Operation Mauser (Roman)

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Perry Rhodan-Heftromane
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Überblick
Serie: Perry Rhodan-Heftserie (Band 2137)
PR2137.jpg
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
Innenillustration
Zyklus: Das Reich Tradom
Titel: Operation Mauser
Untertitel: Roxo Quatron und Gucky – sie kämpfen gegen die Flotte des Konquestors
Autor: Leo Lukas
Titelbildzeichner: Dirk Schulz
Innenillustrator: Michael Wittmann (1 x)
Erstmals erschienen: Dienstag, 6. August 2002
Hauptpersonen: Roxo Quatron, Gucky, Zim November, Trah Zebuck
Handlungszeitraum: 1311 NGZ
Handlungsort: Aarus-Jima, Cocindoe
Clubnachrichten:

Nr. 345

Kommentar: Traumata
Glossar: Vett Burmer / Gucky / PD-Panzerbrecher / Plofre / Schmerzwechte
Zusätzliche Formate: E-Book

Kurzzusammenfassung

Eine Schmerzwechte passiert den Planeten Jankar und ermöglicht der LEIF ERIKSSON die Flucht.

Gucky, Roxo Quatron und Zim November sorgen für ein Ablenkungsmanöver, indem sie mit gekaperten Raumschiffen der Red Chy und der Shuftarr ein Scheingefecht im Orbit von Jankar inszenieren und einen AGLAZAR mit dem CoJito-Planetenjäger zerstören.

Handlung

Die LEIF ERIKSSON sitzt noch immer auf Jankar fest. Katamare des Reiches Tradom bewachen jeden für ein Versteck der Terraner in Frage kommenden Planeten im Sternhaufen Virginox. Das Versteckspiel zehrt an den Nerven der Besatzung, und man versucht, sich abzulenken. So wird – passend zur Jahreszeit (nach Bordzeit ist es Dezember) – ein Weihnachtsmarkt organisiert. Außerdem macht ein psychologischer Betreuer die Runde im Schiff. Eine Gelegenheit, der Quasigefangenschaft zu entkommen, bietet sich unverhofft: Eine Schmerzwechte nähert sich Jankar. Sie wird zwar relativ dicht am Planeten vorbeiziehen, diesen aber nicht schädigen. In ihrem Ortungsschatten müsste die LEIF ERIKSSON von Jankar entkommen können.

Roxo Quatron und Gucky sollen für die nötige Ablenkung sorgen. Der Mausbiber ist nach seiner fast tödlichen Verletzung wieder einigermaßen genesen. Er liegt zwar noch in einem Krankenbett, möchte aber gern wieder aktiv werden und ist sofort bereit, an Roxo Quatrons Plan mitzuwirken. Gucky, die Hand der Vorsehung, Zim November und einige Swoon fliegen mit einem Jankaron-Transitionsschiff zum Planeten Masch'intilt, um dort auf dem größten Schrottplatz des Sternhaufens ein Raumschiff samt Besatzung zu erwerben. Man entscheidet sich für einen reparaturbedürftigen Piratenraumer der Red Chy. Seit Ascari da Vivos Angriff auf Flotte und Basis der Red Chy haben die Piraten viel von ihrem Status verloren. So muss die ehemalige Besatzung des Piratenschiffes in erniedrigender Weise auf Masch'intilt arbeiten und ist daher allzu gern bereit, sich von Gucky anwerben zu lassen.

Das Schiff, die FLUCHTACHTEL, wird wieder instand gesetzt. Die Hand der Vorsehung versteckt sich an Bord. Gleichzeitig wird mit swoonscher Hilfe ein Shuftarr-Raumschiff infiltriert. Man übernimmt heimlich die Steuerungskontrolle und betäubt die Besatzung. Bei all diesen Aktionen gehen Gucky und Zim November gewollt auffällig vor. Sie werden prompt als Galaktiker durchschaut und an Trah Zebuck verraten. Der Konquestor lässt sich aber zunächst nicht aus der Reserve locken. Das von Zim November ferngesteuerte Shuftarr-Schiff und die FLUCHTACHTEL liefern sich in einem Sonnensystem in der Nähe von Jankar ein heftiges Scheingefecht. Zwei dort stationierte Katamare werden total überrascht, als der CoJito-Planetenjäger aus der FLUCHTACHTEL hervorschießt. Einer der Katamare wird vernichtet. Jetzt hat Trah Zebuck keine Wahl mehr und mobilisiert sämtliche in der Nähe stationierten Katamare, um den CoJito-Jäger zu schnappen. Auch die Katamare, die bisher Jankar bewacht haben, werden abgezogen. Die LEIF ERIKSSON kann unbemerkt starten und sich im Ortungsschutz der Schmerzwechte absetzen. Auch dem CoJito-Jäger gelingt es zu entkommen, Jankar bleibt unbehelligt.

Guckys Verhalten bei diesem Einsatz ist zwiespältig. Nach außen hin spielt er zwar immer den lustigen Mausbiber, in seinem Inneren sieht es jedoch anders aus. Dort kämpfen zwei Persönlichkeiten um die Vorherrschaft: auf der einen Seite der Mausbiber Gucky, auf der anderen Seite Plofre, der Ilt. Die Plofre-Persönlichkeit ist rücksichtslos, beängstigend brutal und zynisch. Offenbar hat Gucky das Trauma seiner schweren Verletzung noch nicht überwunden. Am Ende des Einsatzes ist Gucky, der seine Kräfte überschätzt und sich in selbstzerstörerischer Absicht total verausgabt hat, für längere Zeit bewusstlos.

Innenillustration