ESCHER (Roman)

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Begriffsklärung Dieser Artikel befasst sich mit dem Heftroman. Für die Parapositronik, siehe: ESCHER.
Überblick
Serie: Perry Rhodan-Heftserie (Band 2377)
PR2377.jpg
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
Innenillustration
Zyklus: TERRANOVA
Titel: ESCHER
Untertitel: Ein Geheimprojekt in Terrania – die Genese einer Parapositronik
Autor: Christian Montillon
Titelbildzeichner: Dirk Schulz
Innenillustrator: Dirk Schulz / Horst Gotta
Erstmals erschienen: Freitag, 9. März 2007
Hauptpersonen: Dr. Laurence Savoire, Baldwin Carapol, Rodin Kowa, Perry Rhodan
Handlungszeitraum: 17. Mai 1340 NGZ bis 21. Januar 1346 NGZ
Handlungsort: Terrania
Clubnachrichten:

Nr. 402

Kommentar: Maurits Cornelius Escher
Glossar: (kein Glossar)
NATHAN: Wichtige Ereignisse vom 09. bis 15. März in der Realwelt und im Perryversum.
Zusätzliche Formate: E-Book

Handlung

Dr. Laurence Savoire dringt in die Solare Residenz vor, er ist völlig verwirrt, und schafft es, mit Perry Rhodan Kontakt herzustellen. Dann bricht er zusammen, wird aber medotechnisch versorgt, und Rhodan kontaktiert ihn tatsächlich. Savoire verlangt, dass alle kommunikationstechnischen Geräte im Raum abgeschaltet werden, auch und vor allem zu NATHAN, dann, unter psychischen Schmerzen, beginnt er seinen Bericht:

Dr. Laurence Savoire stammt vom unbedeutenden Planeten Diakat. Dort feiert er am 17. Mai 1340 NGZ seine gerade verliehene Doktorwürde in Kybernetik. Ihm flattert eine Berufung an die Waringer-Akademie ins Haus, doch diese läuft nicht so ab, wie zunächst gedacht. Zeitgleich mit ihm hat ein Team der Akademie ebenfalls die bahnbrechenden Erkenntnisse gewonnen wie er selbst. Trotzdem geht er nach Terra. Dort wird er, der durch Umweltanpassung an seinen Heimatplaneten nur ein Auge besitzt, das sich an der Position des rechten Auges befindet und ihm deshalb den wenig schmeichelhaften Spitznamen »Zyklop« einbringt, zunächst ausgenutzt. Die Fähigkeiten, Infrarot- und ultraviolette Bereiche zu erkennen, sowie eine schwache telepathische Begabung erkennen die Außenstehenden nicht. Dies ändert sich erst, als er auf Baldwin Carapol trifft und sich mit ihm anfreundet. Dieser ist es auch, der ihn auf das Projekt ESCHER aufmerksam macht. Das Geheimprojekt, geleitet von einem großkotzigen Wissenschaftler namens Rodin Kowa, sucht einen fähigen Kybernetiker.
Am 5. Oktober 1340 NGZ wird Savoire eingestellt. Er ist sofort fasziniert von dem Projekt, das auf dem Projekt Gedankenturm der Tefroder im Auftrag der Meister der Insel basiert, allerdings keinen waffentechnischen Hintergrund besitzt. Das Projekt scheiterte um 17.200 v. Chr., und Rodin Kowa entdeckte die Unterlagen erst im Jahre 1324 NGZ wieder. Das Projekt der Tefroder endete im Fiasko, alle Mitarbeiter starben.
Herzstück des Projekts ESCHER ist die Gedankenkammer, in ihr sind 64 Kreuzkokons installiert, die jeweils einen Prozessor, einen freiwilligen Probanden, aufnehmen. Mittels SERT-ähnlicher Technik soll ein Verbund des neuronalen Netzes der Probanden und der ESCHER-Positronik hergestellt werden, der in seiner Leistung sogar Syntroniken in den Schatten stellen soll. Doch das Projekt stagniert. Manche Forscher meinen, dass es an den verwendeten Hyperkristallen liegt. Doch eigentlich stochert man im Dunkeln.
Im Laufe der Jahre steigt Savoire zum Stellvertreter Kowas auf, zudem freundet er sich mit dem Wissenschaftlerpärchen Sybel Bytter und Wilbuntir Gilead an.
Einige Male scheint das Projekt kurz vor dem Scheitern zu stehen, doch jedes Mal geht es weiter. Dabei trifft Savoire auch persönlich mit Perry Rhodan zusammen. Auch seine Freundschaft zu Carapol, der sich selbst auch einen Namen macht, bleibt bestehen, wenn die Kontakte auch unregelmäßiger werden.
Einen Wendepunkt markiert das Auftauchen TRAITORS, die freiwilligen Probanden bleiben immer mehr aus. Dies ändert sich allerdings wieder, als Fawn Suzuke unvermittelt am 3. November 1344 NGZ in der Gedankenkammer erscheint, diese begutachtet und dann den nebulösen Satz von sich gibt: »Der Nukleus wird ESCHER ab sofort unterstützen. ESCHER birgt alle Voraussetzungen, eine Parapositronik zu werden.«
Danach verschwindet die Projektion des Nukleus so unvermittelt wie sie aufgetaucht ist. Kowa und Savoire können sich keinen wirklichen Reim darauf machen, was der Nukleus unter einer Parapositronik verstehen mag, doch plötzlich steht ESCHER bei der Förderung durch die LFT ganz oben. Zwei TLD-Agenten, Pal Astuin und Merlin Myhr, werden gesondert abgestellt, und auch sonst tut sich sehr viel im und um das ESCHER-Gebäude. Doch der Nukleus lässt sich nicht mehr blicken.
Die beiden TLD-Agenten sind inzwischen für die Rekrutierung der Probanden zuständig und dabei sehr erfolgreich, was Dr. Laurence Savoire stutzig macht, doch immer, wenn er denkt, etwas Seltsames entdeckt zu haben, bekommt er starke Kopfschmerzen. Die Zustände bei ESCHER werden immer seltsamer, die Wissenschaftler nehmen wie selbstverständlich, aber völlig unwissenschaftlich, die Positionen der Probanden ein, auch der Chef selbst. Außerdem werden die Mitarbeiter immer apathischer, während sie früher immer eine verschworene Gemeinschaft waren. Savoire ertappt Kowa einmal, als dieser in der Gedankenkammer Kontakt mit dem Nukleus hat, doch als er sich später, nachdem sein Kopfschmerzanfall vorüber ist, die Überwachungsbänder ansieht, sind die Aufnahmen gelöscht. Savoire wird langsam klar, dass ein posthypnotischer Block die Mitarbeiter kollektiv lähmt. Dafür haben diese endlich Erfolg, durch den Einsatz von winzigen Mengen Salkrit gelingen kurze Testläufe mit unglaublich guten Resultaten. Doch es kommt auch zu Todesfällen unter den Probanden. Außerdem erscheinen immer wieder kleinere »Feuerbälle«, Ableger des Nukleus.
Als dann am 25. April 1345 NGZ Rodin Kowa verschwindet, macht Savoire eine unglaubliche Entdeckung: Bisher sind 36 Personen verstorben in der Thora Road 2216, also dem ESCHER-Gebäude, darunter am 23. April Kowa, am 16. April Sybel Bytter, am 17. Wilbuntir Gilead und viele weitere Bekannte – alle an Herzversagen!

Damit endet der erste Teil von Savoires Bericht, er ist zu schwach, um fortzufahren, der posthypnotische Block macht ihm weiter schwer zu schaffen. Doch Perry bittet ihn um eine Pause, der Resident hat genug gehört. Er erkennt, dass da etwas völlig aus dem Ruder zu laufen scheint, und beordert umgehend schwer bewaffnete Truppen zu dem Gebäude mitten in Terrania.

Anmerkung

Innenillustration