Evolux (Roman)

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Überblick
Serie: Perry Rhodan-Heftserie (Band 2450)
PR2450.jpg
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
Innenillustration
Zyklus: Negasphäre
Titel: Evolux
Untertitel: Die JULES VERNE materialisiert – und die Weiße Welt wird erreicht
Autor: Robert Feldhoff
Titelbildzeichner: Dirk Schulz
Innenillustrator: Dirk Schulz / Horst Gotta
Erstmals erschienen: Freitag, 1. August 2008
Hauptpersonen: Perry Rhodan, Mondra Diamond, Castun Ogoras, Dyramesch, Gucky
Handlungszeitraum: Mai 1347 NGZ (Bordzeit)
Handlungsort: Margin-Chrilox, Evolux
Extra:

Risszeichnungs-Poster JULES VERNE von Andreas Weiß
(Abbildung)

Kommentar: Retroversion
Glossar: Kosmokraten / Mächtige / Margin-Chrilox / Terak Terakdschan
Zusätzliche Formate: E-Book, Hörbuch

Handlung

Als Perry Rhodan erwacht, ist Icho Tolot schon aktiv. Ebenso einige ertrusische und epsalische Besatzungsmitglieder der JULES VERNE. Soeben erwacht auch Oberst Lanz Ahakin, und NEMO gibt mit positronischer Stimme Meldungen ab. An Bord ist alles wieder auf Low Level-Technik, der Kontextsprung zurück in die Gegenwart ist demnach gelungen. Dafür befindet sich das Schiff immer noch in Tare-Scharm und das Zentrums-Black Hole Margin-Chrilox greift nach ihnen.

In einem weiteren Notmanöver kann sich die JULES VERNE in den Linearraum retten und bringt 13 Lichtjahre hinter sich. Anschließend sind das Salkrit und HS-Howalgonium der Hawk-II-Konverter verbraucht. Indessen hat es im Mittelteil einen seltsamen Brand gegeben, und der Kontextwandler hat sich von innen aufgelöst. Beinahe sämtliche Sektionen und Abteilungen des Schiffes melden sich betriebsunklar – was nicht für die Cafeteria hinter der Kommandozentrale gilt. Auch sämtliches Salkrit und HS-Howalgonium der Lagerbestände hat sich verzehrt, das Hantelschiff kann höchstens noch 80 Lichtjahre weit fliegen, dann ist Schluss.

In einer ersten Ansprache, bei der Mondra Diamond an seiner Seite ist, versucht Rhodan, Mut zu machen. Von der Führungscrew muss der Terraner aber Malcolm S. Daellian rügen, der Pessimismus verbreitet. Immerhin, die Retroversion von Tare-Scharm ist ausführlich dokumentiert, und ihnen ist das Atrentus-Verfahren bekannt. Negativ ist der Tod der vier Sphäriker (was sicherlich auch für Kamuko gilt, aber nicht sicher ist, da sie samt Nachtlicht-Rüstung und Beiboot verschwunden ist und man auf der JULES VERNE davon ausgeht, dass das Einschleusen in letzter Sekunde nicht mehr funktioniert hat), positiv dafür der Zerfall der Wächtersäulen aus dem INTAZO. Alaska Saedelaere ist obenauf, Gucky, Ekatus Atimoss und die Algorrian liegen im Heilschlaf.

Als Nächstes lässt Rhodan die einzig mögliche Option in die Wege leiten, nämlich ein Hilferuf per Hyperfunk. Sodann sucht der Terraner die 202 Laosoor um Pothawk auf. Diese haben inzwischen begriffen, dass sie die LAOMARK, ihre Heimat, nie wieder sehen werden. Sie zeigen sich gefasst, was sich aber im Laufe der nächsten Zeit ändern kann. Zunächst aber sehen sie die Hantel als ihre neue Heimat an.

Einen Tag später erscheinen 21 Raumschiffe bei der JULES VERNE, die sogleich die Bezeichnung Silberfische erhalten. Sie sind zwischen 220 und 1200 Meter lang und imstande, in ihrer Mitte Module aufzunehmen. Über Funk melden sich feingliedrige Humanoide mit smaragdgrüner Haut und katzenhaften Augen, die weinrote Kombinationen tragen. Für Rhodan kommt es nicht überraschend, als sie sich in der Sprache der Mächtigen melden. Der Wortführer spricht von sich als Castun Ogoras, sein Schiff ist die LIRIO. Er gehört zum Volk der Yakonto und die Rapid-Kreuzer vertreten die Wächterflotte von Evolux. Ogoras besteht darauf, dass ein Robotkommando die JULES VERNE untersucht, um eine Zugehörigkeit zu den Chaosmächten auszuschließen. Indessen ist das Hantelschiff intensiv gescannt worden, und Ogoras bekommt etwas mitgeteilt. Anschließend will er Rhodan in voller Lebensgröße sehen, wobei er erstaunt und fassungslos die Worte »Ehrwürdiges Aulicio Mac'lai« ausstößt – und sein persönliches Kommen zusagt.

Ogoras kommt in Begleitung von sechs Artgenossen an Bord der JULES VERNE. Nur er trägt einen weißen Bart, der aber kein Zeichen des Alters ist. Rhodan ist den Yakonto als Ritter der Tiefe bekannt, denn ihr Volk hat vor langer Zeit für die Ritter gearbeitet (vor allem für Igsorian von Veylt). Auch wenn es den Orden nicht mehr gibt, die Yakonto wünschen sich die alten Werte zurück.

Den Yakonto wird vieles von der Mission der JULES VERNE und den Kampf gegen TRAITOR erzählt, nicht jedoch die Reise in die Vergangenheit. Das erzeugt natürlich Misstrauen, und Ogoras will die Aussagen auf Evolux überprüfen lassen. Dass ein Ritter vorsätzlich lügt, glaubt er nicht. Dennoch, am Ende der Inspektion erklärt Ogoras: Nicht der Funkspruch hätte seine Schiffe zur JULES VERNE geführt, sondern vielmehr das Eindringen eines Objekts in ihr Territorium unter temporal-physikalischen Effekten. Ogoras ahnt die volle Wahrheit, aber Rhodan kehrt den Ritter heraus und weist ihn zurecht. Der bärtige Yakonto gibt klein bei und berichtet von der Weißen Welt Evolux. Es ist ein Werftplanet der Kosmokraten, und die Yakonto beschützen sie.

In der Folge erscheint ein Tender, eine ringförmige Einheit mit 4,5 Kilometer Durchmesser, der die VERNE aufnimmt. Nach einstündigem Flug wird eine Konstellation aus acht weißen Sonnen erreicht, die einen Würfel von sieben Milliarden Kilometer Kantenlänge bilden. Dort stehen 300.000 Yakonto-Einheiten und vermutete 2000 Wachforts. Und im Zentrum des Sonnenwürfels steht der Werftplanet Evolux. Dabei handelt es sich tatsächlich um einen Braunen Zwerg mit der 77,11-fachen Masse Jupiters. Evolux ist eine Unmöglichkeit gewordene Realität mit Sauerstoffatmosphäre, 142.519 Kilometer Durchmesser und 1,05 Gravos Schwerkraft.

Die JULES VERNE hat im Orbit zu bleiben, wie Ogoras als Nächstes mitteilt. Über ihr weiteres Schicksal hat der Sequenz-Rat in der Steilen Stadt zu entscheiden, dem der Oberste Sequenz-Inspektor Dyramesch vorsteht. Das wiederum kann einige Zeit dauern. Immerhin können Messungen angestellt werden. Demnach ist Evolux in 101.112 Segmente aufgeteilt, wo ebenso viele Völker Dienst leisten. Sie arbeiten neun so genannten Zentrumswerften zu. Die Segmente ihrerseits werden von der Segment-Kontrolle, einem Netz aus 12.000 Schwebestationen, organisiert. Dabei könnten die Trennfelder zwischen den einzelnen Segmenten den Planeten als Ganzes stabilisieren. Im Übrigen sind die neun Zentrumswerften nicht einsehbar, sondern blinde Flecken. Aber Zentrumswerft Eins ist lokalisiert worden. Sie wird von der Verwaltungsstadt Beliosa umgeben, zu der auch die Steile Stadt gehört.

Schon am nächsten Tag erscheint Dyramesch, der Kosmofekt von Evolux, als Projektion auf der JULES VERNE. Irgendwie gleicht er dem Mächtigen Kemoauc, stammt vielleicht aus dem gleichen genetischen Pool. Er lässt sich von Rhodan nicht beeindrucken. Auch wenn die JULES VERNE im Interesse der Ordnungsmächte, nicht in ihrem Dienst, unterwegs ist. Es hat ein Inventar-Scan zu erfolgen, bevor eine Entscheidung gefällt wird.

Die JULES VERNE wird im Segment Gelephant abgesetzt, über 47.000 Kilometer von Beliosa entfernt. Irgendwie fühlen sich die Galaktiker abgestellt, und Rhodan unternimmt mit Gucky und Diamond eine Erkundung im Shift. Gelephant scheint unbewohnt, doch dann begegnen sie vier bärenartigen Fralambern. Sie stammen aus einem Nachbarsegment, und die Worte von Erlaruud vertiefen die Erkenntnis, abgeschoben worden zu sein. Immerhin verweist das Wesen auf den Transmitter-Tripod, dessen drei Tore unterschiedliche Kapazitäten besitzen. Erlaruud überlässt Rhodan sogar einen Nutzungscode, bevor er mit seinen Artgenossen weiterzieht.

In der Folge lassen sie sich vom Tripod-Rechner das Segment-Verzeichnis übermitteln, das NEMO auswertet. Sodann soll eine Expedition erfolgen. Soweit kommt es aber nicht. Zunächst weist Chefingenieur Istorico auf einen reparierten Not-Antigrav hin, was von Geisterhand (oder von außen) geschehen sein mag. Dann erscheint Ogoras über den Tripod und will Rhodan zu Dyramesch abholen.

Für Rhodan gleicht Beliosa einer Märchenstadt, ein Konglomerat vieler Kulturen. Er hört von den Sathox, einer Art Militärpolizei und Objektschutz, die das planetare Teleportsystem nutzen, und erblickt die Steile Stadt, die ihrem Namen alle Ehre macht. Sie erhebt sich bis zu 45 Kilometer in die Höhe. Dort residiert der Kosmofekt – und Dyramesch lässt den Terraner schauen, was in der Zentrumswerft Eins gebaut wird: eine Kobaltblaue Walze, ein Schiff der Kosmokraten, das nach 10.000 Jahren Bauzeit kurz vor der Vollendung steht, die PENDULUM.

Dyramesch klärt Rhodan über seinen Standpunkt auf: Demnach sind Hangay und die Proto-Negasphäre nicht das Problem des Terraners, sondern das der Kosmokraten, die sich beizeiten darum kümmern werden. Entsprechend wird es keine Hilfe für die JULES VERNE geben, vielmehr hat der Kosmofekt eigene Pläne für das Hantelschiff. Mit dieser Erkenntnis kehrt der Zellaktivatorträger auf sein Schiff zurück.

An Bord erlebt er eine Überraschung, denn Gucky, Pothawk, Vizquegatomi, Limbox und Diamond haben unterdessen ihre Expedition durchgeführt. Im Segment Chucharan entwendeten sie 1,5 Kilogramm Hyperkristalle gleich dem Salkrit, zehn Kilogramm Howalkrit (das beim Abflug der JULES VERNE in die Vergangenheit auf Terra noch in der Herstellung war) und jede Menge Evo-Chips, die hiesige Währung. Damit kann das Hantelschiff, so Daellians Prognose, wieder handlungsfähig gemacht werden. Im Übrigen muss der Inventar-Scan schon stattgefunden haben.

In aller Heimlichkeit wird die JULES VERNE instand gesetzt. Anschließend beginnt die Flucht des Hantelschiffes. Es teilt sich, und geführt von Lanz Ahakin, Loni Geleske und Porter Lasik durchstoßen nacheinander JV-1, JV-2 und JV-M das Tor Eins des Transmitter-Tripods und materialisieren in Segment Chucharan. Dieses ist im Gegensatz zu Gelephant nicht gedeckelt, und dort sorgt Gucky für einige Verwirrung, indem er sich in Funkanfragen als Fralamber ausgibt. Die Zeit reicht, um das Schiff wieder zu vereinigen und in den Orbit zu bringen.

Sogleich beginnt die Beschleunigungsphase, doch bevor die JULES VERNE in den rettenden Linearraum eintreten kann, wird das Hantelschiff von einem Schemen angesprungen – und als Rhodan erwacht, steht die JULES VERNE wiederum in Gelephant. Bevor er sich Gedanken über das unbekannte Phänomen machen kann, steht die Projektion von Dyramesch in der Kommandozentrale. Diese erlischt aber schnell wieder, und dafür erscheint der Kosmofekt persönlich und in Begleitung von fünf Sathox per Teleport. Dyramesch verkündet sein Urteil: Gelephant soll ab sofort das Terraner-Segment sein, und die Besatzung der VERNE hat sich in Evolux zu integrieren. Mit Widerstand rechnet er, doch er wird ihn brechen.

Nach diesen Worten zieht sich der Kosmofekt mit seinen Wächtern zurück, nicht ohne sich zuvor eine blutige Nase zu holen, die ihm Diamond zufügt. Dyramesch lässt es ohne Strafe geschehen. Als Nächstes folgt die Deaktivierung des Transmitter-Tripods. Anschließend meldet sich erneut der Ara Istorico. Es gab erneut eine Geistheilung, und sie konnte in Bildern dokumentiert werden. Tatsächlich ist darauf die allmähliche Reparatur eines Daellian-Meilers zu sehen, nicht jedoch die helfende Hand, die dies bewerkstelligt. Es macht Mut zur Hoffnung …

Innenillustration