Spezialagent 707

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Überblick
Serie: Perry Rhodan-Heftserie (Band 2224)
PR2224.jpg
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
Innenillustration
Zyklus: Der Sternenozean
Titel: Spezialagent 707
Untertitel: Er ist ein Spezialist des Liga-Dienstes – und operiert unter höchstem Risiko
Autor: Leo Lukas
Titelbildzeichner: Swen Papenbrock
Innenillustrator: Swen Papenbrock (1 x)
Erstmals erschienen: Freitag, 2. April 2004
Hauptpersonen: Corg Sonderbon, Kantiran, Gucky, Filana Karonadse, Mayk Molinas
Handlungszeitraum: 1332 NGZ
Handlungsort: Hayok
Report:

Ausgabe 364: »Werkstattbericht zum Perry Rhodan-Geschichtsvideo (Teil 2)« /
»Arkonidische Architektur«

Kommentar: Wieder einmal: Das 6-D-Juwel
Glossar: Ascari da Vivo / Tu-Ra-Cel / Eyemalin / Kantiran da Vivo-Rhodan / Shallowain der Hund / Strega
Zusätzliche Formate: E-Book, Hörspiel »Sternenozean« (Teil 14)

Handlung

Corg Sonderbon stammt aus einer raumfahrenden Familie, also beginnt er selbstverständlich eine Ausbildung an einer Raumfahrt-Akademie. Da er langsame Reflexe hat und verzögert reagiert, hat er es sehr schwer. Seine Vorliebe für das weibliche Geschlecht ist seinem Lerneifer auch nicht unbedingt zuträglich. Dennoch gelingt es ihm, das Diplom zu erreichen. Am Tag, als er es überreicht bekommt, kündigt Sonderbon den Dienst bei der Raumflotte und tritt in den Dienst des TLD.

Dort wird er zum Positronik-Ingenieur ausgebildet und macht Karriere – auch wegen der Droge Eyemalin, die seine Reflexe und andere, insbesondere für Frauen interessanten, Fähigkeiten verbessert. Corg Sonderbon wird zum Spezialagent 707 und im Agentennest Hayok stationiert.

Seine gefährlichste Mission besteht darin, in arkonidisches Hoheitsgebiet einzudringen und den übergelaufenen terranischen Positronikspezialisten Cuk Alster wieder auf die richtige Seite zu bringen. Dazu »schwebt« er mit einem energetisch toten Zeppelin über die Grenze, springt ab, und schwimmt zur Insel Clayron, wo sich der Positronikspezialist aufhält. Dort schlüpft er in die Rolle von Beodur da Progeron, dem neuen Assistenten Alsters, und entführt diesen unter dem Vorwand, gleich im Labor mit der Arbeit anfangen zu wollen.

Nach der Erhöhung des hyperphysikalischen Widerstands wird im SPEICHER, der Zentrale des TLD auf Hayok, nun der Positronikspezialist Sonderbon benötigt. Er wird von seinem Einsatzort zum SPEICHER abberufen, um dessen Tarnung wieder funktionstüchtig zu machen, und macht sich mit der Positronikspezialistin Filana Karonadse gleich an die Arbeit.

Während die Positronikfachleute die Tarnung des SPEICHERS wiederherstellen, trainiert Kantiran seine Parafähigkeiten unter Anleitung von Gucky, der ihm wertvolle Tipps gibt und mit ihm sogar aus dem abgeriegelten SPEICHER nach draußen teleportiert, um ihm ein intensives Training zu ermöglichen.

Währenddessen macht Corg Sonderbon seine Eyemalinsucht zu schaffen. Er täuscht Migräne vor, um seine Arbeit beenden zu können, und flüchtet per Transmitter aus dem SPEICHER. Sein Ziel ist das Viertel Etymba, wo er die dringend benötigte Droge kaufen kann. Mit der Hilfe eines Zaliters kommt er auch dorthin. Allerdings muss er feststellen, dass Währungen nicht mehr als Zahlungsmittel akzeptiert werden und nun der Tauschhandel vorherrscht. Daher sucht er ein TLD-Depot auf, um sich Ware zum tauschen zu organisieren.

Dort wird er von zwei Celistas ertappt und gefangen genommen, und landet in der Folterkammer der Arkoniden auf dem Bett von Ganberaan, dem brutalsten Folterinstrument der Arkoniden. Sein Foltermeister ist Beodur da Progeron, der sich nun an Sonderbon rächt. Seine Aufgabe ist es, die Position des SPEICHERS herauszubekommen.

Währenddessen entdeckt Kantiran in den Büchern der Bibliothek eine Tierart, die leicht zu kontrollieren ist und außerdem über einen leicht giftigen Stachel verfügt: die Zwerg-Dwarmaris, eine Insektenart. Er teleportiert mit Gucky in die Gärten des Hauptsitzes der arkonidischen Verwaltung, um dort, vor der Höhle des Löwen, einen Schwarm Zwerg-Dwarmaris einzufangen. Das Unternehmen gelingt.

Im SPEICHER zurück, erwartet die beiden eine traurige Nachricht: Der Körper des im Koma liegenden Maulwurfes Mayk(ie) Molinas, ist bei einem Unfall, den die überwachende Positronik nicht registrierte, vollkommen verkohlt. Filana, die den Unfall beobachten konnte, hatte allerdings ein Aufflackern von Molinas Krankenbildschirm bemerkt und dies als Morsezeichen interpretiert. Daher vermutet sie, dass das Bewusstsein des Maulwurfs irgendwie im biopositronischen Speicher des Hauptrechners Unterschlupf gefunden hat. Dennoch findet eine Trauerfeier statt.

Weil Kantiran und Gucky im SPEICHER wenig ausrichten können, teleportieren sie an den Stadtrand und schlagen dort ein Trainingscamp für Kantiran auf, damit er mit seinen Zwerg-Dwarmaris üben kann. Die Freude währt jedoch nur kurz. Kaum sind die Zelte aufgebaut, erreicht Gucky ein kurzer Funkimpuls, der besagt, dass der SPEICHER Vollalarm gegeben hat.

Innenillustration