Größer als das Leben

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Perry Rhodan-Heftromane
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Überblick
Serie: Perry Rhodan-Heftserie (Band 2154)
PR2154.jpg
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
Innenillustration
Zyklus: Das Reich Tradom
Titel: Größer als das Leben
Untertitel: Auf dem Planeten der Valenter – ein besonderer Kontakt im Zerotraum
Autor: Michael Nagula
Titelbildzeichner: Alfred Kelsner
Innenillustrator: Michael Wittmann (1 x)
Erstmals erschienen: Dienstag, 3. Dezember 2002
Hauptpersonen: Benjameen da Jacinta, Sogtan Kapellme, Kresto Kapellme, Gucky
Handlungszeitraum: März 1312 NGZ
Handlungsort: Celona, Trapitz-System
Journal:

Nr. 58: Parasiten – die Attacke der Aliens

Kommentar: Valenter? Valenter! (I)
Glossar: Celona / Excalibur-Transmitter / Jontagu / Terelanya / Trapitz / Tributschmiede / Tumpai / Violette Engel / Zerkan
Zusätzliche Formate: E-Book

Handlung

Das Einsatzkommando der Galaktiker hält sich weiter auf Celona auf. Gucky schmuggelt einen Behälter unbekannten Inhalts auf ein Schiff, das Jontagu anfliegt, eine weitere Welt des Trapitz-Systems. Währenddessen erhält der Zeroträumer Benjameen da Jacinta Kontakt zu einem sterbenden Valenter namens Sogtan Kapellme und erfährt so dessen Lebensgeschichte:

Sogtan und sein Zwillingsbruder Kresto sind Todfeinde – der Familienlegende zufolge war dies schon zu bemerken, als die beiden noch im Mutterleib waren. Die beiden lassen keine Gelegenheit ungenutzt, einander zu schaden. Als Angehörige des Volks der Valenter unterliegen sie den gleichen Zwängen, die sie kritiklos als Selbstverständlichkeit akzeptieren, wie alle anderen ihres Volkes: Die Hälfte des Nachwuchses aus jedem Jahrgang muss dem Reich Tradom als Tribut entrichtet werden. Das Volk der Valenter ist auf diesen Umstand sogar stolz, andere Tributzahlungen haben sie nicht zu erbringen. Ihnen ist bekannt, dass ihr Volk vor Urzeiten genetisch manipuliert wurde. Nur sie können Dienst auf den AGLAZAREN tun, Angehörige aller anderen Völker würden der unbegreiflichen Strahlung erliegen, die von den AGLAZAR-Aggregaten ausgeht und selbst bei den Valentern zu körperlichen Störungen und Wahnvorstellungen führt.
Sogtan und Kresto kommen in den Kanister, eine Art Kaserne, in der sich auch ein AGLAZAR-Aggregat befindet. Der größte Teil der Ausbildung, die sie dort erhalten, besteht ganz einfach darin, dass sie durch den Aufenthalt in der Nähe des Aggregats gegen dessen Strahlung desensibilisiert werden sollen. Viele junge Valenter überleben diese Prozedur nicht. Bei den Zwillingen kommt noch hinzu, dass ihr Hass aufeinander so groß ist, dass sie sich gegenseitig nach dem Leben trachten. Alle drei Monate müssen selbst die resistentesten Valenter aus dem Strahlungsbereich entfernt werden, woraus sich schließen lässt, dass auch AGLAZAR-Besatzungen stets in diesem Rhythmus ausgetauscht werden müssen. Nach dem Aufenthalt in einer Art Entgiftungsklinik werden die Valenter, die den Kanister überlebt haben, zunächst nach Matrix-Alpha gebracht, wo sie in AGLAZAR-Modellen und Simulatoren für den Raumschiffsdienst trainiert werden. Dort findet Sogtan eine Optische Gruft. Danach folgt der Ernst des Lebens: Sogtan wird auf das Schlachtschiff EHRE TRADOMS verlegt, wo sein Bruder Kresto schon Dienst tut.
Ab einem gewissen Alter zeigt sich bei jedem Valenter, zu welcher Untergruppe er künftig gehören wird. Sogtan wird zu einem Cy'Valenter, Kresto zu einem Di'Valenter – die Schuld daran gibt er einer Auseinandersetzung auf Psi-Ebene, die er mit seinem Bruder hatte. Sogtan macht Karriere durch Erfolge bei der Eroberung der Galaxie Myrrein, die Tradom benachbart ist, und erhält dort nach einer Audienz bei einem Inquisitor das Oberkommando über die Besatzungstruppen. Kresto war nicht so erfolgreich: Er hat es nur zum AGLAZAR-Kommandanten gebracht. Schuld soll natürlich Sogtan sein – zum Dank dafür verabreicht Kresto ihm eine Krankheit, die jahrelang latent bleibt, erst in einem Zustand der Erregung ausbricht und dann schnell zum Tod führt. Nach 45 Jahren Dienst soll Sogtan einen ruhigen Posten im Trapitz-System erhalten. Bevor er diesen übernehmen kann, kommt es zu Kämpfen am Sternenfenster mit den Terranern. Sogtan wird zu Zebucks Hort bestellt und ist ab sofort zuständig für Reparatur und Wiederaufrüstung, eine Aufgabe, die er mit Bravour erfüllt. Die Verluste, die Trah Zebuck am Sternenfenster erleidet, bringen Sogtan auf eine Idee: Er kommandiert den AGLAZAR, auf dem sein Bruder Kommandant ist, in die Kampfzone ab und schickt ihn damit in den sicheren Tod. Doch Kresto triumphiert: Sein Bewusstsein manifestiert sich in Sogtans Geist. Durch diesen Schock wird die immer noch schlummernde Krankheit ausgelöst, und Sogtan stirbt.

Innenillustration