Das Geheimnis der Enthonen

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Überblick
Serie: Perry Rhodan-Heftserie (Band 2335)
PR2335.jpg
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
Innenillustration
Zyklus: TERRANOVA
Titel: Das Geheimnis der Enthonen
Untertitel: Kantiran bricht das Tabu – und muss sich dem Revisor stellen
Autor: Leo Lukas
Titelbildzeichner: Swen Papenbrock
Innenillustrator: Swen Papenbrock (1 x)
Erstmals erschienen: Freitag, 19. Mai 2006
Hauptpersonen: Kantiran da Vivo-Rhodan, Borgin Sondyselene, Alaska Saedelaere, Ejdu Melia, Der Revisor
Handlungszeitraum: 1337 NGZ bis 4. Januar 1345 NGZ
Handlungsort: Rosella Rosado, Isla Bartolomé
Risszeichnung: Terranischer Käfigtransmitter 1344 NGZ von Gregor Paulmann
(Abbildung)
Kommentar: Die Quartale Kraft
Glossar: Chyndor / Mutanten, Esper und Psionten
NATHAN: Wichtige Ereignisse vom 19. Mai bis 25. Mai
Zusätzliche Formate: E-Book

Handlung

Der 3. Januar 1345 NGZ ist angebrochen, in der HOPE wird das Frühstück eingenommen, dann führt Kantiran seinen Bericht fort:

Die Vollversammlung läuft planmäßig – planmäßig für die Enthonen. Viertausend Friedensfahrer haben sich eingefunden, es wird ewig lange diskutiert, vor allem über die Negasphäre, doch alle reden nur um den Heißen Brei herum, nämlich die Forderung, die oberste Maxime der Friedensfahrer, nicht gegen die Hohen Mächte vorzugehen, fallen zu lassen oder zumindest zu lockern. Irgendwann wird es Kantiran zu bunt, er spricht aus, was die anderen denken, und holt sich eine bitterböse Abfuhr vom Patron, dem Enthonen Borgin Sondyselene, der obersten Instanz der Friedensfahrer. Dieser beharrt auf den Statuten und duldet keine Zuwiderhandlung. Damit ist die Vollversammlung auf einen Schlag zu Ende. Kantiran versackt trübselig mit seinen Freunden in Hakkans Schuppen und landet danach bei Ejdu Melia. Wenig später, um sich abzulenken, geht er mit einigen anderen Friedensfahrern auf eine Mission. Diese führt ihn in die Nähe von Ganuya, wo Alaska Saedelaere immer wieder tätig wird. Deshalb fliegt Kantiran nach Beendigung seiner Mission zum Bahnhof Inggaran, wo er fast zeitgleich mit Chyndor eintrifft. In der Nähe des Bahnhofs, in einer alten Burg, besprechen sich die etwas unzufriedenen Friedensfahrer; hier können sie ungestört Pläne schmieden, und schon am 6. Februar 1340 NGZ entsteht die „Aktionsgemeinschaft Negasphäre“, ein Geheimbund im Geheimbund. Bis Ende 1343 NGZ treten etwa 300 Friedensfahrer der AGN bei, 100 weitere sympathisieren mit ihr, darunter auch Alaska, der sich zu sehr dem Credo der Friedensfahrer verpflichtet fühlt. Kantiran hingegen ist der Kopf der AGN. Im Dezember 1343 NGZ trifft er auf Rosella Rosado Ejdu Melia wieder, zunächst erkennt er die Gestaltwandlerin und Intuitivsprecherin überhaupt nicht, obwohl sie direkt vor ihm steht, denn sie hat sich zu Kantirans Überraschung in eine Arkonidin verwandelt! Seinetwegen, doch er lehnt sie ab. Stattdessen geht er ein großes Wagnis ein, er geht mit einem Transmitter nach Rosella Enthon, doch er wird enttäuscht, dort findet er zunächst nichts Auffälliges.

Er trifft auf wenige, überwiegend alte Varia und eine verschwindend geringe Anzahl von Enthonen, die erschreckend schwach und alt sind. Als er schon so weit ist, sein Wagnis als Fehlschlag abzutun, trifft er auf einen alten verwirrten Varia; dieser nennt sich Tulipan und spricht ein eigenes Kauderwelsch. Kantiran, der sich die ganze Zeit hinter einem Deflektorfeld verborgen hält, gibt sich zu erkennen, doch das ändert am Verhalten des Alten nichts. Als Kantiran schon weiterziehen will, spricht der Alte ein Wort aus, hasserfüllt ruft er den Namen „Kazzenkatt“ aus. Bei Kantiran klingeln die Glocken, Kazzenkatt, das Element der Lenkung. Der junge Halbarkonide, der sich selbst noch immer als Sternenbastard sieht, sieht endlich ein Ziel. Doch das Kauderwelsch des Alten kann er alleine nicht entwirren. Darum geht er zu Ejdu, die sich nach der Abfuhr wieder gefangen hat und nun nach der Gestalt einer Arkonidin auch deren Mentalität etwas angenommen hat, und bittet sie um Hilfe. Zusammen gehen sie nach Rosella Enthon und Ejdu erfährt mehr aus der Vergangenheit der Enthonen und Varia.

Vor etwa 2500 Jahren kämpfte ein großer Völkerbund mit den Enthonen und deren Gehilfen, den Varia, an der Seite der Superintelligenz LICHT VON AHN gegen die Negasphäre des Herrn der Elemente. Diese Schlacht geriet zum Desaster, die Superintelligenz und ihre Truppen wurden vernichtend geschlagen, nur 8900 OREON-Kapseln mit 329 Enthonen überlebten, dazu einige hundert Varia. Das LICHT VON AHN starb wenig später, ihr Leichnam manifestierte sich in der Sonne Rosella Rosado – daher auch das Verbot der Einmischung in die Belange der Hohen Mächte. Die Enthonen sind noch immer zu sehr geschockt von den Ereignissen von damals. Zusammen mit der Gründermutter, die eine Verbündete der Superintelligenz war und deren Refugium das Rosella-Rosado-System war, wird der Geheimbund der Friedensfahrer gegründet.

Diese Geschichte trägt Kantiran am 13. Januar 1344 NGZ der AGN vor, die sich wieder auf ihrer Burg trifft. Chyndor kündigt zudem einen besonderen Besucher an. Nachdem Kantiran geendet hat, erscheint der Nukleus. Dieser fordert die Friedensfahrer auf, sich gegen TRAITOR zu stellen, aber nicht im offenen Kampf, sondern als Boten und Werber in der Weite des Universalen Schneise.

Am 12. Februar 1344 NGZ betritt Kantiran erneut Rosella Enthon. Er ist auf der Suche nach dem geheimnisvollen Nebel, den der alte Varia angedeutet hat. Was Kantiran nicht weiß, ist, dass ihm der Revisor auf den Fersen ist.

Mithilfe des Lamuuni entdeckt er den Nebel und geht hinein, wo er auf eine Statue einer jungen Enthonin trifft; es ist das Ebenbild Samburi Yuras. Und er trifft auf den Patron. Beide sind erschreckt, Borgin Sondyselene fordert Kantiran dazu auf, sofort zu verschwinden, doch da platzt dem Sternenbastard der Kragen, er hat Fragen und er will Antworten. Und er bekommt sie. Er erfährt von der tragischen Geschichte der Enthonen und ihrer Unfruchtbarkeit nach der Katastrophe und dem Hoffnungsschimmer, als doch eine Enthonin geboren wird, die Tochter des Patrons, eben Samburi Yura. Doch schon wenig später taucht eine Kobaltblaue Walze auf, und ein Cairol-Roboter verkündet, dass die Kosmokraten auf die Friedensfahrer aufmerksam geworden sind und noch nicht klar ist, ob sie diese Organisation dulden wollen. Es kommt zu einem Geschäft: Die Enthonin Samburi Yura tritt zwangsweise, aber freiwillig, in den Dienst der Kosmokraten ein, dafür werden die Friedensfahrer nicht weiter von den Ordnungsmächten belästigt. Seitdem ist bei den Enthonen der letzte Lebenswille erloschen.

Noch bevor der Patron endet, erscheint der Revisor, der sich als der Friedensfahrer Polm Ombar entpuppt, und legt seine Waffe auf Kantiran an. Dessen Karriere scheint gelaufen, doch auf dem Rückweg schafft es der junge Mann, der seine Vergangenheit weitgehend abgelegt hat und stark gereift ist, den Revisor auf seine Seite, das heißt auf die Seite der AGN, zu ziehen.

Am 15. Oktober 1344 NGZ erreicht die Friedensfahrer im Nest, wie sie die Burg nennen, auf Inggaran schließlich der Ruf des Nukleus. Der Lamuuni würgt eine Kapsel aus, die telepathisch einen Auftrag aussendet, anschließend verschwindet das Tier. Der Auftrag des Nukleus besteht darin, eine Abordnung ins Solsystem zu entsenden, um die Lage zu sondieren, ohne allerdings einzugreifen, denn die Friedensfahrer sollen weiterhin im Verborgenen agieren.

Und wieder, unter Protektion des Revisors, brechen Alaska und Kantiran eine weitere Regel der Friedensfahrer und starten mit der FORSCHER zur Milchstraße.

Damit endet Kantirans Bericht. Gerade rechtzeitig, denn es kündigt sich neues Ungemach an, zwei weitere Chaosgeschwader sind an den Grenzen des Kristallschirms erschienen, und der Nukleus schweigt.

Innenillustration