Quarter Phillips Sehnsucht

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Überblick
Serie: Perry Rhodan-Heftserie (Band 2348)
PR2348.jpg
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
Innenillustration
Zyklus: TERRANOVA
Titel: Quarter Phillips Sehnsucht
Untertitel: Die Lebensaufgabe eines Terraners – im Dienst für Terra
Autor: Hubert Haensel
Titelbildzeichner: Dirk Schulz
Innenillustrator: Dirk Schulz / Horst Gotta (1 x)
Erstmals erschienen: Freitag, 18. August 2006
Hauptpersonen: Quarter Phillip, Perry Rhodan, Homer G. Adams, Yorg Alnas, Güryliihitz
Handlungszeitraum: 10. Februar bis 8. April 1345 NGZ
Handlungsort: Terrania, Solsystem
Report:

Ausgabe 392: Geschichte mit Geschichten – Hans Kneifel – ein Autor und sein Arkonide (von Heiko Langhans)

Kommentar: Abermals Cynos
Glossar: London, Marc / LORETTA-Tender / Magellan-Stadion / Suzuke, Fawn
NATHAN: Wichtige Ereignisse vom 18. bis 24. August in der Realwelt und im Perryversum.
Zusätzliche Formate: E-Book

Handlung

Am 10. Februar 1345 NGZ läuft auf Terra das Endspiel um die Solare Fußballmeisterschaft. Auf dem LORETTA-Tender 22 kämpfen zur selben Zeit Quarter Phillip und sein Kollege mit der Technik. Die Sonnenzapfer sind nicht richtig justiert und laugen das Salkrit gefährlich schnell aus, so dass eine spontane Deflagration droht. Zu allem Übel beginnt dann auch noch der Angriff der Chaosgeschwader, doch mit heldenhaftem Einsatz bleibt Tender 22 im Einsatz, Phillip trägt dabei allerdings eine schwere Oberschenkelverletzung davon und bekommt umgehend Heimaturlaub. Unterdessen erhält Perry Rhodan die Mitteilung, dass die Mikrotom-Jäger in Kürze einsatzbereit sind.

Nachdem der Sturm des Chaos erneut abgeschlagen ist, lässt der Nukleus zur Krisenkonferenz bitten. Dort stellt der Verbund der ehemaligen Monochrom-Mutanten klar, dass es so nicht weitergehen kann, die dauernden Angriffe schwächen das Energiewesen und verhindern dessen Wachstum. Doch laut des Nukleus gibt es auch eine gute Nachricht – während des Endspiels kam es zu einem latenten Psienergieausstoß überall auf der Erde und im System, aber vor allem im Gebiet von Terrania. Das Überwesen stellt klar, dass diese positive Energie von den feiernden Menschen unbewusst abgegeben wurde. Daraufhin soll ein Experiment stattfinden – im Magellan-Stadion.

Quarter Phillip, der gerade auf der Erde eingetroffen ist, gerät durch Zufall in das Projekt und begegnet dem Blue Güryliihitz sowie dem alten Terraner Yorg Alnas. Dieser schimpft zwar auf »die da oben«, aus Trauer um seine Tochter, doch trotzdem nimmt er an dem Experiment teil, das zu einem vollen Erfolg wird. Homer G. Adams erklärt, dass ein kleiner Teil des Nukleus kommen wird und die Freiwilligen in eine milde Hypno-Trance versetzt, um eine schöne Vision zu haben, und die entstehenden Energien zum Nukleus hin bündelt. Der Test verläuft hervorragend, man kann sogar einen weiteren Angriff der Kolonne abwehren. Ermöglicht wird dies durch ein »Kollektor-Korn«, einen Ableger des Nukleus, der im Stadion erscheint und die Besucher in eine Art Hypno-Trance schickt. Diese soll ungefährlich für die Probanden sein. Sie weckt die Sehnsüchte der Anwesenden, und die Einsätze laugen auch aus, doch die Probanden sind alle begeistert und stellen sich wieder zur Verfügung, als der nächste Test ansteht.

Bevor dieser stattfinden kann, kommt es allerdings zu einem weiteren Angriff der Chaosgeschwader. In einem Tiefenbunker trifft Quarter Phillips dabei auf einen Wissenschaftler, der die Nerven verliert und vor ESCHER warnt. ESCHER sei gefährlich, müsse abgeschaltet werden. Der Mann wird von Medorobotern ruhiggestellt und nach der Entwarnung abtransportiert, wie Phillip beobachtet.

Die Experimente im Magellan-Stadion gehen weiter, und die Presse lanciert für diese Art der Psienergieabgabe den Begriff TANKSTELLE, der sehr schnell überall übernommen wird.

Auch die Angriffe der Chaostruppen gehen weiter, bei einem der Angriffe der Chaosgeschwader misst man auf der PRAETORIA ein seltsames Phänomen nahe Jupiter an. Wissenschaftler bezeichnen es als »Hyperperforation« – eine Art Wurmloch durch die Raumzeit, die im schlimmsten Fall zu einem Eindringen von außerhalb genutzt werden könnte. Auf der »anderen« Seite sind zwei Sonnen zu sehen.

Auf der anderen Seite des TERRANOVA-Schirms bekommt Vizekapitän Zarmaur neue Unterstützung durch das vor dem Aussterben stehende Kolonnenvolk der Koryphen. Diese krakenartigen Wesen besitzen überragende wissenschaftliche Fähigkeiten. Ihr Wissen überragt das der Ganschkaren. So machen die Koryphen nach einigen Wochen auch eine bemerkenswerte Entdeckung: In bestimmten Bereichen ist es möglich, den Schirm so zu schwächen, dass kleinere Objekte ins Innere gelangen können; diese Objekte werden bei dem nicht ungefährlichen Durchgang allerdings stark beansprucht, sowohl Geist als auch Technik. Der erste Versuch wird von einem starken Hypersturm, der eine Woche lang anhält, verhindert, doch dann beginnt der Einsatz für 400 Mikro-Bestien in ebenso vielen Dunkelkapseln.

Auf der Erde, wo man mittlerweile schon Mitte März 1345 NGZ schreibt, zeigen sich erste negative Effekte der TANKSTELLEN, mittlerweile wurden zwei weitere eingerichtet, sie können anscheinend sowohl Depressionen fördern als auch Sehnsüchte wecken und zur Sucht werden, da das Gehirn Reaktionen entwickelt, die sonst nur durch die Einnahme von LSD verursacht werden. Auch Quarter Phillip ist gefährdet, doch ein Gespräch mit einer Psychologin des Psychologischen TANKSTELLEN-Schutzes (PTS) wird durch den neuerlichen Angriff des Chaos unterbrochen, bevor er gesperrt werden kann. Und so gibt sich sein Geist erneut seinen Sehnsüchten hin und verweht. Phillip merkt dies, doch dort, wohin er gelangt – er sieht zwei Sonnen – ist etwas Schönes für ihn.

Dieser Angriff sieht den Durchbruch von 296 der 400 Dunkelkapseln, wie die Koryphen Zarmaur berichten.

Innenillustration