Galaktische Feuerprobe

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Überblick
Serie: Perry Rhodan-Heftserie (Band 2148)
PR2148.jpg
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
Innenillustration
Zyklus: Das Reich Tradom
Titel: Galaktische Feuerprobe
Untertitel: Bré Tsinga auf geheimer Mission – eine Psychologin als Diplomatin
Autor: Susan Schwartz
Titelbildzeichner: Swen Papenbrock
Innenillustrator: Michael Wittmann (1 x)
Erstmals erschienen: Dienstag, 22. Oktober 2002
Hauptpersonen: Bré Tsinga, Reginald Bull, Reniar Chanzur, Blo Rakane, Bostich I.
Handlungszeitraum: 1311 NGZ
Handlungsort: Arkon I, Luna
Report:

Ausgabe 346: Was lange währt … Die TRAJAN

Kommentar: Eröffnungen in Wassermal
Glossar: Aktakul / Goedda / GÖTTERBOTE / Orbton / Reflektorschirm der Katamare / Thronflotte ARK'IMPERION / Tuglan / Urengoll / ZHAURITTER
Zusätzliche Formate: E-Book

Handlung

In der Milchstraße hat man die Daten, die Perry Rhodan von der anderen Seite des Sternenfensters aus gesendet hat, empfangen und entschlüsselt. Dadurch kommen die Entwicklungsarbeiten am Paradim-Panzerbrecher sehr gut voran, es treten jedoch mehrere Probleme auf. Ein wesentliches Bauteil des Panzerbrechers wird normalerweise aus Quinta-Erz hergestellt, das in der Milchstraße natürlich nicht verfügbar ist. Die Ersatzmaterialien sind alles andere als einfach zu beschaffen. Außerdem erzeugt der Panzerbrecher so starke Störstrahlungen, dass er nur in kleine Jäger eingebaut werden kann. Das weitaus größte Problem besteht jedoch darin, dass die LFT nicht über ausreichend große Produktionskapazitäten verfügt, um mit der Massenproduktion der neu entwickelten Paradim-Jäger beginnen zu können.

Die Zeit drängt jedoch, denn auf der Tradom-Seite des Sternenfensters sind neue Aktivitäten der Reichstruppen zu erkennen, durch die offenbar der Durchbruch in die Milchstraße erzwungen werden soll. Ein Teil der dort aufmarschierenden Schiffe wird mit Raumtorpedos zerstört, die Reginald Bull durch das Sternenfenster schickt, der Rest zieht sich zurück. Es steht jedoch fest, dass das Reich Tradom seine Invasionspläne keineswegs aufgegeben hat, sondern im Gegenteil die Durchbruchsversuche verstärkt.

Schweren Herzens lässt sich deshalb Reginald Bull von Bré Tsinga überzeugen, dass es keinen Sinn hat, die Konstruktionsdaten des Panzerbrechers geheim zu halten. Zwar stellen die Posbis der LFT ihre enormen Produktionskapazitäten zur Verfügung, aber das ist noch nicht genug. Der Ersatz für das Quinta-Erz kann nämlich nur von den auf diesem Gebiet besser bewanderten Arkoniden schnell genug und in ausreichend großen Mengen hergestellt werden. Zusammen mit Blo Rakane, der inoffiziell schon seit geraumer Zeit seine Erkenntnisse mit dem arkonidischen Chefwissenschaftler Aktakul austauscht, wird Bré Tsinga daher in diplomatischer Mission zu den Arkoniden geschickt. Sie erhält sogar eine Audienz bei Bostich I., der ihr unverblümt einen guten Platz im arkonidischen Reich anbietet. Sie schlägt dieses Angebot jedoch aus. Letztlich dient die Kosmopsychologin aber doch nur als Botin, denn der Imperator will nur mit Bull persönlich verhandeln.

So muss Bully seinen Hass auf die Arkoniden im Allgemeinen und auf Bostich im Besonderen herunterschlucken und den schweren Gang an den Hof des Imperators antreten. Dort wird er wie ein kleiner Bittsteller behandelt und einmal mehr gedemütigt, erhält aber die Zusage, dass die Arkoniden die benötigte Fertigungsanlage zur Verfügung stellen werden. Als Gegenleistung verlangt Bostich freien Zugang für seine Kralasenen auf Luna. Bull akzeptiert diese Bedingung, da er annimmt, dass die Fertigungsanlage auf dem Erdmond installiert werden soll. Doch da irrt er sich: Die Anlage ist an einem arkonidischen Kelchschiff angedockt und bleibt auch dort – und das Kelchschiff bleibt im Orbit um Luna, Terraner haben keinen Zutritt. Somit haben die Kralasenen bei der LFT den Fuß in der Tür, und die Terraner erhalten zwar das Material, das sie für den Bau der neuen Paradim-Jäger brauchen, mehr aber auch nicht.

Für politische Streitigkeiten bleibt ohnehin keine Zeit mehr, denn auf der Tradom-Seite hat man einen Weg gefunden, das blockierte Sternenfenster zu durchbrechen. Sechs AGLAZARE fliegen das Fenster an, fünf werden beim Durchbruchsversuch zerstört, aber der sechste kommt durch. Erst nach einer knappen Minute kann er durch konzentrierten Beschuss der gesamten am Sternenfenster stationierten Flotte zerstört werden. Es ist jetzt nur noch eine Frage der Zeit, bis weitere Tradomschiffe in größerer Zahl den Durchbruch wagen werden.

Innenillustration