Tanz auf dem Vulkan

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Überblick
Serie: Perry Rhodan-Heftserie (Band 2276)
PR2276.jpg
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
Innenillustration
Zyklus: Der Sternenozean
Titel: Tanz auf dem Vulkan
Untertitel: Alarm in Merkur-Alpha – Myles Kantor und der Sonnentaucher
Autor: Uwe Anton
Titelbildzeichner: Alfred Kelsner
Innenillustrator: Michael Wittmann (1 x)
Erstmals erschienen: Freitag, 1. April 2005
Hauptpersonen: Myles Kantor, Wool Garden, Attaca Meganon, Inshanin, Orren Snaussenid
Handlungszeitraum: Februar bis März 1333 NGZ
Handlungsort: Solsystem
Kommentar: Sonnenrätsel
Glossar: Sol; Allgemeines / Sol; Fotosphäre / Sol; Chromosphäre / Todessatellit der Cappins
Besonderes:

Leseprobe Dunkelstern 1

Zusätzliche Formate: E-Book, Hörspiel »Sternenozean« Teil 33

Kurzzusammenfassung

Myles Kantor und sein Team stoßen zunächst mit der MUNGO PARK und danach mit dem Spezialraumschiff INTRALUX in die Fotosphäre Sols vor und entdecken dort drei seltsame Raumstationen. Sie hoffen, hier weitere Erkenntnisse bezüglich ARCHETIMS zu erhalten. Mit an Bord sind unter anderem auch Inshanin, eine Hochfrequenzphysikerin, Attaca Meganon und der Schohaake Orren Snaussenid. Mit der INTRALUX dringen sie wirklich bis zu den Stationen vor und werden dabei beinahe von einer gigantischen Protuberanz vernichtet. Im letzten Moment wird die INTRALUX von einer der Stationen gerettet und an Bord geholt. Dort entdecken sie zwei Schohaakenfiguren.

Handlung

Myles Kantor weilt auf Merkur, genauer gesagt im Forschungszentrum Volcan-Center. Dort versucht er zusammen mit anderen hochkarätigen Wissenschaftlern, dem Phänomen »Jetstrahl« auf die Schliche zu kommen. Außerdem wird auf Merkur an einer Möglichkeit zur Wiederherstellung des Kristallschirms geforscht.

Während einer Messung erleidet Myles einen Anfall von Takvorianismus, der seine Eigenzeit verlangsamt, also die Zeit um ihn herum beschleunigt. Seit seiner Kindheit leidet Kantor unter dem Phänomen, seit der Verleihung des Zellaktivators durch ES hat er allerdings keine Attacken mehr erlitten. Der Chefmediker Merkurs, Wool Garden, möchte Myles gerne einer genaueren Untersuchung unterziehen, doch dieser lehnt ab, es gibt Wichtigeres zu tun. In diesem Moment erscheint Myles' rechte Hand Attaca Meganon in der Krankenstation und teilt Myles mit, dass Inshanin eingetroffen ist, ein junger Wissenschaftler, der trotz Jugend auf seinen Gebiet als Koryphäe gilt. Myles hatte ihn zur Unterstützung angefordert.

Die Verwunderung beim ersten Treffen ist groß, zum einen ist Inshanin eine Frau, was Myles vollkommen aus dem Konzept bringt, obwohl er weiß, dass ihn das Geschlecht eigentlich nicht interessieren sollte, zum anderen trägt sie eine dunkle, schwarze Sonnenbrille und ist auch ansonsten mit modischem Tand behangen, was bei Kantor nicht gerade für Sympathie sorgt. Von Anfang an herrscht zwischen den Beiden eine gewisse Spannung, die durch die Tatsache, dass Inshanin anscheinend keinen Respekt vor Kantor hat und immer die Konfrontation mit diesem zu suchen scheint, immer weiter aufgeladen wird.

Da eine Messung mit der Ultra-Giraffe ergeben hat, dass sich die Aktivität des Jetstrahls um den Faktor 100 bis 1000 erhöht hat, beruft Myles eine Teambesprechung ein, in der er die Anweisung erteilt, alle Ressourcen auf die Erforschung des Phänomens Jetstrahl/ARCHETIM zu verwenden. Die Ultra-Giraffe soll auf den Entdecker MUNGO PARK verlegt werden, da Myles die Sonne noch einmal von allen Seiten be- und durchleuchten will. Diese Anweisung stößt bei Inshanin auf Unverständnis, sie ist der Meinung, dass die Sonne in der Vergangenheit genug untersucht wurde. Nach langer Diskussion muss sie sich schließlich dem Diktat des Chefwissenschaftlers beugen.

In unmittelbarer Sonnennähe gelingt es den Wissenschaftlern an Bord der MUNGO PARK, innerhalb der Sonne eine Fremdmassenkonzentration anzumessen. Da diese Masse sich zu nahe an der Sonnenoberfläche befindet, ist ein weiteres Vorstoßen nicht möglich. Für Kantor ist klar: Dieses Phänomen muss in Zusammenhang mit ARCHETIM stehen. Er bittet den Kommandanten des Entdeckers, sein Schiff so zu modifizieren, dass den Schutzschirmen mehr Energie zur Verfügung steht. Er hofft, so näher an die Fremdmasse heranzukommen und damit eine genauere Ortung zu erlangen. Außerdem reist er nach Terrania, um dort eine Spezialkonstruktion in Auftrag zu geben: einen Sonnentaucher, mit dem er zu der geheimnisvollen Massenortung vorstoßen will. Der Chefingenieur Dorrian Hales ist ihm von Anfang an unsympathisch. Außerdem besucht er den Schohaaken Orren Snaussenid und bittet ihn, an der Mission teilzunehmen. Er hofft darauf, dass der Aktionskörper ARCHETIMS sein Gedächtnis wiedererlang. Snaussenid willigt ein, da es ihm schlecht geht. In seinen Träumen kann er den letzten Tag anderer Schohaaken miterleben und spürt ihre Ziellosigkeit, die Sehnsucht nach der Antwort auf die Frage, wo man denn nun herkomme. Er hofft, innerhalb der Sonne die Antwort zu finden. Ein zweiter Grund für Orren mitzukommen, ist Myles Kantor; wenn er mal nicht von seinen Artgenossen träumt, sieht er die Galaxis, die Myles als Mal auf seinem Arm trägt.

In einem Gespräch mit Inshanin findet Myles heraus, dass Dorrian Hales ihr Ex-Freund ist.

An der MUNGO PARK sind die Modifikationen fertiggestellt. Myles bricht zusammen mit seinen Team in Richtung der Masseortung auf. Allerdings kommen sie nur auf 250 Kilometer heran – eine Entfernung, die für eine genauere Ortung nicht ausreicht. Frustriert muss Myles den Versuch erneut abbrechen. Abschließend trifft Kantor auf Inshanin. Diesmal geht sie nicht auf Konfrontation mit ihm, sondern sucht seine Nähe. Für Kantor vollkommen unerwartet, kommt es zu einem Kuss und viel mehr.

Am folgenden Tag sieht Myles sich die Akte Inshanins an. Er erfährt, dass sie bei einem Unfall quasi erblindet ist, und die Brille, die sie immer trägt, ihr das Sehen ermöglicht. Außerdem fällt ihm auf, dass bei dem Versuch, der zur Erblindung Inshanins führte, Dorrian Hales, assistierte. Als er dieses feststellt, klopft Inshanin an seine Tür. Sie beschwert sich, dass er sie aus dem Team für den Flug in die Sonne gestrichen hat, und fordert ihn auf, diese Anweisung zurückzunehmen, da sie anscheinend nur wegen der einen bedeutungslosen Nacht getroffen wurde. Myles kann sich ihr nicht widersetzen und willigt ein, sie mitzunehmen.

Die Auswertung der bisherigen Ortungsdaten zeigt drei Stationen. Diese sind ineinander verschoben. Myles stellt die Theorie auf, dass es sich nur um eine Station handelt, die sich in mehreren Dimensionen befindet.

Bei der Konstruktion des Sonnentauchers hat Hales ganze Arbeit geleistet. Nach wenigen Tagen ist die INTRALUX fertiggestellt und kann zu ihrer Mission aufbrechen. Der Vorstoß mit der – nur mit acht Mann besetzten – INTRALUX gelingt, man stößt tiefer in die Sonne vor als zuvor, allerdings mit einem Wermutstropfen: Als die INTRALUX von einer Sonneneruption gestreift wird, verliert ein Besatzungsmitglied sein Leben.

Wenige Meter vor dem Ziel droht die Mission zu scheitern. Eine weitere Sonneneruption droht die Schirme der INTRALUX zu überlasten. Der einzige Fluchtweg führt zur Station. Kantor befiehlt, diese anzufliegen. Den Schohaaken lässt er Funksprüche an die Station abstrahlen. In diesem Moment trifft die Eruption auf die INTRALUX, Myles schließt mit seinem Leben ab.

Myles erwacht, und stellt fest, dass er noch am Leben ist. Die Intralux befindet sich innerhalb eines Schutzschirms, der die Station von allen äußeren Einflüssen abzuschirmen scheint. Nachdem die Besatzung lange warten muss, holt sie die Station schließlich mit einem Traktorstrahl zu sich. Am »Eingangstor« sieht Myles die Statuen zweier Schohaaken, was ihn zu der Vermutung bringt, dass diese Station in Zusammenhang mit der Superintelligenz ARCHETIM steht. Der Vorstoß ist geglückt, doch niemand weiß, was Myles und sein Team auf der Station erwartet.

Innenillustration