Chyndors Weg

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Perry Rhodan-Heftromane
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Überblick
Serie: Perry Rhodan-Heftserie (Band 2346)
PR2346.jpg
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
Innenillustration
Zyklus: TERRANOVA
Titel: Chyndors Weg
Untertitel: Ein Friedensfahrer auf heikler Mission – ein humanoides Volk steht vor dem Untergang
Autor: Christian Montillon
Titelbildzeichner: Swen Papenbrock
Innenillustrator: Swen Papenbrock (1 x)
Erstmals erschienen: Freitag, 4. August 2006
Hauptpersonen: Chyndor, Alaska Saedelaere, Kantiran, Cosmuel Kain
Handlungszeitraum: Januar 1345 NGZ
Handlungsort: Dina Baca, Terra
Journal:

Nr. 100: Kurzvorstellung einiger Mitarbeiter des Journals; Interview mit Denis Scheck

Kommentar: … und nun?
Glossar: Cynos / Element der Finsternis / Para-Charismat / Vektor-Helm
NATHAN: Wichtige Ereignisse vom 04. bis 10. August in der Realwelt und im Perryversum.
Zusätzliche Formate: E-Book

Handlung

Am 18. Januar 1345 NGZ ist Chyndor zusammen mit seinen Friedensfahrerkollegen Siby'an und Mas Bathe an Rande des Fantamagula-Systems unterwegs. Dort ist es zu einem seltsamen Zwischenfall gekommen: Der Bahnhof in der Kleinstgalaxie Qoor, einer Satellitengalaxie von Andromeda, hat Vollalarm gegeben und die drei Friedensfahrer hergelockt. Im Heimatsystem der Dinath, Lemurerabkömmlinge, die den Friedensfahrern zuarbeiten, kam es zur Konfrontation zwischen zwei Raumschiffseinheiten; eine Einheit wurde dabei völlig vernichtet, die andere, eindeutig eine Kolonneneinheit, stürzte auf der Heimatwelt der Dinath, Dina Baca, ab. Das Wrack sendet Notpeilsignale aus, doch die sind zu schwach, als dass sie weiter als drei Lichtjahre ins All reichen. Im System herrscht völliges Chaos, alle Lebewesen »ticken aus« und kämpfen gegeneinander, außerdem entdecken die Friedensfahrer »Schwarz-Zonen«. Diese Zonen undurchdringlicher, nicht anmessbarer Schwärze, treten unvermittelt im Weltraum auf und verschlingen alles, was ihnen zu nahe kommt. Chyndor beschließt, nach Dina Baca vorzudringen und die Kolonneneinheit näher zu untersuchen, er will das sinnlose Sterben der Dinath unterbinden.

*

Im Solsystem ist zu dieser Zeit gerade die FORSCHER angekommen. Als Kantiran und Alaska den mehr oder minder großen Fehlschlag dem Nukleus schildern, gerät dieser richtiggehend außer Fassung. Ohne die Informationen, die ARCHETIM hätte liefern sollen, hat auch der Nukleus keine Idee, wie die Negasphäre zu bekämpfen ist. Der Nukleus sieht so keine Chance für Terra, doch zunächst will das Geisteswesen in sich gehen und nachdenken. Alaska und Kantiran gibt das Überwesen den Auftrag, nach Rosella Rosado zu fliegen, um dort die Gesamtheit der Friedensfahrer auf ihre Seite zu ziehen, denn nur so ist vielleicht ein Staat zu machen gegen TRAITOR.

*

Chyndors OREON-Kapsel erreicht zwar den Planeten Dina Baca, doch die OREON-Haube versagt plötzlich ihren Dienst, und eine Schwarze Zone begibt sich auf die Verfolgung, als wäre sie intelligent. Dem Friedensfahrer gelingen gerade noch die Landung und die Flucht aus seinem Raumschiff, dieses wird geschluckt und verschwindet spurlos. Da zuvor auch der Funk versagte, gehen Siby'an und Mas Bathe davon aus, dass Chyndor tot ist; diese Meldung speisen sie in das Relaisfunknetz der Friedensfahrer ein. Die beiden wollen allerdings noch ausharren, um zu sehen, wie sich die Sache weiterentwickelt.

*

Auf der Erde wird derweil zunächst Kantiran von der TLD-Agentin Cosmuel Kain angesprochen; sie will Friedensfahrerin werden. Kant weist sie recht schroff ab und erlebt eine Überraschung, als Alaska wenige Zeit später in Begleitung der Agentin auf der FORSCHER erscheint. Kantiran sagt einige Worte, doch dann belehrt ihn Alaska eines Besseren. Cosmuel Kain ist keine Terranerin, sie ist eine Cyno. Die Vierzigjährige wuchs ohne ihre Eltern auf Terra auf, unwissend, dass sie eine Cyno ist, erst vor einem Monat überkam sie die Erkenntnis, dass sie eine Cyno ist, ausgelöst wurde dies durch die Erwähnung des Namens ARCHETIM in den Nachrichten. Die beiden Friedensfahrer nehmen die Cyno mit an Bord und begeben sich auf den Weg nach Devolter II, um von dort aus eine Vollversammlung einzuberufen. Als sie den Bahnhof erreichen, erfahren sie vom Schicksal Chyndors und beschließen, ihrem Freund zu helfen. Da der Transmitter des Bahnhofs auf Devolter II nicht funktioniert, begeben sie sich zu einem weiteren Bahnhof in der Milchstraße, der sich in der Southside befindet. Von dort lassen sie sich nach Qoor abstrahlen und kommen wenig später, am 20. Januar, beim Fantamagula-System an. Beim Anblick der Schwarzen Zonen trifft Alaska Saedelaere sofort eine Erinnerung aus der Vergangenheit: Diese Zonen sind nichts anderes als Elemente der Finsternis. Gehört das Element der Finsternis jetzt TRAITOR an?

*

Auf Dina Baca versucht Chyndor, die Absturzstelle der Kolonneneinheit zu erreichen, doch er schafft es nicht. Hass, Wut, unbändiger Zorn, Angst, all das lässt ihn ab einer gewissen Stelle seine Fähigkeiten und auch seine Orientierung verlieren. Da er hier also nichts ausrichten kann, kehrt er in die Nähe der Stadt zurück und versucht, so viele Dinath wie möglich aus ihrem Wüten zu reißen. Als Para-Charismat ist er dabei durchaus erfolgreich, doch insgesamt ist es nur ein Tropfen auf den heißen Stein, was die gesamte Bevölkerung angeht.

*

Alaska entwickelt einen Plan: Während ein Friedensfahrer die Notpeilsignale kopieren und verstärkt weiterleiten soll, um eine Rettungseinheit TRAITORS anzulocken, soll der zweite Friedensfahrer die Schwarzen Zonen beschäftigen, während er mit Kant und Cosmuel nach Dina Baca vorstoßen will. So geschieht es, und es gelingt. Die drei treffen recht schnell auf Chyndor, und dieser bringt sie so nahe, wie es ihm möglich ist, an die abgestürzte Einheit heran. Dort an der Grenze geht es für ihn und Kantiran nicht weiter, doch Alaska mit dem Vektor-Helm und überraschend Cosmuel Kain können weiter vordringen. Die beiden schaffen es in die absolute Finsternis und stoßen bis zum Wrack vor, aus einem zweihundert Meter tiefen Krater strahlt gleißendes schwarzes Licht hervor. Alaska nutzt ein Seil, um sich von Cosmuel abseilen zu lassen. Was er in der Tiefe entdeckt, überrascht und übermannt ihn.

*

Chyndor hält es nicht mehr aus und kehrt zur FORSCHER zurück, Kantiran bleibt. Auf der FORSCHER entdeckt Chyndor plötzlich, dass sich eine Kolonneneinheit von nur 200 m Durchmesser dem System nähert, es gelingt ihm, Kantiran über Funk zu warnen, dieser steht nun vor einem Dilemma: Er kann seine beiden Gefährten über die Grenze hinweg nicht anfunken, er will sich aber auch nicht hilflos verirren. Er fasst deshalb einen gefährlichen Plan. Er legt seine Dwarmariholster ab und nimmt zwei Königinnen heraus. Diese Tierchen sind gegen die Strahlung immun, denn sie arbeiten nur über ihre Instinkte, und diese führen sie immer wieder zu ihren Holstern zurück. Von ihnen will sich Kantiran den Rückweg »zeigen« lassen. So ausgerüstet, überschreitet auch er die Dunkelgrenze und funkt, dann entlässt er die beiden Dwarmari und folgt ihnen mittels seiner Parafähigkeit.

*

Alaska steht – oder hängt vielmehr – einem Dunklen Ermittler gegenüber. Dieses Wesen sendet die Wahnsinnsstrahlung aus, Leid, Fremdheit, Nicht-hierher-Gehören empfängt der Maskenträger. Dieses Wesen gehört nicht in dieses Universum, das Wesen ist ein Abkömmling des Elements der Finsternis. Alaska ist gelähmt vor Entsetzen, er verliert sein Zeitgefühl. Als er wieder klar denken kann, bemerkt er, dass er von Cosmuel Kain wieder hochgezogen wurde, sie hat den Funkspruch von Kantiran empfangen. Die beiden machen sich auf den Rückweg; als sie es geschafft haben, ist Kantiran noch nicht wieder da, Cosmuel geht noch mal zurück und findet Perry Rhodans Sohn, dann geht alles sehr schnell: Chyndor kommt mit der FORSCHER und nimmt die drei auf, denn der zweite Dunkle Ermittler, der im System aufgetaucht ist, nähert sich schnell der Absturzstelle. Er vernichtet seinen »Kollegen« und dessen wrackes Schiff. Daraus schließen die Friedensfahrer, dass es scheinbar zwei Fraktionen von Dunklen Ermittlern gibt und diese sich nicht grün sind. Scheinbar war das Gefecht, das zum Absturz des ersten Ermittlers führte, auch ein Kampf dieser Wesen untereinander. Der FORSCHER gelingt im weiteren Verlauf die Flucht in den Hyperraum, und die Wahnsinnsstrahlung verebbt unvermittelt, als der Dunkle Ermittler wieder verschwunden ist.

Innenillustration