Die Fliegenden Rochettes

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Überblick
Serie: Perry Rhodan-Heftserie (Band 2284)
PR2284.jpg
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
Innenillustration
Zyklus: Der Sternenozean
Titel: Die Fliegenden Rochettes
Untertitel: Gon-Orbhons Herrschaft über Terra – Widerstand scheint aussichtslos
Autor: Leo Lukas
Titelbildzeichner: Dirk Schulz
Innenillustrator: Michael Wittmann (1 x)
Erstmals erschienen: Freitag, 27. Mai 2005
Hauptpersonen: Matti di Rochette, Babett Bündchen, Sirene di Rochette, Carlosch Imberlock, Homer G. Adams, Mondra Diamond
Handlungszeitraum: 13. März bis 15. April 1333 NGZ
Handlungsort: TerraWien
Report:

Ausgabe 378: »25 Jahre Risszeichnungen von Heinz Haßfeld«, Sternenkarte: Der Arphonie-Haufen

Kommentar: Alltagstechnik …
Glossar: Argyris, Anson / Prothetik; Booster / Prothetik; Exoskelett / Prothetik; Implantate / Prothetik; Klonrepliken, Vivisysteme / Prothetik; Supporter
Zusätzliche Formate: E-Book, Hörspiel »Sternenozean« Teil 32

Kurz­zusammen­fassung

Auf der Erde ruft Carlosch Imberlock eine neue Staatsreligion aus, Homer G. Adams und Mondra Diamond werden zu Verbrechern erklärt und gesucht. Doch die beiden können untertauchen, während Maurenzi Curtiz auch von Gon-O übernommen wird. Unterschlupf finden die beiden, zusammen mit Norman, beim Circus Rochette, der gerade in Wien gastiert und danach plant, weiter nach Neapel zu ziehen. Homer erklärt, dass Norman spürt, ob eine Person von Gon-O übernommen ist, er ist ein natürlicher Detektor. Außerdem ist der Chef der Rochettes, Matti di Rochette, Hobbygeologe, und Homer plant einen Anschlag auf den Vesuv. Bei einem Treffen mit einen Hehler im Prater von Wien wird Homer allerdings eine Falle gestellt.

Handlung

Matti di Rochette ist Zirkusdirektor, im Jahre 1333 NGZ ein schwieriges Unterfangen, die Besucher haben in Zeiten der Hyperimpedanz andere Interessen und bleiben weg, was schwarze Löcher in Rochettes eh schon katastrophale Bilanz reißt. Die beste Einnahmequelle stellt der zum Zirkus gehörende Streichelzoo dar, eine Idee von Mattis Frau Sirene.

Womit wir auch schon bei Mattis zweitem Problem wären: Wie in jeder guten Ehe heißt es auch bei den Rochettes: Der Mann hat das Reden, die Frau das Sagen. Und so hat der arme Zirkusdirektor, der nicht nur während der Vorstellung wie ein armer August aussieht, nicht nur im wirtschaftlichen, sondern auch im privaten Bereich zu kämpfen.

Und als ob es der Probleme nicht genug gäbe, kommt es auch im globalen Rahmen zu Veränderungen, die man im derzeit in Wien gastierenden Zirkus Rochette nicht gerade mit Begeisterung aufnimmt: Gon-Orbhon übernimmt die Macht auf Terra. Sein Sprecher Carlosch Imberlock ernennt den Kult Gon-Orbhon zur Staatsreligion und erlässt ein Null-Toleranz-Gesetz: Ein jeder, der sich den Anweisungen aus der neuen Hauptstadt Neapel widersetzt, wird exekutiert. Die Bevölkerung Terras wird dazu aufgefordert, dem TLD beim Aufspüren der Ungläubigen zu helfen. Die Wiener betreiben den alten Volkssport des Denunziantentums mit großem Eifer. Da es in anderen Städten nicht anders aussieht, sind die »Aufständischen« schnell gefunden, und an jedem Tag kann man via Television einer Hinrichtung beiwohnen. Der Versuch, die Gruppe »Sanfter Rebell« wieder auferstehen zu lassen, wird durch eine grausame Massenexekution in Terrania im Keim erstickt. Im Angesicht dieser Brutalität hat man in Wien kaum noch Gehör für die weiteren Reden Imberlocks. Dieser verkündet, er habe das Buch Gon-Orbhon bisher auch nicht in seiner Gänze erfasst, und sein Gott werde die Menschheit in einem Monat einer Prüfung unterziehen, um einmal nachzusehen, ob sie ihm als Dienstvolk würdig sei. Die Menschheit soll sich bis zum Tag der Verkündung am 15. April vorbildlich verhalten.

Für solche globalen Probleme hat Matti di Rochette derzeit aber nun wirklich keine Zeit. Die Bilanz ist so mies, dass er seit zwei Monaten seine Artisten nicht ordentlich bezahlen kann. Nur eine junge Dame scheint das nicht zu stören: Babett Bündchen, Hochseilartistin im Zirkus Rochette, verführt ihren Direktor, der sich fortan mit Schuldgefühlen gegenüber seiner Frau herumplagt.

Um einen klaren Kopf zu bekommen, geht Matti im Donaupark spazieren und gerät dort erneut in (buchstäbliche) Schwulitäten. Er trifft mit einem Maskierten zusammen, der sich als Homer G. Adams outet und Matti um einen Unterschlupf bittet, im Gepäck hat er den Klonelefanten Norman, der ein Gespür dafür entwickelt hat, wer von Gon-O übernommen wurde und wer nicht. Mit den Gedanken im Hinterkopf, dass Homer ja ein Finanzgenie ist und dass seine Frau ihn umbringen würde, wenn er Norman nicht hilft, willigt er ein. Bevor die beiden jedoch den Zirkus aufsuchen können, müssen sie, um der Kontrolle durch den TLD zu entgehen, eine eindeutige Pose nachstellen.

Homer, Mondra und Norman finden im Zirkus Rochette Unterschlupf. Norman wird zur Attraktion des Streichelzoos, Mondra geht in ihrer Rolle als alternde Artisten-Diva auf und Homer verkleidet sich als Lehrling des Kapellmeisters.

Während Homer und Matti in Puchberg am Schneeberg Kontakt zu NATHAN herstellen, wird der Zirkus von der TLD-Abteilung Südbayern gefilzt. Mondra und Sirene machen dem armen Agenten eine Szene, weshalb dieser unverrichteter Dinge abzieht. Als Homer mit Matti wieder im Zirkus erscheint, klärt er die Artisten über seinen Plan auf:

Matti ist Hobby-Geologe und hat zwei »intraterrestrische Sonden« entwickelt. Mit diesen möchte Homer in den Vesuv eindringen und diesen zum Ausbruch zwingen. Leider fehlt den Sonden eine Kleinigkeit: eine positronische Steuereinheit. Außerdem braucht man zur Durchführung des Plans genauere Informationen über den Vesuv.

Während Matti auf einem Hobby-Geologen-Kongress bei Rosman, Uherman und Tirman Informationen über den Vulkan besorgt, versucht Homer erfolgreich, auf dem Schwarzmarkt Steuerpositroniken zu erstehen.

In der TLD-Abteilung Südbayern stellt man derweil fest, dass Picco Lendlivié, einer von Rochettes Artisten, früher an der Gruppe »Sanfter Rebell« partizipierte. Man beschließt, ihn im Auge zu behalten.

Doch auch in diesen schwierigen Zeiten haben die Gefühle keine Schweigepflicht. Es kommt zu Irrungen und Wirrungen im Zirkus Rochette. Babett Bündchen macht sich nach der Abfuhr durch Matti di Rochette an Homer G. Adams heran, und Messerwerfer Picco Lendlivé scheint sich ernsthaft in Mondra verguckt zu haben.

So kommt es dazu, dass er die schöne Staatssekretärin und Homer G. Adams zur vereinbarten Übergabe der Steuerpositroniken am Wiener Prater begleitet. Die Übergabe soll in einer Gondel des Riesenrads stattfinden. Homer G. Adams hatte abgemacht, dass er allein kommt, also steigt er allein in eine Gondel, während Mondra und Picco ihn aus der Menge heraus beobachten.

Die beiden müssen etwas beobachten, was ihnen nicht gefällt: Homers Kapsel bleibt auf dem Zenit stehen. Mondra ahnt, dass etwas nicht stimmt, und schickt sich an, das Riesenrad hochzuklettern, da erscheinen Polizeigleiter ...

Innenillustration