Schatten im Paradies

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Überblick
Serie: Perry Rhodan-Heftserie (Band 2511)
PR2511.jpg
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
Innenillustration
Zyklus: Stardust
Titel: Schatten im Paradies
Untertitel: Die Stardust-Chroniken – seltsame Besucher erscheinen aus dem Nichts
Autor: Hubert Haensel
Titelbildzeichner: Alfred Kelsner
Innenillustrator: Swen Papenbrock
Erstmals erschienen: Freitag, 2. Oktober 2009
Hauptpersonen: Sean Legrange, Stuart Lexa, Timber F. Whistler
Handlungszeitraum: 30. Dezember 1462 NGZ bis 17. Januar 1463 NGZ
Handlungsort: Stardust-System
Risszeichnung: Terranische Raumschiffe: »NEPTUN-Klasse« (untere Kugelhälfte) von Johannes Fischer
(Abbildung)
Kommentar: Stardust-Chroniken (IV)
Glossar: Golkana-Gefängnis / Lotho Keraete; Geschichte / Konzepte / Fellmer Lloyd / Ras Tschubai
Zusätzliche Formate: E-Book, Hörbuch

Handlung

Timber F. Whistlers Robotkörper wird immer weiter modifiziert und verbessert. Whistler altert nicht und ist aufs politische Parkett zurückgekehrt, nachdem Belyona Anshin ihn verlassen hat. Inzwischen glaubt er nicht mehr, dass Duncan Legrange den fatalen Gleiterunfall herbeigeführt hat. Er vermutet stattdessen, ES könne etwas damit zu tun gehabt haben. Im Jahre 1462 NGZ ist er wieder Administrator des Stardust-Systems und hat dafür gesorgt, dass die Erforschung NEO-OLYMPS, die 1416 NGZ vom damaligen Administrator Telmach Istban aus Sicherheitsgründen eingestellt worden ist (nicht zuletzt auf Betreiben der Partei Interstellare Achtung unter der Führung von Kraton Furtoks Tochter Helen), weiter vorangetrieben wird. Die Station, die sich mittlerweile im Orbit um Krian befindet, konnte aber nie aktiviert werden – ebenso wenig, wie das Zweite Galaktische Rätsel in all den Jahren gelöst werden konnte. Immerhin sind die Funkanlagen NEO-OLYMPS in Betrieb, und so haben die Menschen erfahren, dass das Gebilde ein Polyport-Hof ist und welche Funktion er erfüllt. Sie hatten sogar Kontakt mit den Halbspur-Changeuren. Die Stardust-Menschheit hat den Polyport-Funk zwar abgehört, aber immer darauf geachtet, nichts von sich selbst preiszugeben.

Am 30. Dezember 1462 NGZ erfahren Whistler und Verteidigungsminister Sean Legrange von Stuart Lexa (inzwischen Vizeadmiral, Befehlshaber der Stardust-Raumflotte und Kommandant von NEO-OLYMP), dass Notrufe aus dem Polyport-Netz aufgefangen wurden. Offenbar wird das Polyport-Netz von einer Macht angegriffen, die sich Frequenz-Monarchie nennt. Da auch NEO-OLYMP in Gefahr sein könnte, hat Lexa Internalarm gegeben. Whistler veranlasst die Sicherung des Transporthofes durch einen 150 Einheiten starken gemischten Verband aus vier POSEIDON-Omniträgerschiffen und Kreuzern verschiedener Größenklassen, angeführt vom Flaggschiff STARDUST. Auf dem Transporthof werden Raumsoldaten und STARA-UH-III-Kampfroboter stationiert. Gleichzeitig werden die Arbeiten am Hof selbst forciert.

Am 3. Januar 1463 NGZ beobachten Makron und seine Frau Miklant, zwei Unither, die zu den Propheten der Städte gehören, wie Amethyst-Stadt erstmals zu materialisieren beginnt. Zwischen den Türmen der Stadt bewegen sich Raumschiffe, die an riesige Wespen erinnern, am Boden sind massige Gestalten in Kampfanzügen mit langen Schwänzen und keilförmigen, Schnabelbewehrten Köpfen zu sehen. Die Schiffe und Bodentruppen scheinen zu versuchen, das Nebelfeld zu durchdringen, das die Stadt umhüllt, doch es gelingt ihnen nicht – und dann bricht der Materialisationsprozess ab, Amethyst-Stadt wird wieder immateriell. Die Unither informieren Whistler am 6. Januar über diesen Vorfall. Es gibt sogar Aufzeichnungen davon, doch die lassen nur schattenhafte Formen erkennen. Dennoch gehen Wachraumer über Katarakt in Position, Truppen beziehen bei den Immateriellen Städten Stellung. Whistler geht von einem Zusammenhang zwischen diesen Städten und dem Polyport-Netz aus. Noch am selben Tag schickt Lexa auf Whistlers Veranlassung hin einen Funkruf ins Polyport-Netz, um die Halbspur-Changeure zu warnen.

Am 13. Januar fangen Marthin Trebb und Michael Reginald Moeller, zwei der auf NEO-OLYMP eingesetzten Soldaten, Reginald Bulls Morsebotschaft an Perry Rhodan auf. Somit steht für die Stardust-Menschheit erstmals fest, dass die Reise in die Fernen Stätten von ES nicht gleichbedeutend mit einer Zeitreise oder einer Versetzung in ein anderes Universum war, außerdem dürfen die Kolonisten nun hoffen, dass das Solsystem den Angriff TRAITORS überstanden hat. Vier Tage später erscheint auf Aveda, Zyx, Katarakt und Trondgarden je eine 2650 km durchmessende, 100 km hohe Nebelkuppel. Gleichzeitig meldet Vorremar Corma, der sich wieder einmal in der Halle des Galaktischen Rätsels aufhält, dass sich eine der »Kartuschen« verändert hat und leuchtet. Außerdem hat der Siganese eine mentale Botschaft empfangen. Sie lautet: »Die Tore der Vier Himmel wurden geöffnet!«

An diesem Tag, dem 17. Januar 1463 NGZ, überschlagen sich die Ereignisse. Noch während der Lagebesprechung, in die Corma mit seiner Meldung hineingeplatzt ist, materialisiert Ras Tschubai auf dieselbe Weise wie Fellmer Lloyd 52 Jahre zuvor – seit damals sind schon mehrere ehemalige Mitglieder des Mutantenkorps aus einem »Braunen Funkenregen« entstanden, aber Tschubai ist der erste, der stabil bleibt. Er hält sich allerdings für Fellmer Lloyd. Er kündigt das Kommen von Unbekannten an und fragt nach Perry Rhodan. Man bringt den geschwächten, Qualen leidenden Mann in eine Medostation. Ungefähr zur gleichen Zeit aktivieren sich die Anlagen von NEO-OLYMP allmählich von selbst. Auf Katarakt spüren die Rokinger, dass sie entdeckt wurden. Sie nehmen alle Terraner gefangen, die sich im Handelsposten Velai'n Thuinn aufhalten. Sharud Thurbund verlangt, Whistler zu sprechen, und informiert ihn über die Sorgen seines Volkes. Conail Skali, eine Grenzgängerin des Schleiers, beobachtet vom Planeten Sionis aus, wie der Sextadim-Schleier zusammenbricht. Kom Agonis, ein Epsaler und Prospektor der Insel, hat den Planetoiden P-17-25-1463 in Besitz genommen, um dessen reiche Titan-Vorkommen auszubeuten. Dort bildet sich eine seltsame Phasenverschiebung zurück, und etwas erscheint, was in Agonis und seinem Team nacktes Entsetzen auslöst.

Um 14:22 Uhr an diesem ereignisreichen Tag befinden sich Whistler, Legrange und Lexa auf dem Transferdeck von NEO-OLYMP, als dort drei Gebilde erscheinen, die sich zu einem Obelisken zusammenfügen. Zwei Wesen entsteigen diesem Objekt. Es sind Icho Tolot und Perry Rhodan.

Anmerkung

  • [...] »Was für Konfuzius Konfetti, sind für Chinesen die Spaghetti.« [...] Mit diesem Satz auf Seite 16 hat die Perry Rhodan-Serie am 17. Oktober 2009 den Wahrheit-Unterbring-Wettbewerb der »Wahrheit«, der Satire-Seite der Tageszeitung »taz«, gewonnen, der jährlich während der Frankfurter Buchmesse verliehen wird. Dazu musste der vorgegebene Nonsens-Satz flüssig in einer Zeitung oder Zeitschrift untergebracht werden, was in diesem Roman gelang. (PR 2520, LKS)

Innenillustration