Paradimjäger (Roman)

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Überblick
Serie: Perry Rhodan-Heftserie (Band 2149)
PR2149.jpg
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
Innenillustration
Zyklus: Das Reich Tradom
Titel: Paradimjäger
Untertitel: Krise am Sternenfenster – die Invasion der Milchstraße beginnt
Autor: Robert Feldhoff
Titelbildzeichner: Swen Papenbrock
Innenillustrator: Michael Wittmann (1 x)
Erstmals erschienen: Dienstag, 29. Oktober 2002
Hauptpersonen: Kisch Fakir, Jee Martima, Reginald Bull, Kyzeti Ekre, Grahann Eitan
Handlungszeitraum: 1312 NGZ
Handlungsort: Sternenfenster Hayok
Clubnachrichten:

Nr. 348

Kommentar: Paradimjäger und Panzerbrecher
Glossar: Criipas / CV-Embinium / Emotionautenakademie Terrania / Raumakademie Terrania / SERT
Zusätzliche Formate: E-Book

Handlung

Die beiden Kadetten der Raumakademie Terrania, der Flugschüler Kisch Fakir und die Emotionautenanwärterin Jee Martima verbringen zum ersten Mal die Nacht zusammen. Alle in der Akademie machen sich Gedanken über die Vorgänge am Sternenfenster. Die Kadetten müssen jetzt überraschend an veralteten Schwalbenschwanz-Raumjägern trainieren und machen sich Gedanken über den Sinn dieser Übungen im Zusammenhang mit der Wirksamkeit eines Raumjägers gegen ein modernes Kriegsschiff wie einen Katamar des Reiches Tradom.

Die Sache wird noch undurchsichtiger, als neue Übungsmaschinen gebracht werden, an denen der Hyperantrieb und die Bewaffnung entfernt wurden. Stattdessen wurde der Dummy eines unbekannten Gerätes installiert. Bald darauf erfährt Kisch von Jee, worum es bei den Jägern wirklich geht: In sie sollen Paradim-Panzerbrecher installiert werden, die in der Lage sein sollen, den Schutzschirm eines Katamars zu durchbrechen. Beiden ist jedoch klar, dass einen Katamar mit einem Jäger anzugreifen reiner Selbstmord sein muss. Sie müssen bis auf 50.000 km an einen Katamar heran kommen, um den Panzerbrecher einsetzen zu können.

Dann treffen die Paradimjäger von Luna ein, die ersten von Tausenden, die innerhalb einiger Tage gebaut werden können. Die Jäger sind jedoch nur notdürftig zusammengebastelt, und die Wenigsten weisen keine Fehlfunktionen auf. Die Bodenmannschaften der Akademie sind komplett damit ausgelastet, die Jäger in einen voll funktionsfähigen Zustand zu überführen. Jetzt wird den Piloten auch die Funktionsweise des Panzerbrechers beschrieben – theoretisch, denn die Waffe konnte noch nie getestet werden. Es müssen außerdem mindestens drei Treffer in kurzen Abständen erfolgen, um einen Katamar auszuschalten. Ein einzelner Treffer wäre den Berechnungen nach nicht genug. Sie erfahren auch, warum das Waffensystem nicht in ein größeres Raumschiff eingebaut werden kann. Beim Abschuss des Panzerbrechers entsteht extreme Streustrahlung, die in 20 Metern Entfernung ihr Maximum erreicht und sämtliche Hypertechnik in diesem Bereich stört oder zerstört.

Am Sternenfenster Hayok spitzt sich die Lage immer weiter zu. Reginald Bull ist sich bewusst, dass die Blockierung des Sternenfensters von den Technikern des Reiches Tradom über kurz oder lang überwunden werden wird. Auf der Seite der Galaktiker warten über 400.000 Schiffe, die jedoch gegen die 20.000 Katamare des Reiches Tradom keine Chance hätten. Die Flotte der Katamare beginnt sich neu zu formieren und Bull schickt nach den Paradimjägern.

Im Solsystem werden die Jäger in Frachtschiffe verladen. Auch die beiden Zellaktivatorträger Monkey und Alaska Saedelaere besteigen zwei der Jäger. Im Orbit entdeckt Kisch Fakir noch weitere 220 1800 Meter durchmessende Raumschiffe, die ihn auf den ersten Blick an ENTDECKER erinnern, aber eine völlig unbekannte energetische Signatur aufweisen. Dann wird sein Jäger in einen MATRIX-Tender verladen.

Beim Sternenfenster angekommen, werden die Jäger in den Raum entlassen. Kisch sucht seine Freundin Jee mittels der Kennung ihres Raumjägers. Doch viel Zeit bleibt ihm nicht an sie zu denken, denn das Sternenfenster wird wieder aktiv. Und diesmal wird es ernst. Bull gibt noch den Befehl, dass »Sternenfunke« aktiviert werden soll. Dann wird das Fenster durchlässig und die Katamare setzen sich in Bewegung.

Die gesamte Feuerkraft der Galaktischen Flotte kann die Katamare nur wenig verlangsamen. Hunderte Schiffe werden in den ersten Minuten der Schlacht zerstört. Dann befiehlt Bull den Einsatz der Paradimjäger. Die Maschinen erweisen sich als wirkungsvoll. Kisch schafft es, mit dem dritten Treffer einen Katamar zu zerstören. Doch die Schlacht geht weiter und von den 20.000 Paradimjägern existieren bald nur noch 17.000. Er denkt an Jee und während er sich noch Sorgen um sie macht, sinkt die Zahl der intakten Katamare unter 10.000.

Er erhält eine Nachricht von der ROALD AMUNDSEN, wonach er der Staffel von Monkey zugeteilt wird. Sie soll das Kommandoschiff der Invasoren ausschalten. Der Angriff misslingt, da es der Pilot des Katamars schafft, einen dritten Treffer zu vermeiden. Die restlichen 8000 Katamare sammeln sich in einer Kugelschale, umschlossen von der galaktischen Flotte. Dann opfern sich 2000 davon, um 4000 Katamaren den Durchbruch zu ermöglichen. Ihr Ziel ist das Solsystem. Die Schiffe beschleunigen sofort maximal und gehen in den Hyperraum. Die um das Sternenfenster errichtete Aagenfelt-Barriere ist wirkungslos. Kisch bekommt mit der Hälfte der überlebenden Paradimjäger den Einschleusungsbefehl. Es geht Richtung Solsystem. Die letzten tausend Katamare am Sternenfenster treten den Rückzug an und formieren sich hinter dem Fenster neu.

Am Solsystem angekommen wähnt sich Kisch einen Moment lang, vor Arkon zu stehen. Eine blauweiß-kristallin strahlende Sphäre umgibt das System. »Sternenfunke« wurde aktiviert und das Solsystem in einen Kristallschirm gehüllt. Die 220 seltsamen ENTDECKER, die er beim Abflug von Terra entdeckt hatte, waren die Projektorstationen des Schirms. Die Paradimjäger gehen in den Angriff gegen die 4000 Katamare, die den Kristallschirm zu durchdringen versuchen. Innerhalb von 15 Minuten werden die Katamare bis auf 92 vernichtet. Diese entkommen mit unbekanntem Ziel.

Jetzt soll das Sternenfenster vollständig erobert und ein Brückenkopf in Tradom gebildet werden. Die Arkoniden beteiligen sich am Unternehmen Brückenkopf. Eine Flotte von 220.000 Schiffen durchquert das Sternenfenster in Richtung Tradom. Die letzten 1028 Katamare stellen sich zum Kampf und werden innerhalb weniger Minuten vernichtet. Nur 20 Katamare und das Kommandoschiff können sich absetzen.

Sofort nach der Schlacht fäng Kisch Fakir an, seine geliebte Jee Martima zu suchen. Er kehrt trotz gegenteilig lautender Befehle durch das Sternenfenster in die Milchstraße zurück und fliegt das Medoschiff GREG ADAMOV an. Er ist überglücklich, sie lebend an Bord des Schiffes vorzufinden. Nachdem seine Vorgesetzten ihn ein paar Minuten allein mit ihr gelassen haben, wird er auf die ROALD AMUNDSEN gebracht und Reginald Bull vorgestellt. Dieser fragt ihn, was ihn zu seinem kleinen Ausflug bewogen hat, und gibt dann den Befehl, allen Gesuchen von Paradimjäger-Piloten nach Auskunft über Freunde und Angehörige in der Flotte nachzugeben. Kisch Fakir bekommt als Strafe zwei Wochen bei einer nichtmilitärischen Einheit aufgebrummt: Dienst auf der GREG ADAMOV.

Perry Rhodan kommt mit der LEIF ERIKSSON zum Sternenfenster und die beiden Freunde sehen sich endlich wieder.

Innenillustration