Motoklon Hundertneun

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Perry Rhodan-Heftromane
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Überblick
Serie: Perry Rhodan-Heftserie (Band 2274)
PR2274.jpg
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
Innenillustration
Zyklus: Der Sternenozean
Titel: Motoklon Hundertneun
Untertitel: Zwei extrem unterschiedliche Lebewesen – ihr Einsatz soll die Entscheidung bringen
Autor: Michael Marcus Thurner
Titelbildzeichner: Dirk Schulz
Innenillustrator: Michael Wittmann (1 x)
Erstmals erschienen: Freitag, 18. März 2005
Hauptpersonen: Lyressea, Hundertneun, Julcen, Perry Rhodan, Atlan
Handlungszeitraum: 1332 NGZ
Handlungsort: Kherzesch
Journal:

Nr. 84: »Eine kurze Reise ins Gehirn – zweite Etappe«; »Der Traum vom ewigen Leben«; News

Kommentar: Vernetzer
Glossar: Dunkle Polizisten / Kher-Diamant / Kherzesch / Tagg Kharzani; Aussehen
Zusätzliche Formate: E-Book, Hörspiel »Sternenozean« Teil 29 und Teil 42

Handlung

Die Schlacht um Graugischt ist beendet, auf beiden Seiten sind unzählige Tote zu beklagen. Der Zylinderdiskus INTUUL ist auf Schleichfahrt in der Nähe des Demyrtle-Systems unterwegs, um das Schlachtfeld zu sondieren.

Plötzlich empfängt der Kybb-Raumer, unter dem Kommando des Eins-Plan Binne Mandel, einen Notruf. Zuerst will der Kybb-Giraxx diesen ignorieren, doch es ist ein Notruf in einem Hochrangcode von einem Motoklon. Darüber kann sich der Eins-Plan natürlich nicht hinwegsetzen.

Motoklon Hundertneun bringt auch noch eine wichtige Gefangene mit, es ist Lyressea. Er duldet keinen Aufschub und möchte direkt ins Kher-System gebracht werden. Der Eins-Plan steckt in einer Zwickmühle, natürlich kann er einem Motoklon nicht widersprechen, seinen eigentlichen Auftrag darf er jedoch auch nicht vergessen. Aber Hundertneun duldet keinen Widerspruch, also nimmt die INTUUL Kurs auf Kher-Diamant. Durch die Überrangcodes des Motoklons gelangt der Raumer bis nach Kherzesch.

Als der Zylinderdiskus auf Kherzesch gelandet ist, ruft Hundertneun den Kommandanten in die Zelle seiner Gefangenen. Als dieser dort eintrifft, tötet der Motoklon den Eins-Plan. Lyressea übernimmt Binne Mandels Gestalt durch ihre Fähigkeit der Para-Modulation und verlässt das Schiff. Sie nutzt einen Gleiter, um Distanz zwischen sich und den Raumer zu bekommen, denn der weitere Plan sieht vor, dass Hundertneun einen Motoschock auslöst und dann das Schiff vernichtet. Genau so geschieht es, die Mediale Schildwache schafft es gerade so, in einer alten Lagerhalle Unterschlupf zu finden, bevor sie ihre Kräfte verlassen.

Der Motoklon manipuliert die Energiegeneratoren des Schiffes und verlässt es – zurück lässt er eine tote Besatzung, an Angst und Schrecken gestorben. Dann begibt er sich in die Lagerhalle, die die Schildwache bereits aufgesucht hat. Die Halle wurde durch die mächtigen Explosionen in Mitleidenschaft gezogen und ist zum Teil zusammengebrochen und in Flammen aufgegangen. Die bewusstlose Lyressea wurde von herabstürzenden Teilen getroffen, aber nur leicht verletzt.

Um in den Untergrund zu kommen, wohin sich die beiden Eindringlinge vorarbeiten wollen, müssen glutflüssige Teile aus dem Weg geräumt werden. Der Motoklon erledigt dies, verliert dabei allerdings einiges an Körpersubstanz, außerdem verbraucht er sehr viel Energie. Das ungleiche Paar schafft es trotz dieser Mühen, in einen absteigenden Schacht zu gelangen, danach brauchen sie allerdings beide eine Pause.

*

Auf der SCHWERT macht man sich für den Abflug bereit. Zephyda und Perry Rhodan werden mit dem Bionischen Kreuzer zum Kher-System fliegen, um dort zu beobachten, ob die Schildwache und er Motoklon Erfolg haben. Atlan wird auf Graugischt zurückbleiben, um mit den Hyperdimos auf die Erfolgsmeldung zu warten und dann einzugreifen.

*

Auf Kherzesch kämpfen sich die beiden ungleichen Wesen voran, durch die endlosen Tunnel des Schlosses Kherzesch, wohl wissend, dass die Dunklen Polizisten ihre Witterung aufgenommen haben. Julcen, der Gagaothe und einer der zehn führenden Dunklen Polizisten, hat die Suche eingeleitet. Es ist klar, dass der Motoklon nicht alleine agiert, doch noch ist unklar, um welchen Motoklon es sich handelt. Deshalb werden alle Motoklone auf Kherzesch zuerst einem Check unterzogen.

*

Hundertneun eröffnet Lyressea, dass er seinen Substanzverlust wohl nicht mehr umkehren kann, er wird wohl sterben, seine Redundanzsysteme werden nach und nach ausfallen. Ein positiver Effekt ist dabei, dass Hundertneun dadurch so etwas wie Gefühle aufbaut, da er nicht mehr alles genau berechnen kann, sondern zum Abschätzen und Simplifizieren gezwungen ist.

Lyressea eröffnet ihm dagegen ihr wahres Angriffsziel: Es ist nicht das Palais des Lebendigen, sondern BLENDE-Null, das Steuerzentrum der BLENDE-Forts. Der Motoklon nimmt es emotionslos auf, er steht ja erst seit kurzer Zeit auf Seiten der Allianz der Moral.

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Zwei Tage vor dem Einsatz lässt Lyressea die beiden potenziellen Schutzherren, Perry und Atlan, vom Paragonkreuz auf ihre Tauglichkeit prüfen – ein finaler Test sozusagen, da eine Weihe ohne die anderen Schildwachen nicht möglich ist. Atlan wird etwa eine halbe Stunde vom Bewusstseinssplitter ES' getestet, Rhodan sogar eineinhalb Stunden. Die Ergebnisse fallen für beide Ritter der Tiefe positiv aus, allerdings mit einem kleinen Haken: Das Paragonkreuz sieht sich nicht in der Lage, die Auren der beiden Galaktiker zu modifizieren, ohne den Träger mit einer fast absoluten Sicherheit zu töten.

Die Mediale Schildwache ist entsetzt, doch Perry macht ihr Mut, er will es eventuell trotzdem wagen.

*

Die Dunklen Polizisten machen ihre Arbeit, es stellt sich heraus, dass nur drei Motoklone als Verräter in Frage kommen. Der wahrscheinlichste Kandidat ist Hundertneun. Und auch das Ziel des Angriffs steht für die paranoiden Wächter fest: Es muss das Stellare Spital sein. Also verlagern sie praktisch all ihre Truppen dorthin.

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Die Schildwache und der Motoklon sprechen sich unterwegs aus, sie gibt ihm gegenüber zu, dass sie ihn hasst, wegen seiner Taten, doch er gibt ihr auch zu denken. Er möchte erkennen, warum die einen die Guten sind und die anderen die Bösen. Der Höhepunkt ihrer Annäherung ist ein Tanz, der Flagore, in luftiger Höhe der Statue Tagg Kharzanis.

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Die SCHWERT hat das Kher-System erreicht und wartet.

*

Die Dunklen Polizisten erhalten von Tagg Kharzani einen Überrangbefehl, der Hundertneun wieder umdrehen soll. Dieser Versuch scheitert allein aus dem Grund, dass das angegriffene Redundanzsystem ausfällt, bevor sich der Virus auf die anderen Knoten ausbreiten kann – ein schwerer Schlag für Julcen und Glück für die Allianz.

Die beiden ungleichen Wesen schaffen es, in BLENDE-Null einzudringen, wieder erledigen sie die Besatzung mittels eines Motoschocks, dort lassen sie neue Eingänge durch die schützende Staubschicht des Systems entstehen. Als die Zeit eng wird, schickt Hundertneun die Schildwache weg, sein Weg ist hier zu Ende. Die Schildwache versucht ihn umzustimmen, doch der Motoklon hat alles erreicht, er hat sich sogar selbst entscheiden können, und er hat sich für die Schildwache entschieden und gegen die Kybb, denn Lyressea konnte vergeben, die Kybb können dies nicht!

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Während Lyressea mittels einer Para-Modulation zum Kybb-Giraxx wird und flüchten kann, sprengt der Motoklon Hundertneun BLENDE-Null, viele Motoklone und zwei Anführer der Dunklen Polizisten in die Luft.

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Außerhalb des Systems erkennen die Systeme der SCHWERT, was geschieht, und rufen die Flotte unter dem Befehl von Atlan. Der Angriff auf das Kher-System steht bevor.

Innenillustration