Galaktische Dämmerung

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Perry Rhodan-Heftromane
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Überblick
Serie: Perry Rhodan-Heftserie (Band 2326)
PR2326.jpg
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
Innenillustration
Zyklus: TERRANOVA
Titel: Galaktische Dämmerung
Untertitel: Die Milchstraße im Würgegriff TRAITORS – die Terminale Kolonne erlaubt keinen Widerstand
Autor: Horst Hoffmann
Titelbildzeichner: Alfred Kelsner
Innenillustrator: Michael Wittmann (1 x)
Erstmals erschienen: Freitag, 17. März 2006
Hauptpersonen: Bostich I., Reginald Bull, Roi Danton, Thort Kelesh, Jannah Holdo
Handlungszeitraum: November bis Dezember 1344 NGZ
Handlungsort: Solsystem, Arkon-System, Thantur-Lok, Wega-System
Journal:

Nr. 95: Intelligent Design – die gesteuerte Evolution; BücherVision

Kommentar: Die Jülziish (I)
Glossar: Kristallbörse; Aussehen / Kristallbörse; Geschichte / Kristallbörse; innere Struktur
NATHAN: Wichtige Ereignisse vom 17. bis 23. März
Zusätzliche Formate: E-Book

Handlung

Am 1. November 1344 NGZ verkündet der Duale Vizekapitän Malikadi die TRAITOR-Direktive im Arkon-System. Er kann jedoch auch nicht verhindern, dass 15.000 Schiffe aus dem System fliehen. Die Artikel der TRAITOR-Direktive werden mit harter Hand durchgezogen. Es gelingt den 484 Traitanks, eintausend der flüchtenden Raumschiffe abzuschießen.

Die Arkoniden proklamieren in Person von Shallowain dem Hund die Ablehnung des Anspruchs der Kolonne. Malikadi fällt nicht auf den Bluff herein, dass Shallowain Arkon I, Arkon II, Arkon III, Urengoll und den Naat-Mond Naator durch 60 mit Bomben beladene Schiffe im Orbit bei einem Zugriff von TRAITOR vernichten wird. Er lässt die Schiffe durch Traitanks vernichten.

Der Kralasene gelangt über eine Transmitterkette an Bord seines am Rande des Arkon-Systems stationierten Schiffes und kann das System ungehindert verlassen.

Am 3. November trifft die Solare Regierung um Perry Rhodan den Beschluss, die Operation Bermuda einzuleiten. Alle wichtigen Forschungseinrichtungen, Produktionsstätten und sonstigen Anlagen der LFT werden dadurch an 1024 geheime Positionen verlegt und vor dem Zugriff der Terminalen Kolonne in Sicherheit gebracht. Leiter dieser Operation ist Reginald Bull, der sich zwar zunächst sträubt, das Solsystem zu verlassen. Doch schließlich sieht er ein, dass er als Verteidigungsminister der LFT der geeignetste Mann für die Leitung des Widerstands außerhalb des Solsystems ist.

Zusätzlich soll das Jonathon-System in der Charon-Wolke zu einem zweiten Stützpunkt außerhalb des Zugriffs der Terminalen Kolonne aufgebaut werden. Dort sollen alle wichtigen Forscher der LFT außerhalb des Solsystems zusammengezogen werden.

Bull verlässt mit der LEIF ERIKSSON II und zwei Schiffen, die die Hälfte der 3894 kg umfassenden HS-Howalgonium-Vorräte des Solsystems in das Jonathon-System bringen sollen, im Schutz eines Ablenkungsmanövers das Solsystem.

Bull selbst fliegt mit der LEIF ERIKSSON II zunächst zur Wega. Dort zieht er das komplette LFT-Flottenkontingent ab. Thort Kelesh ist zunächst entsetzt und wittert Verrat, doch Bull kann ihn davon überzeugen, dass es das Beste für das Wega-System ist, wenn es unauffällig bleibt. Nur so kann das Geheimnis der LINIE EINS gewahrt bleiben, die für das abgeschottete Solsystem lebenswichtig ist.

Auch über Lepso kommt es zu Veränderungen: Der Kämmerer, eine Tarnidentität Roi Dantons, schließt angesichts der Bedrohung durch TRAITOR die Kristallbörse. Er befürchtet einen Angriff der Chaosdiener, da die Kristallbörse offensichtlich gegen die TRAITOR-Direktive verstößt. Während der Räumung von LE-prachtvoll kommt es allerdings zu einer Revolte, denn einige Kriminelle lassen sich nicht vertreiben und übernehmen die Station. Danton warnt sie erneut vor den Chaostruppen, doch er erreicht nichts.

Mit der Hälfte der angekauften Howalgonium-Bestände verlässt er mit der REIKING die Station, die andere Hälfte wurde der LFT übergeben. Ende November 1344 NGZ wird die Kristallbörse von Traitanks vernichtet.

Mitte November hat Bostich I. das Voga-System mit den dort mittlerweile eingetroffenen 20.000 Schiffen verlassen und ist zu dem Roten Riesen Ladon Deka im Sektor ARK-10.437 auf halber Strecke zwischen M 13 und Hayok geflogen. Im Ortungsschutz der planetenlosen Sonne sammelt sich die freie Flotte des Kristallimperiums. Bostich sieht das Problem TRAITOR ganz nüchtern. Nur durch die Zusammenarbeit aller Völker, vor allem von Kristallimperium und LFT, kann die Milchstraße von diesem Joch befreit werden. Deshalb entsendet er einen Boten mit einem Angebot – zehn Kantor-Sextanten gegen die Aufzeichnungen über den Einsatz der VRITRA-Geschütze im Arkon-System für die LFT.

Am 26. November gelingt es, zehn Raumschiffe aus der Charon-Wolke in das Solsystem zu schmuggeln. Durch das gewagte Manöver Perry Rhodans gelangen 50 kg Salkrit, der Schatz der Seecharan, ins System. Vorher waren 200 g Salkrit für die Neue USO auf ein Schiff für Quinto-Center umgeladen worden.

In M 13 vernichten derweil Traitanks die gesamten Situationstransmittereinrichtungen des Kristallimperiums.

Am 28. November trifft Bull mit Bostich zusammen. Beiden ist klar, dass nur eine Zusammenarbeit von Terra und Arkon den Erfolg bringen kann. Deshalb geht Bull auf das Angebot des Imperators ein, und zehn Kantor-Sextanten werden übergeben. Als Gegenleistung übergibt Bostich den Datenkristall mit den Aufzeichnungen vom Kampf im Arkon-System. Eines der VRITRA-Geschütze Aktakuls hatte bei dem Gefecht Effekte in der Fraktalen Aufriss-Glocke der Traitanks erzeugt, ein erster Ansatzpunkt für die Entwicklung einer Gegenwaffe.

Bull unterbreitet Bostich zudem ein weiteres Angebot. Auch die arkonidischen Wissenschaftler sollen in dem Forschungsstützpunkt in der Charon-Wolke zusammengezogen werden. Darüber hinaus soll Aktakul die wissenschaftliche Leitung übernehmen, da Malcolm S. Daellian im Solsystem gebunden ist. Nach kurzer Bedenkzeit stimmt der Imperator zu.

Während überall in der Milchstraße die Galaktische Dämmerung einsetzt und die TRAITOR-Direktive gnadenlos umgesetzt wird, gelingt es, eine kleine Menge Salkrit über die LINIE EINS ins Wega-System zu transferieren. Daellian, der den Transport begleitet, erreicht das Wega-System tot, kann aber wiederbelebt werden.

Innenillustration