter müssen die Flucht ergreifen. Den Landetruppen ergeht es nicht besser. Sie werden eingekesselt, getrennt und in die Flucht geschlagen. Wo immer die Kreaturen auftauchen, wendet sich das Blatt gegen die Terraner.

In SHECAT geht es mit Gucky zu Ende. Immer stärker beginnt die Wunde nach dem Entfernen des Messers zu bluten, und die siganesische Besatzung ist nicht dafür ausgerüstet, die notwendige medizinische Hilfe zu leisten. So entschließt sich die Siganesin Tynka Mintcoo zu einer riskanten Aktion. Sie dringt in die klaffende Brustwunde Guckys ein und verschließt die durchtrennten Adern mit einem schwachen Thermostrahl. So kann die Blutung zwar nicht gestoppt, aber doch drastisch reduziert werden. Doch die Zeit wird trotzdem knapp.

Und wieder werden die Katsugos von den Kreaturen in die Enge getrieben. In letzter Sekunde kommt der Feuerleitoffizier TOMCATS auf den Gedanken, die Kreaturen mit Gravitraf-Speicherkugeln zu beschießen. Diese mit Hyperenergie gefüllten Bomben können die Kreaturen vernichten. Nach dieser Erkenntnis kann die Schlacht im Irrläufer schnell zu Gunsten der Terraner entschieden werden. Doch viel Zeit haben die Eroberer nun auch nicht, denn die Selbstzerstörung des Asteroiden ist schon angelaufen. Die Landetruppen werden zurückgezogen, und auch die Katsugos mit ihrer kostbaren Fracht werden gerettet. In der Medostation wird Gucky behandelt, und als Rhodan die freudige Nachricht überbracht wird, dass er überleben wird, existiert der Irrläufer nicht mehr. Doch ob Gucky nach diesem Erlebnis noch der Alte sein wird, ist fraglich. Doch noch etwas hat der Einsatz auf der Station gebracht: Einen Container der Mikromaschinen nebst Steuereinheit, die auf Terra nach dem Besuch des Konquestors für Probleme gesorgt hatten (PR 2101), sowie einen Rucksack der Messerwerfer mit ihren Messern.

Innenillustration