PRAETORIA (Roman)

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Perry Rhodan-Heftromane
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Begriffsklärung Dieser Artikel befasst sich mit dem Heftroman. Für das Raumschiff, siehe: PRAETORIA.

Überblick
Serie: Perry Rhodan-Heftserie (Band 2211)
PR2211.jpg
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
Innenillustrationen
Zyklus: Der Sternenozean
Titel: PRAETORIA
Untertitel: Landungsunternehmen im Hypersturm – ein Brückenkopf soll entstehen
Autor: Rainer Castor
Titelbildzeichner: Swen Papenbrock
Innenillustrator: Swen Papenbrock (1 x)
Erstmals erschienen: Montag, 5. Januar 2004
Hauptpersonen: Forrest Pasteur, Reginald Bull, Trebron Snetrem, Tocco Savalle
Handlungszeitraum: September 1331 NGZ
Handlungsort: Hayok-Sternenarchipel, Sternenozean von Jamondi
Risszeichnung: Superschlachtschiff der Maahks von Torsten Renz
(Abbildung)
Kommentar: Der erhöhte Hyperwiderstand (I)
Glossar: Reginald Bull / GWALON-Klasse / Rumal / Rumal; Geschichte
Zusätzliche Formate: E-Book

Handlung

Um der enorm verstärkten militärischen Präsenz der Arkoniden im Hayok-Sektor entgegentreten und im Krisenfall die Nachschubwege der Arkoniden stören zu können, erteilt Reginald Bull den Befehl, einen LFT-Brückenkopf mitten im Sternenozean von Jamondi einzurichten. Diese Aktion ist von langer Hand von den Terranern geplant, und der Stützpunkt wird ab dem 8. September 1331 NGZ auf dem Ödplaneten Brocken 44 errichtet, der 9,27 Lichtjahre von Hayok entfernt ist. Dieser Stützpunkt wird von einer gemischten Flotte aus Raumschiffen der LFT und der Posbis geschützt.

Diese Provokation können die Arkoniden nicht hinnehmen, und unter dem Kommando von Ascari da Vivo rücken diese mit Tausenden von Schiffen an, um einen Abzug der Terraner zu erzwingen. Als Reginald Bull ihre Forderung ablehnt, kommt es zu ersten Schüssen, die die Gefahr eines echten Krieges zwischen Arkon und Terra erzeugen könnten. Beide Flotten werden durch die Hyperimpedanz-Erhöhung und starke Hyperstürme behindert, so dass sogar die Transformkanonen allmählich ausfallen. Trotz der widrigen Umstände gewinnen die Arkoniden unter hohen Verlusten die Oberhand. Doch dann erscheint in der Nähe von Brocken 44 die neue Waffe der LFT: PRAETORIA.

PRAETORIA ist ein unter strengster Geheimhaltung entwickeltes, modular aufgebautes Gigantschiff, bei dem vollständig auf robuste Technologie gesetzt wurde. Seine Form ist die eines räumlichen Kreuzes mit 21 Kilometer langen Achsen. Es setzt sich aus 116 umgebauten Posbi-Würfelschiffen mit je 3 km Kantenlänge (die neue QUASAR-Klasse, auch als LFT-BOXEN bezeichnet) und einer Zentralkugel mit 2500 Metern Durchmesser zusammen. All diese Einheiten sind völlig eigenständige Kampfschiffe, die auch einzeln agieren können. PRAETORIA kann komplett zerlegt (fragmentiert) werden und bildet zusammen mit allen Beibooten eine schlagkräftige Flotte, die nicht von der erhöhten Hyperimpedanz beeinträchtigt wird. Im zusammengesetzten Verbund ist PRAETORIA eine unüberwindliche flugfähige Raumstation, bei der eine einzige Transformbreitseite 960 Kanonen umfasst, die exakter synchronisiert werden können, als es bei einer Raumschiffsflotte je möglich wäre. Die Würfelschiffe werden so zusammengedockt, dass in jedem Kreuzarm gigantische Innenschächte entstehen, die als Tender und Werften nutzbar sind.

Die Standardbesatzung umfasst 43.000 Personen, die einer hierarchischen Kommandostruktur unterworfen sind, die sich an derjenigen des Solaren Imperiums orientiert. Hinzu kommen 2.190.000 Posbis. Kommandant von PRAETORIA ist Oberst Vaccon, ein Vincraner, der stets in Begleitung seines stummen und ranglosen Zwillingsbruders Siamogh auftritt. Beide sind Mutanten und haben die Fähigkeit, hyperphysikalische Ereignisse Sekundenbruchteile im voraus zu spüren. PRAETORIAS Energieversorgung wird durch Nugas-Schwarzschildreaktoren und Fusionskraftwerke sichergestellt. Die Zentralkugel und alle 116 LFT-BOXEN haben biopositronische Rechnernetzwerke, die im defragmentierten Zustand einen vernetzten Riesenrechner mit Namen PRAETOR bilden. Die Schiffe haben Protonenstrahl-Impulstriebwerke und einen Linearantrieb, der aus modifizierten Kalup-Konvertern entwickelt wurde. Diese Hawks – benannt nach Tangens dem Falken – sollen auch unter dem Einfluss der Hyperimpedanz bestmögliche Ergebnisse erzielen können.

Mit ihrer kaum störanfälligen Low-Level-Technologie und aufgrund ihrer schieren Größe bringt PRAETORIA die Entscheidung im Kampf um Brocken 44. Die Arkoniden ziehen sich nach Hayok zurück. Am 11. September 1331 NGZ erreicht die Erhöhung des Hyperwiderstands ihr Maximum, danach wird keine weitere Anhebung mehr angemessen. Das Zeitalter der Hypertechnologie ist vorläufig zu Ende.

Innenillustrationen