Aufbruch der LEUCHTKRAFT

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Überblick
Serie: Perry Rhodan-Heftserie (Band 2538)
PR2538.jpg
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
Innenillustration
Zyklus: Stardust
Titel: Aufbruch der LEUCHTKRAFT
Untertitel: Begegnung in Totemhain – das Geheimnis der Lokopter
Autor: Robert Feldhoff und Uwe Anton
Titelbildzeichner: Dirk Schulz (zusammen mit Michael Peter)
Innenillustrator: Swen Papenbrock
Erstmals erschienen: Freitag, 9. April 2010
Hauptpersonen: Alaska Saedelaere, Samburi Yura, Ennerhahl, Eroin Blitzer
Handlungszeitraum: 10. April - ??. April 1463 NGZ
Handlungsort: LEUCHTKRAFT, Kopters Horst
Stellaris (Serie):

Folge 16: »Die goldenen Kartaunen« von Wim Vandemaan

Kommentar: Information im verborgenen Raum (II)
Glossar: LEUCHTKRAFT; Allgemeines / LEUCHTKRAFT; Beiboote / Samburi Yura
Besonderes:

Das Titelbild zeigt Robert Feldhoff

Zusätzliche Formate: E-Book, Hörbuch

Handlung

Es ist der 10. April und Alaska Saedelaere ist einmal mehr mit seinem Niedrig-G-Flugrad durch Terrania unterwegs. In der Abendstimmung bemerkt er einen Verfolger und muss sofort an das Ereignis denken, das er erwartet (das Akon-Fanal war es nicht). Der Maskenträger stellt seinen Verfolger, der sich als Commo'Dyr Eroin Blitzer vorstellt. Er kommandiert die ROTOR-G, ein Beiboot der LEUCHTKRAFT. Das große Schiff parkt zurzeit am Dengejaa Uveso, aber die Frau Samburi Yura weilt nicht an Bord. Sie ist seit einigen Jahren verschollen, kehrte von einer bedeutenden Mission nicht zurück. Die Androiden der LEUCHTKRAFT suchten nach der letzten Enthonin, blieben aber erfolglos. Da erinnerte sich das Steuerhirn des Schiffes an Saedelaere – und nun ist Blitzer hier. Im Übrigen spricht er den Vornamen wie Alraska aus.

Über ein so genanntes UHF-Fenster gelangen die beiden an Bord des getarnten Beiboots, das über der Waringer-Akademie parkt. Es ist 120 Meter lang und durchmisst 38 Meter. An Bord weilen zwei weitere Androiden, die Offiziere Fallun Vierauf und N'tur Lind, und das Beiboot wird aufgrund der Emissionen des UHF-Fensters nun von der terranischen Raumüberwachung geortet. Kreuzer und Space-Jets erscheinen, nichtsdestotrotz kann sich die ROTOR-G unangefochten aus dem Solsystem zurückziehen. Zuvor jedoch macht es Zwischenstation bei Saedelaeres Appartement, wo er eine Nachricht an NATHAN hinterlässt und einen SERUN an sich nimmt.

Zwanzig Stunden später erreicht die ROTOR-G das Dengejaa Uveso und schleust durch ein UHF-Fenster in die LEUCHTKRAFT ein. Dort scheinen die Androiden Saedelaere zunächst auf die Probe stellen zu wollen und lassen ihn allein. Der Zellaktivatorträger lässt sich aber nicht aus der Ruhe bringen, schließlich will man etwas von ihm, und spaziert durch die LEUCHTKRAFT, deren Inneres sich als steinerne Landschaft darstellt.

Später erscheinen die drei Androiden wieder und Saedelaere erblickt ein steinernes, pulsierendes Labyrinth, das an Basalt und Sandstein erinnert. Es stellt das Steuerhirn DAN dar, das dem Terraner eine Holografie der Frau Samburi zeigt. Saedelaere ist wieder einmal fasziniert von ihrer Erscheinung. Die Enthonin spricht nur einen Satz, dann ist das Holo zu Ende: »QIN SHI ist erwacht. Das BOTNETZ steht bereit«. Das geschah in der Galaxis Totemhain, das nächste Ziel der LEUCHTKRAFT. Alaska vermutet aufgrund der vorliegenden Informationen, dass das BOTNETZ und QIN SHI zwei gegnerische Parteien sind und das BOTNETZ möglicherweise auf der Kosmokratenseite steht – die große Gefahr also von QIN SHI ausgeht.

Der Flug dauert Wochen, doch Saedelaere, der das Schiff durchwandert (soweit ihm das möglich ist) durchquert auch temporale Effekte und verliert sein Zeitgefühl. Am Ziel angelangt, Sektor 118 von Totemhain, ist DAN nicht bereit, ein verbindliches Terra-Datum zu errechnen. Also beginnt der Maskenträger damit, die eingehenden Daten aus dem Raumsektor zu überprüfen. Dabei stößt er auf das avoide Volk der Lokopter (die an Strauß oder Emu erinnern), das den Planeten Kopters Horst bewohnt. Obwohl technisch und kulturell hochstehend, scheinen andere Völker die Lokopter nicht zu kennen. So wird ihre Welt das Ziel der ROTOR-G.

Kopters Horst umläuft die rote Sonne Lo, wie sieben weitere Welten. Überraschend ist, dass der Planet in einer Höhe von 98 Kilometern über dem Äquator von 48 kugelförmigen Objekten, die 200 Meter durchmessen (statt eines Ringwulstes existieren Flansche, die Saedelaere an Kanonen erinnern) umlaufen wird. Die Objekte, Raumschiffe oder Satelliten, sind hervorragend abgeschirmt, so dass die Lokopter wahrscheinlich nichts von ihnen wissen. Und die ROTOR-G kann sie nicht observieren.

Als Nächstes werden entlang des Äquators 48 große Städte geortet, die an Nester erinnern und über der Oberfläche schweben. Sie sind jeweils 843 Kilometer voneinander entfernt, egal ob auf Land oder über dem Meer. Saedelaere sieht einen kausalen Zusammenhang zwischen den Metropolen und den Satelliten. Anschließend wird die Sprache der Lokopter entschlüsselt und deren Hauptstadt Lokops Nest ausfindig gemacht. Einige dutzend Kilometer davon entfernt machen die drei Androiden eine offenbar abklingende Streuemission im extrem hohen UHF-Bereich ausfindig. Diese will Saedelaere vor Ort untersuchen und die ROTOR-G setzt zur Landung an.

Saedelaere geht alleine von Bord und steht kurz darauf vor einem erloschenen Zeitbrunnen. Gedanken an die Vergangenheit spuken durch seinen Kopf und Spekulationen bezüglich der Zeitbrunnen, die eines Tages vielleicht wieder komplett zur Verfügung stehen mögen. Der Maskenträger ist so vertieft in seinen Gedanken, dass er die Annäherung einer weiteren Person erst bemerkt, als diese ihn in der Sprache der Mächtigen anspricht. Es ist ein Humanoide mit pechschwarzer Haut, der Körper wird von einer grünblauen Montur bedeckt. Der Zellaktivatorträger, der in der Vergangenheit häufiger als kosmischer Mensch bezeichnet wurde, sieht in dem Schwarzen ebenfalls ein kosmisches Wesen.

Der Schwarze stellt sich als Ennerhahl vor und behauptet wegen einer Zeremonie auf Kopters Horst zu weilen, die nur alle 100 planetare Jahre (23 Terrajahre) stattfindet. Des Weiteren behauptet er, die Klausur der alten Mächtigen neige sich dem Ende zu, die der neuen stehe bevor. Und dass die 48 Schreine der Ewigkeit erneuert werden. Danach verschwindet er von einem Augenblick auf den nächsten. Zurück auf der ROTOR-G, muss Saedelaere feststellen, dass die Androiden ihn zwar beobachtet aber nichts von Ennerhahl gesehen haben. Damit gibt sich Saedelaere aber nicht zufrieden und lässt alle Aufzeichnungen mehrmals auswerten. So wird festgestellt, das Ennerhahl durchaus vor Ort weilte und ein Tarnsystem benutzt, das an Kosmokratentechnik herankommt.

Zurück auf der LEUCHTKRAFT, hat Saedelaere des Nachts eine Vision mit der Frau Samburi, die ihn eindringlich auffordert, ihr zu helfen. Der Zellaktivatorträger weiß immer noch nicht so Recht, ob er das überhaupt will. Schließlich hat die Frau Samburi ihm während ihrer ersten Begegnung den Anzug der Vernichtung abgenommen und wieder ein Cappin-Fragment aufgebürdet – weil es ihn angeblich zu einer ganzen Person macht.

Die Androiden haben indessen die Schreine der Ewigkeit ausgemacht. Die Lokopter sprechen allerdings nicht von Mächtigen, sondern von Hütern bzw. Wächtern. Dazu kursiert in der planetaren Kommunikation der Begriff der 48 Blütenblätter der Zeitrose. Der Maskenträger will sich alles aus der Nähe ansehen und erhält von Blitzer ein Gerät zur Tarnung, ähnlich der Diffusor-Optik der LEUCHTKRAFT. Es gaukelt des Weiteren vor, bei ihm handele es sich um einen Lokopter.

In Lokops Nest sucht Saedelaere einen Marktplatz auf, um Gespräche der Lokopter zu belauschen. Dabei entdeckt er an einem Stand ein Objekt, das er hier niemals erwartet hätte, einen Controller für Polyport-Höfe. Da er lokoptisches Geld von den Androiden zur Verfügung gestellt bekam, erwirbt Saedelaere den Controller der A-Klasse von dem Händler – der sich anschließend als Ennerhahl zu erkennen gibt. Er hat den Controller von einem anderen Planeten Totemhains (für die er einen anderen Namen hat).

Die beiden kosmischen Wesen entschließen sich, den hiesigen Schrein der Ewigkeit heimlich aufzusuchen. Als sie das Gebäude betreten, fällt ihnen sogleich auf, dass die hiesige Technik nicht für feinfühlige avoide Lebewesen gedacht ist, sondern für Wesen mit gröberen Greifwerkzeugen. Trotzdem befinden sich, wie sie mittels Individualtaster feststellen, 343 Lokopter im Schrein (sieben mal sieben mal sieben!). Kurz darauf scheinen sie entdeckt.

Schnell sind Saedelaere und Ennerhahl von drei Meter großen humanoid geformten Kampfrobotern umringt. Dann tritt ein Lokopter ein und stellt sich als Wächter Sikkel Snisedne Ghern vor. Er klagt sie des Frevels an und deutet an, dass ihr Leben verwirkt sei. Ennerhahl zeigt sich unbeeindruckt davon – und behauptet, eine Inkarnation der Zeitrose zu sein. Eine des BOTNETZES, das die Lokopter bewachen. Dann fordert er ihre Unterwerfung…

Anmerkung

Innenillustration