Der Sarkan-Kämpfer

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Überblick
Serie: Perry Rhodan-Heftserie (Band 2168)
PR2168.jpg
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
Innenillustration
Zyklus: Das Reich Tradom
Titel: Der Sarkan-Kämpfer
Untertitel: Das letzte Schiff der Eltanen – ein Experiment nimmt seinen Lauf
Autor: Michael Nagula
Titelbildzeichner: Dirk Schulz
Innenillustrator: Michael Wittmann (1 x)
Erstmals erschienen: Dienstag, 11. März 2003
Hauptpersonen: Qertan, Perry Rhodan, Ascari da Vivo, Paton Qerah, Troym LeCaro
Handlungszeitraum: 1312 NGZ
Handlungsort: LEIF ERIKSSON
Report:

Ausgabe 351: Als Neuautor zu Atlan – Werkstattbericht (Michael Marcus Thurner)

Kommentar: Projekt Finsternis
Glossar: Dron; Planet / Troym LeCaro / Monochrom-Mutanten; Symptome / Paton Qerah / Qertan / Solten / Soltener
Zusätzliche Formate: E-Book

Handlung

Der Sarkan-Kämpfer, das ist der echsenartige Dron Qertan, der vor einigen Jahren von Ascari da Vivo aus tödlicher Gefahr gerettet worden ist und ihr seitdem als treu ergebener Leibwächter und Sicherheitschef dient. Zum Sarkan-Kämpfer werden nur verdiente Dron; sie erfahren dann eine Bewusstseinserweiterung und eine Steigerung ihrer kämpferischen Fähigkeiten.

Der Dron hat sich an Bord der LEIF ERIKSSON eine kleine Zelle von Informanten aufgebaut; die Opfer hat er mithilfe einer aufputschenden Droge von sich abhängig gemacht. Auf diese Weise erfährt er, dass den Terranern zusammen mit Trah Zebucks fliegendem Thron nicht nur Positionsdaten eines wichtigen Tradom-Zentrums in die Hände gefallen sind, sondern auch Zugangsdaten. Und diese Informationen hat Perry Rhodan seinen arkonidischen Verbündeten noch nicht zugänglich gemacht – ob es ein Versehen ist, dass die Arkoniden von diesen Unterlagen noch nicht einmal in Kenntnis gesetzt worden sind, darf bezweifelt werden. Prompt rauscht Ascari da Vivo aufgebracht zum Residenten, als der Dron ihr seine Erkenntnisse mitteilt. Rhodan scheint die Sache nicht besonders ernst zu nehmen, muss sich aber erst einmal auch keine Ausrede ausdenken, denn zunächst sind andere Ereignisse wichtiger. Einige tausend mit PDP-Distanznadlern ausgerüstete Großkampfschiffe der LFT erscheinen am Sternenfenster, und Troym LeCaro platzt mit einer aufsehenerregenden Nachricht in die Besprechung. Er hat in einer der Fensterstationen einen Notruf des letzten eltanischen Würfelschiffes, der TEFANI, aufgefangen, das im Rahmen des Projekts Finsternis zu einer geheimen Mission aufgebrochen war. LeCaro weiß selbst angeblich nichts über den Zweck dieses Projekts, drängt Rhodan jedoch, dem Raumschiff zu Hilfe zu eilen. Rhodan und Ascari sind dazu gerne bereit und brechen mit einer Flotte zum 76.000 Lichtjahre entfernten Oika-System auf, wo die TEFANI sich befinden soll. Qertan bleibt an Bord der LEIF ERIKSSON; durch diese Maßnahme soll das angeknackste Vertrauensverhältnis zwischen Terranern und Arkoniden wieder gekittet werden.

Genau das sorgt aber für weitere Probleme, denn einer von Qertans Informanten, der schon seit geraumer Zeit keinen Drogen-Nachschub mehr erhalten hat und unter schweren Entzugserscheinungen leidet, macht sich an den Dron heran. Der hetzt einen anderen aus der Informantenzelle gegen ihn auf. Bei der unvermeidlichen Auseinandersetzung kommen beide Süchtigen ums Leben. Der Süchtige, der Qertan ans Leder wollte, ist ein ehemaliger Monochrom-Mutant, der mit dem Verlust seiner Gabe und dem frühen Tod seiner Freundin nicht zurechtgekommen ist. Letztlich kommen Qertans Spionagetätigkeiten doch ans Licht, aber die Terraner sehen großzügig darüber hinweg. Ascari ist allerdings nicht erfreut über die Vorgehensweise ihres Sicherheitschefs.

Im Oika-System wird die TEFANI von hunderten AGLAZAR-Schlachtschiffen bedrängt. Die galaktischen Einheiten greifen sofort in den ungleichen Kampf ein, der Energieschutzschirm der TEFANI droht aber zusammenzubrechen. Kurzerhand nähern sich die LEIF ERIKSSON und die KARRIBO dem eltanischen Schiff bis auf kürzeste Distanz und verstärken dessen Schirm mit ihren Paratrons. Plötzlich scheinen die Schirme trotzdem zusammenzubrechen, sie werden schwarz. In Wirklichkeit besteht aber keine Gefahr, denn dieser Effekt war offenbar von den Eltanen beabsichtigt: Alle drei Schiffe werden um circa 160.000 Jahre in die Vergangenheit versetzt und befinden sich somit in einer Zeit, in der die Thatrix-Zivilisation noch nicht von der Inquisition der Vernunft zerschlagen worden war. Für die Galaktiker ist klar: Die Eltanen wollen die Vergangenheit ändern.

Innenillustration