Die Welt der 20.000 Welten

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Überblick
Serie: Perry Rhodan-Heftserie (Band 2550)
PR2550.jpg
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
Innenillustration
Zyklus: Stardust
Titel: Die Welt der 20.000 Welten
Untertitel: In einem seltsamen Kosmos – Perry Rhodan erforscht die Tiefen eines Handelssterns
Autor: Michael Marcus Thurner
Titelbildzeichner: Dirk Schulz (zusammen mit Michael Peter)
Innenillustrator: Dirk Schulz / Horst Gotta
Erstmals erschienen: Freitag, 2. Juli 2010
Hauptpersonen: Perry Rhodan, Mondra Diamond, Chucan Tica
Handlungszeitraum: 25.–28. April 1463 NGZ
Handlungsort: JULES VERNE
Journal:

Nr. 127: Galaktischer Kannibalismus – Die wilde Zeit der Milchstraße

Kommentar: Sieg?
Glossar: (kein Glossar)
Besonderes:
  • PERRY RHODAN-Journal über 12 Seiten in Farbe zum Thema »Galaxien der Lokalen Gruppe«
  • Der PERRY RHODAN-Wegweiser
Zusätzliche Formate: E-Book, Hörbuch

Handlung

Blick von oben: Aus einem bestimmten temporalen Abstand heraus beschreiben die Dokumanten unter anderem die Ereignisse des 15. Jahrhunderts NGZ. Dort wird die Versetzung der JULES VERNE (JV-2 und Mittelteil des Hantelschiffs) als Zäsur beschrieben. Was Perry Rhodan dabei in der Galaxie Anthuresta bewirkte, leitete unglaubliche Entwicklungen ein. Die Macht der Kosmokraten sollte gebrochen und die Karten im Spiel der Hohen Mächte neu verteilt werden.

Die JULES VERNE stürzt durch das Tintenblau eines vom Handelsstern FATICO aufgebauten Transfertunnels und für Rhodan hat es den Anschein, nur er – und vielleicht noch Julian Tifflor – wäre noch aktiv an Bord. Auch NEMO reagiert nicht und die Reise durch ein unglaubliches Transportmedium setzt sich fort. Beinahe fünf Stunden – und auch für den Terraner kommt die Bewusstlosigkeit.

Als an Bord das Erwachen beginnt, geschieht es nahe eines als Sonne getarnten weiteren Handelssterns. Bevor der Chefwissenschaftler Abraham Camaro mit seiner Tätigkeit beginnt, handelt der Hyperphysiker Chucan Tica. Zunächst in Zusammenarbeit mit dem Chefingenieur Vanderbloom trägt er dafür Sorge, dass das Schiff wieder manövrierfähig wird. Anschließend trägt Camaro erste Fakten zum noch fremden Handelsstern vor. Er durchmisst tatsächlich knapp 3040 Kilometer und verfügt über 62 Stachel, die bis zu 680 Kilometer lang sind. Damit ist das Objekt doppelt so groß wie FATICO.

Unerwartet entdeckt Tica eine Abweichung im Matrizengefüge des Aberois-Stanton-Algorithmus, was bedeutet, das NEMO zurzeit falsch arbeitet. Der uralte Wissenschaftler alarmiert die Kommandozentrale und es kommt im letzten Augenblick zu einer Notlandung auf der Oberfläche des Handelssterns. Etwas später weist Tica auf die unmittelbare Umgebung des Handelssterns hin, die mit Psi-Materie gesättigt ist. Sie ist etwas Besonderes, denn sie schwankt in ihrem Aggregatzustand. Auch ist sie dafür verantwortlich, dass die weitere kosmische Umgebung nicht beobachtet werden kann. Gleichzeitig erkennt das Konzept Ras Tschubai/Fellmer Lloyd, das Tica einen Gesprächspartner besitzt, den er für seinen Lehrmeister Myles Kantor hält. Er verschweigt es noch und vermutet einen weiteren Aspekt des Psi-Gewitters.

Im Verlauf der nächsten Stunden stellt sich heraus, dass die JULES VERNE zunächst nicht mehr starten kann. Des Weiteren äußert der Halbspur-Changeur Akika Urismaki die Vermutung, dass sie sich in Anthuresta befinden. Und der Schattenmaahk Pral spürt eine mentale Präsenz, die er mit der Psi-Materie in Verbindung setzt oder ein Sein, das darüber angeordnet ist. Er macht sich auf eine geistige Reise, während das Konzept als Beobachter fungiert.

Im Gespräch mit dem nicht realen Kantor spricht Tica bald schon von einer Psi-Folie. Diese gibt zu, seine Nahrung nicht nur aus ihm zu beziehen, sondern mit weiteren Personen zu interagieren. Außerdem gäbe es noch weitere Psi-Folien, deren Zahl beständig wachse. Tatsächlich ist dem wirklich so und die Psi-Folien beginnen sich allmählich zu manifestieren. Im Fall des Terranischen Residenten ist es seine erste Frau Thora da Zoltral, was Mondra Diamond natürlich ärgerlich macht.

Auch nach Ablauf von vier Stunden ist Pral immer noch unterwegs. Das gilt im Übrigen auch für eine Anzahl Roboter, Wissenschaftler und Landetruppen unter Oberstleutnant Ohliver Allegrement. Sie haben die Oberfläche des Handelssterns betreten und ein Hangartor ausfindig gemacht. Dann ist der Schattenmaahk wieder zurück und berichtet: Er nahm das Psi-Gewitter als glitzergrünes Meer wahr und erkannte darin Strukturen. Pral identifizierte ein Leitsystem und folgte im weiteren Verlauf seines Ausflugs einer Linie. So machte er ein psionisches Netz ausfindig, dessen Zentrum der Handelsstern bildete und zwei Astronomische Einheiten durchmaß. Des Weiteren hatte es den Anschein, als klebe eine Unzahl von Welten an der Außengrenze des Netzes. Dort war die Psi-Dichte auch am größten. Letztlich spürte Pral bei seiner Rückkehr ein Lebewesen, das er wahrscheinlich weckte.

Es erwachte durch einen äußeren Einfluss. Aber es war ein langsames Erwachen und umfasste zunächst nur die Frage, was Es, Er oder Sie war. Es, Er, Sie kam zu der Erkenntnis, dass er einmal eine Aufgabe hatte. Es galt, sich zu sammeln, um kräftiger und wissender zu werden. Auch wollte Es, Er, Sie den Gast kennen lernen. Schließlich war es soweit und Es, Er, Sie begann, seine Aufgabe zu verstehen. Es galt, nach Fogudare zu sehen, denn der Meister war in Gefahr.

Als Nächstes verlässt Rhodan mit einem Außenteam die VERNE – wo inzwischen erste Psi-Folien wieder erlöschen – und öffnet mit seinem B-Controller das Hangartor. Das Team dringt mit aller gebotenen Vorsicht tiefer in den Handelsstern vor und steht bald auf einem Transferdeck. Es hat gigantische Ausmaße und ist demnach für Raumschiffe bestimmt. Es existieren vier Transferkamine und ein Zentralschacht, der 1500 Kilometer in die Tiefe reicht. Die Gruppe taucht darin ein und stößt auf Abzweigungen, die zu Hangars, Lagerräume und mehr führen.

Inzwischen, der 28. April ist angebrochen, verwandelt sich Kantor, nimmt animalische Züge an. Er behauptet, als einzige Psi-Folie übrig zu bleiben und ganz real zu werden. Anschließend will er den Menschen ihre Vitalenergie nehmen und mit der VERNE von diesem Ort verschwinden.

Etwas später, die alarmierende Entwicklung an Bord der VERNE ist bekannt, spürt das Konzept etwas Seltsames und wird darin durch Pral bestärkt. Tschubai/Lloyd teleportiert mit Rhodan, Diamond und dem Schattenmaahk – und sie finden sich in der Maschinenstadt Ambur-Karbush wieder. Doch es ist wohl nur eine Kopie und verdeutlicht, in welchem Verhältnis die Anthurianer, die Erbauer des Handelssterns, zur Superintelligenz ES standen. Der Boden in der Stadt ist von Hyperkristallstaub bedeckt. Als das Konzept etwas davon aufnimmt, versucht der Staub, ihn einzuhüllen. Tschubai/Lloyd teleportiert fluchtartig und nimmt dabei Kurs auf das Zentrum des Handelssterns.

Die Flucht endet auf einem weiteren Transferdeck mit nur einem Kamin. Als Rhodan seinen B-Controller aktiviert, baut sich ein Holo auf. Es zeigt den Handelsstern, worum sich Scheibenwelten manifestieren. Hunderte, Tausende. Insgesamt 20.000 Welten wie Wanderer. Im Übrigen empfing das Konzept bei der Berührung des Kristallstaubes Begriffe: Kristallingenieure, Baumeister, Esnur, Die Großen Gesänge.

Als einer der ersten Dokumanten gilt Yart Fulgen. Einer seiner Nachfolger, dessen Identität nicht überliefert ist, befand sich 1463 NGZ an Bord der VERNE. Er beschrieb die Ereignisse, die Reise zur Erkenntnis, die später von Loach-bei-den-Weisheiten, dem Dokumantischen Prior des Hauses Hoschpian, weitervermittelt wurden...

Innenillustration