Terror auf Luna

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Überblick
Serie: Perry Rhodan-Heftserie (Band 2160)
PR2160.jpg
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
Innenillustration
Zyklus: Das Reich Tradom
Titel: Terror auf Luna
Untertitel: NATHAN am Abgrund – eine unbekannte Macht schlägt zu
Autor: Uwe Anton
Titelbildzeichner: Swen Papenbrock
Innenillustrator: Michael Wittmann (1 x)
Erstmals erschienen: Dienstag, 14. Januar 2003
Hauptpersonen: Blo Rakane, Bré Tsinga, Minster Nai Fukati, Norman, A-Lókym
Handlungszeitraum: April 1312 NGZ
Handlungsort: Luna, Solsystem
Report:

Ausgabe 349: Ein »Doppelnull-Jubiläum« In eigener Sache einmal anders – der 200. PR-Kommentar (Rainer Castor)

Kommentar: Ein Zwischenstand
Glossar: A-Lókym / Báalols / Dopamin / Froghs / IPEV-Psikolon / NATHAN / Parkinson-Krankheit / Prak-Noy / Blo Rakane / ÜBSEF-Konstante / Zhy
Zusätzliche Formate: E-Book

Handlung

Als die Terraner sich anschicken, das auf Jontagu gekaperte und auf Luna geparkte AGLAZAR-Schlachtschiff zu untersuchen, erleben sie eine unangenehme Überraschung. Die AGLAZAR-Aggregate emittieren nämlich eine extrem starke Hyperstrahlung, die nicht nur die Systeme von TARA-Kampfrobotern schädigt, sondern auch zu einer lebensbedrohlichen Zellvergiftung bei Menschen führt. Blo Rakane scheint als Einziger immun gegen diesen Einfluss zu sein. Die betroffenen Terraner – darunter auch Bré Tsinga – fallen ins Koma, zahlreiche sterben. Dass die Kosmopsychologin und einige andere am Ende doch überleben und keinerlei bleibende Schäden davontragen, ist nicht etwa der terranischen Medizin zu verdanken: Auf dem Höhepunkt der Krise erholen sich die Körper der Erkrankten auf unerklärliche Weise von selbst.

Auf dem AGLAZAR wird derweil ein Rudimentsoldat unbemerkt aktiv. Das Gehirn, das sich selbst als treuen Diener des Reiches Tradom versteht, hat sich während der Überhitzungsphase in eine Pararealität geflüchtet und nutzt seine Psi-Fähigkeiten, um NATHAN zu sabotieren. Er manipuliert einige Gravitraf-Speicher, um diese zeitverzögert zur Explosion zu bringen. Der Name des Rudimentsoldaten ist Minster Nai Fukati, und er wird auf der Milchstraßen-Seite des Sternenfensters nicht lange überleben, denn er leidet an einer tödlichen Krankheit, die nur durch regelmäßige Einnahme eines bestimmten Medikaments eingedämmt werden kann. Da er wenig Zeit hat und seine Kräfte schwinden, macht er einige Fehler, durch die die Terraner auf seine Anwesenheit aufmerksam werden.

An diesem Punkt kommt der kleine Klonelefant Norman ins Spiel. Der Mini-Dickhäuter wird mit dem experimentellen Prototyp eines speziell auf ihn zugeschnittenen High-Tech-Kampfanzugs ausgestattet und auf die Psi-Fährte des unbekannten Eindringlings gesetzt. Norman scheint tatsächlich etwas zu entdecken, aber bei diesem Einsatz legt er lediglich mit seinem Norminator-Anzug einige Tunnel der sublunaren Anlagen in Schutt und Asche, und es gelingt nicht, den Fremden zu stellen. Zum Glück verlassen sich die Terraner nicht ausschließlich auf das launische Rüsseltier: Auch Blo Rakane sucht nach dem Rudimentsoldaten. Unterstützt wird er dabei durch einige Antis, die es tatsächlich schaffen, die Fähigkeiten des durch seine fortschreitende Krankheit ohnehin geschwächten Gehirns zu blockieren. Gegen die Strahlung des AGLAZAR-Aggregats kommen allerdings auch die Báalols nicht an. Letztlich gelingt es noch, die Manipulationen des Rudimentsoldaten rückgängig zu machen, so dass keine Gefahr mehr für den Erdmond besteht.

Der paralysierte Rudimentsoldat wird eingehend untersucht. Ergebnis: Seine DNS ist zu 99% mit der eines Terraners identisch. Die Abweichungen scheinen auf genetische Manipulationen zurückzuführen zu sein. Auch die Erkrankung wird diagnostiziert und behandelt: Minster Nai Fukati leidet an der Parkinsonschen Krankheit, gegen die es ein wirksames Gegenmittel gibt. Der Rudimentsoldat kann sich mit den Terranern unterhalten, glaubt zunächst aber kein Wort. Als man ihm erlaubt, einem Terraner eine Gewebeprobe zu entnehmen und mit den Möglichkeiten seines Gerätesockels zu untersuchen, muss er erkennen, dass er »unter Brüdern« ist, die ihm auch noch nachhaltig gegen seine Krankheit geholfen haben. Von diesem Augenblick an ist er kein Scherge der Inquisition mehr – er beschließt, dass er ab sofort den Terranern helfen will.

Innenillustration