Das Stardust-System

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Überblick
Serie: Perry Rhodan-Heftserie (Band 2438)
PR2438.jpg
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
Innenillustration
Zyklus: Negasphäre
Titel: Das Stardust-System
Untertitel: Terraner sehen eine bessere Zukunft – und lassen alles hinter sich
Autor: Hubert Haensel
Titelbildzeichner: Igor Posavec
Innenillustrator: Rainer Castor
Erstmals erschienen: Freitag, 9. Mai 2008
Hauptpersonen: Homer G. Adams, Lotho Keraete, Reginald Bull, Timber F. Whistler junior
Handlungszeitraum: 19. August bis 1. September 1346 NGZ
Handlungsort: Solsystem, Stardust-System
Stellaris (Serie):

Folge 5: »Blau in Blau« von Hermann Ritter

Glossar: Alashan / Blues / Fernweh ist Sternweh / Hyperkristalle / Simusense / Whistler Corporation
Zusätzliche Formate: E-Book, Hörbuch

Handlung

Timber F. Whistler jr., Gründer und Alleininhaber der Terrania-Robotik-Retrodesigns, Multimilliardär und größter Konkurrent der Firma seiner eigenen weit verzweigten Familie, wird durch Lotho Keraetes Rede vom 19. August 1346 NGZ tief in seinem Innersten berührt. Praktisch von einer Minute auf die andere fasst er den Entschluss, nicht nur selbst ins Stardust-System auszuwandern, sondern das gesamte Vermögen der TRR in die Finanzierung eines privaten Siedlertrecks zu stecken. Es geht ihm nicht um Gewinne – er will so viele Menschen wie möglich vor TRAITOR in Sicherheit bringen. Es gelingt ihm sogar, Lotho Keraete zu einem persönlichen Gespräch zu bewegen. Der Bote von ES erkennt Whistlers gute Absichten und überlässt ihm einen Datenkristall, der Informationen über das Stardust-System und die Teletrans-Weiche enthält.

Whistler macht sich sofort an die Arbeit, verkündet sein Vorhaben über den firmeneigenen Sender Gobi-Trivid, bereitet den Firmenverkauf vor und erwirbt eine große Anzahl von SKARABÄUS-Raumern. Schon nach wenigen Tagen kann TRR sich kaum noch vor Anfragen ausreisewilliger Terraner retten. Mit den Mitteln seiner Firma, die durch die Konstruktion von Robotern mit Low-Level-Technik seit dem Hyperschock des Jahres 1331 NGZ ein Buchvermögen von 250 Milliarden Galax erzielt hat, ist es ihm tatsächlich möglich, dieses ambitionierte Vorhaben zu realisieren. Homer G. Adams, der zunächst versucht, Whistlers Pläne zu hintertreiben, bietet ihm schließlich seine Kooperation an.

Derweil geht die Erkundung des Stardust-Systems weiter. Da eine permanente Funkverbindung durch die Teletrans-Weiche installiert werden konnte, ist Reginald Bull über die Vorgänge im Solsystem im Bilde und weiß, dass die ersten Umsiedler bald eintreffen werden. Reporter werden zu den vier bewohnbaren Planeten gebracht, so dass sie eine umfangreiche Berichterstattung vorbereiten können.

Bull untersucht die angebliche Gefahrenzone zwischen dem zweiten Planeten Parga und der Sonne. Schon bald wird die Erklärung für die dort herrschende starke 5-D-Strahlung gefunden: Der sonnennahe Raum ist eine riesige Fundstätte qualitativ hochwertiger Hyperkristalle. Die nur wenige Millimeter großen und in eine unbekannte Substanz eingebetteten Kristalle treiben frei im All – für Bull ist klar, dass es sich hierbei nicht um eine natürliche Konstellation handelt; vermutlich hat ES die Hyperkristalle hier deponiert. Bulls SKARABÄUS wird von einem seltsamen Objekt attackiert, das von Marc London später als Lebensform identifiziert wird. Die nur wenige Meter durchmessende, netzartige Sphäre umschließt das Schiff und zapft ihm Hyperenergie ab. Der SKARABÄUS kann fliehen, wird aber von dem Objekt verfolgt und erneut attackiert. Bull geht das Risiko ein, den HÜ-Schirm zu deaktivieren. Tatsächlich verschwindet die Sphäre daraufhin – offenbar wurde sie nur von den Hyperenergien des Schutzschirms angezogen.

Das Ehepaar Jirinia und Franck Jarantin (Reporter von Albion3D) ist mit der SK-PRAE-101 im Stardust-System unterwegs. Auf Zyx beobachten die beiden am 24. August ein Wasserwesen, dessen Verhalten auf Intelligenz schließen lässt. Sie gehen nicht an Bord, als der SKARABÄUS wieder startet, denn sie glauben, hier ihr Paradies gefunden zu haben. Sie sind somit die ersten terranischen Siedler im Stardust-System. Weitere folgen bald, denn nachdem die ersten Presseberichte durch die Teletrans-Weiche ins Solsystem gelangt sind, bleibt der Regierung nichts weiter übrig, als die Besiedlung freizugeben. Um alles in geordnete Bahnen zu lenken, bestellt Adams den Staatssekretär Sigurd Echnatom zum Interims-Administrator der neuen LFT-Kolonie, deren erstes Ziel nach Erlöschen der Teletrans-Weiche darin bestehen muss, den Kontakt zur Erde wiederherzustellen.

Außerdem werden umfangreiche Rohstoff- und Maschinenlieferungen vorbereitet. Dazu gehören auch die Bausätze für insgesamt 100 Raumschiffe verschiedener Größenklassen. Insgesamt melden sich 100 Millionen Ausreisewillige bis Ende August. Whistler, der seine Firma zu nur 10 Prozent ihres Wertes veräußert hat, führt die erste Staffel seiner Privat-SKARABÄEN persönlich an. 15 Millionen Menschen werden ihm auf seine Kosten folgen – der Flug ist für sie gratis. Am 1. September landet er auf Aveda. Dort pflanzt er die Flagge der LFT auf und nimmt das Stardust-System für die Menschheit in Besitz. Allerdings hat diese Geste nur symbolischen Wert, denn die eigentliche Autorität liegt bei Sigurd Echnatom, der ebenfalls auf Aveda gelandet ist.

Innenillustration