Die Leben eines Seecharan

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Überblick
Serie: Perry Rhodan-Heftserie (Band 2314)
PR2314.jpg
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
Innenillustration
Zyklus: TERRANOVA
Titel: Die Leben eines Seecharan
Untertitel: Er ist die »Ewige Truhe« – und er kennt die Bestimmung seines uralten Volkes
Autor: Hubert Haensel
Titelbildzeichner: Swen Papenbrock
Innenillustrator: Swen Papenbrock (1 x)
Erstmals erschienen: Freitag, 23. Dezember 2005
Hauptpersonen: Ingal Fathen Aidon, Atlan, Dr. Gregorian, Alysha Saronn
Handlungszeitraum: Juli 1344 NGZ
Handlungsort: Goldenes System
Journal:

Nr. 92: In Sachen Jesco von Puttkamer – Leserreaktionen

Kommentar: Im Goldenen System
Glossar: Gold / Goldenes System / Rohalon / Shagin
NATHAN: Wichtige Ereignisse vom 23. Dezember bis 29. Dezember
Zusätzliche Formate: E-Book

Handlung

Annähernd 12.000 Technitenschiffe sammeln sich rund um den Asteroiden GRAANWATAH, die letzte Zuflucht des Volks der Seecharan, um den Himmelskörper zu vernichten. Atlan und seine Crew von der SKARABÄUS-1 sitzen dort fest. Im Grunde ist es ihre Schuld, dass die Techniten das Versteck der Seecharan überhaupt entdecken konnten. Ingal Fathen Aidon, die "Ewige Truhe der Seecharan", nimmt an, dass Atlan ein Schutzherr ist. Der Cephalopode, der einem menschengroßen Kalmar mit vier Tentakelarmen gleicht, trägt die gesamten Erinnerungen all seiner Vorfahren seit der Zeit der Schutzherren in sich. Die Seecharan vermehren sich, indem sie ihren Körper verdoppeln. Der durch Parthenogenese entstandene junge Seecharan unterscheidet sich zwar geistig und körperlich von seinem "Erzeuger", erhält von diesem jedoch alle Erinnerungen. Dieser Prozess hat sich in den vergangenen Jahrtausenden abgeschwächt, so dass Ingal Fathen Aidon der letzte seines Volkes ist, dessen Erinnerungen seit der Zeit der Schutzherren tatsächlich lückenlos sind. Er kann Atlan daher von der Geschichte der Seecharan berichten.

Bis zur Hyperkokon-Verbannung der Charon-Wolke haben die Seecharan das Salkrit im Goldenen System geschürft. Diese Substanz findet sich nur in den fossilen Gerippen von riesigen Flugwesen, die man Inyodur nennt. Das Salkrit war seinerzeit in einem so genannten Handelsdock, einer scheibenförmigen Raumstation, im Austausch für lebensnotwendige Wirtschaftsgüter an die Charonii übergeben worden. Den Charonii war es nicht möglich, weiter als bis zu dieser Station ins Goldene System einzufliegen, weil zu starke hyperenergetische Felder dort jegliche höherwertige Technik stören oder ganz lahm legen. Eines Tages, ungefähr zu Beginn der Auseinandersetzungen zwischen den Schutzherren und Gon-Orbhon, war es zu Anschlägen auf Schürfmannschaften der Seecharan gekommen. Bei einem besonders schweren Attentat wurde das Handelsdock vernichtet. Auch auf den Welten der Charonii hatten sich unerklärliche Attentate ereignet. Als sich herausstellte, dass diese Anschläge von Techniten-Robotern verübt worden waren, die ihren Stützpunkt im Goldenen System hatten, wurde eine Quarantäne über diesen Bereich der Charon-Wolke verhängt. So war das heute noch gültige Tabu entstanden, und der Handel mit dem Salkrit war zum Erliegen gekommen – die Hyperkokon-Verbannung hatte den Rest besorgt. Im Kampf gegen die Techniten standen die Seecharan auf verlorenem Posten, denn die Roboter konnten sich rasend schnell selbst vervielfältigen. Zudem hatten sie ihre Ursprungsbasis auf Rohalon, dem einzigen Planeten im Goldenen System und Heimatwelt der Seecharan. Diese erkannten das zu spät – der Planet wurde von den Techniten in eine lebensfeindliche Öde verwandelt und die Seecharan mussten ihr Dasein auf den Asteroiden fristen. Dort wurden sie von den Techniten gnadenlos gejagt und immer weiter dezimiert.

Die SKARABÄUS-2 ist zur VERACRUZ zurückgekehrt. Dr. Gregorian findet heraus, dass das Salkrit für die Entstehung des Strukturgestöbers verantwortlich ist, denn große Ansammlungen von Salkrit verzerren die Raum-Zeit-Struktur und bewirken eine Verdickung des Psionischen Netzes. Jedes Salkrit-Vorkommen zieht durch die Veränderung des Psionischen Netzes außerdem kosmischen Staub an. So sind die Asteroiden und die Staubkonzentrationen in deren Bahnen entstanden. Gregorian nimmt an, dass das Salkrit ein Verwesungsprodukt ist. Es muss nach dem Tod der fossilen Flugwesen entstanden sein. Wie das Organ, das sich auf diese Weise zersetzt hat, vor dem Tod dieser Wesen beschaffen war und welchen Zweck es hatte, bleibt vorerst ebenso unklar wie die Herkunft der Flugwesen. Die Verdickung des Psionischen Netzes hat noch einen dritten Effekt: Sie begünstigt die Entstehung von neuem Leben.

Die Ausrottung des gesamten Volks der Seecharan scheint das Ziel der Techniten zu sein, und dieses Ziel scheinen die Techniten jetzt erreicht zu haben: Der Großangriff auf GRAANWATAH läuft an. Mutig stellen die im Grunde friedfertigen und moralisch hochstehenden Seecharan sich ihnen entgegen. Atlan und die Leute von der SKARABÄUS-1 kämpfen an ihrer Seite. Der Kampf scheint verloren zu sein, doch da beginnen die Roboter damit, sich selbst zu vernichten. Dr. Gregorian hat nämlich bei der Untersuchung eines Technitenwracks die Selbstvernichtungsbefehle dieser Roboter entdeckt und den angreifenden Techniten übermittelt. Diesen Befehlen können die Techniten sich nicht widersetzen, und so gelingt es den Seecharan innerhalb kürzester Zeit, fast das gesamte Goldene System von ihnen zu säubern. Aus Dank stellen sie Atlan eine große Menge Salkrit zur Verfügung, die er umgehend nach Terra befördern will. Kempo Doll'Arym erinnert sich, dass er auf Stolp ein Ersatz-Handelsdock entdeckt hat. Atlan hat schon eine Vision, in der die Seecharan für die LFT Salkrit schürfen, aber dem stehen immer noch die isolationistischen Charonii im Weg, die jegliche Zusammenarbeit mit den Terranern verweigern.

Innenillustration