Tor nach Terra

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Überblick
Serie: Perry Rhodan-Heftserie (Band 2576)
PR2576.jpg
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
Innenillustration
Zyklus: Stardust
Titel: Tor nach Terra
Untertitel: Das Feuerauge bedroht das Solsystem – und Atlan sucht Hilfe auf Talanis
Autor: Rainer Castor
Titelbildzeichner: Swen Papenbrock
Innenillustrator: Swen Papenbrock
Erstmals erschienen: Freitag, 31. Dezember 2010
Hauptpersonen: Atlan, Gucky, Homunk, Reginald Bull, Rico
Handlungszeitraum: 26. April bis 8. Mai 1463 NGZ
Handlungsort: Solsystem, Talanis
Report:

Ausgabe 442: »Ein Besuch in Terrania« von Peter Materlik

Kommentar: Silberkugeln
Glossar: (kein Glossar)
Zusätzliche Formate: E-Book, Hörbuch

Handlung

Atlan ist am 26. April 1463 NGZ mit der JV-1 nach Terra zurückgekehrt. Das Solsystem wurde in den Kristallschirm gehüllt, denn ein Feuerauge nähert sich. Bei der Untersuchung der jüngst im Atlantik erschienenen Nebelkuppel wird unter anderem festgestellt, dass sie nicht stabil ist. Man nimmt an, dass ES versucht, durch diese Übergangszone Kontakt mit dem Solsystem herzustellen und sich an ARCHETIMS Korpus zu laben, dass aber noch ein letzter Schub zur Vollendung des Prozesses fehlt. Atlan will mit der ATLANTIS in den Nebel einfliegen, um ES beim Durchbruch zu helfen. Schon am nächsten Tag fliegt der Solonium-Hypertakt-Kreuzer in die Nebelkuppel ein. Atlan und die übrige Besatzung haben Visionen von Talanis und vom Kampf gegen VATROX-VAMU im Stardust-System. Die Schutzschirme brechen zusammen und die Verbindung zur JV-1 bricht ab.

Reginald Bull will sich nicht allein auf den Kristallschirm verlassen. ZEUT-80 wurde ins Solsystem beordert und projiziert jetzt ein Tele-Transportfeld genau in Flugrichtung des Feuerauges. Dieses soll zum Antares-Riff versetzt werden. Die Zusammenballung von Psi-Materie durchquert das Transportfeld aber unbeeindruckt. Durch den von der Plattform erzeugten Halbraumtunnel schlagen lediglich Hyperorkane und andere Störungen durch, die für Chaos im Antares-Riff sorgen. Nun bleibt nur noch der Ausweichplan Neo-Sol. Sollte Terra in Gefahr geraten, ist die Versetzung des gesamten Planeten mitsamt Luna durch ZEUT-42 (eine 1388 NGZ von Atlan in der Southside gefundene zweite Transmitterplattform) zu einer mehr als 300 Lichtjahre entfernten Sonne geplant. Am 28. April schlägt das Feuerauge erstmals in den Kristallschirm ein. Weitere Einschläge folgen in den nächsten Tagen. Der Schirm bleibt stabil und jedes Mal verliert das Feuerauge etwas Psi-Materie. Fran Imith, die Bully vor geraumer Zeit verlassen hat, weil sie die Vorstellung nicht ertragen hat, neben ihm alt zu werden, meldet sich bei ihrem Mann und will an seine Seite zurückkehren.

In dieser Zeit versammeln sich Millionen von ehemaligen Globisten und deren Nachkommen bei den seit der TRAITOR-Zeit am alten Platz belassenen Salkrit-Resonatoren. Sie alle haben Visionen einer sich aufblähenden Sonne und bilden nach und nach einen Parablock, in den sich später sogar die Schohaaken integrieren. Am 30. April durchdringt das Feuerauge den Kristallschirm und steuert unaufhaltsam auf Sol zu. Die bei den einstigen TANKSTELLEN versammelten Globisten und die auf der Isla Bartolomé verbliebenen Schohaaken leiten die beim Durchbruch des Feuerauges entstehende Schockwelle größtenteils in den Hyperraum ab. Es kommt jedoch zu einer Resonanz zwischen dem Feuerauge und dem von ihm freigesetzten Psi-Sturm sowie ARCHETIMS Korpus und dem Kristallschirm. Letzterer kann nicht mehr deaktiviert werden und alle Strukturlücken schließen sich - das Solsystem ist isoliert. Möglicherweise hat sich Psi-Materie aus dem Feuerauge in den Schirm integriert und erhält diesen nach der Abschaltung der LORETTA-Tender aufrecht. Somit kann auch nicht mehr auf das letzte Mittel, den Ausweichplan Neo-Sol, zurückgegriffen werden. Alle Planeten hüllen sich in Paratronschirme. Die Globisten tun ihr Bestes, um den Psi-Sturm abzumildern, aber sie sind bereits überanstrengt. Es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis sie ausfallen werden.

Am 30. April, noch vor dem Einschlag des Feuerauges, durchquert die ATLANTIS den Nebel. Atlan betritt seine alte Tiefseekuppel, die sich innerhalb der Nebelzone befindet. Dort steht er Rico und einem der drei VARIOS aus dem Stardust-System gegenüber. Beide Maschinen zeigen sich in ihrer »nackten« Gestalt. Der VARIO erklärt, er solle als eine Art Relaisstation auf halbem Weg zwischen der Außenwelt und dem Inneren der Nebelkuppel dienen, bei der es sich um nichts anderes als um eine Passage zum wahren Talanis handelt. Wo sich diese Insel wirklich befindet, ist unklar, jedenfalls existiert eine Verbindung zwischen allen »fünf Himmeln« und Wanderer. Sicherheitshalber deaktiviert Gucky den VARIO, denn man weiß nicht, welche Überraschungen sein ES-Zusatzprogramm sonst noch bereithält.

Von der Tiefseekuppel aus kann man das Stardust-System erreichen, und dort befinden sich nicht nur zahlreiche Funkenleute, sondern auch die ES-Mutanten. So kann Gucky endlich seine lange verlorene Frau Iltu noch einmal in die Arme schließen. Atlan erfährt, dass die Funkenleute und die ES-Mutanten den Globisten dabei helfen, das Feuerauge zu verlangsamen und den Psi-Sturm einzudämmen. Gleichzeitig muss ARCHETIMS Korpus angezapft werden, damit ES neue Energie zugeführt werden kann. Das Feuerauge kann aber nicht zum Stehen gebracht werden. Eine Rückkehr der ATLANTIS nach Terra ist nicht möglich. Die Erfüllung all dieser Aufgaben erweist sich als zu große Anstrengung für den Parablock. Bis zum 7. Mai verlieren 26 Funkenleute ihr Leben, und als Ribald Corello einen telepsimatischen Zugriff auf die Psi-Materie des Feuerauges riskiert, werden er, John Marshall und Balton Wyt getötet. Ihr Tod ist endgültig; diesmal gibt es für sie keine Rückkehr ins Bewusstseinsreservoir von ES. Gleichzeitig droht es im Solsystem zu einer Resonanzkatastrophe zu kommen, worunter ARCHETIMS Korpus leidet. Der Parablock benötigt immer mehr Energie, um gegen das Feuerauge vorzugehen, und diese Energie fehlt wiederum bei der Stärkung von ES.

Atlan begegnet Homunk, der jede Hoffnung verloren zu haben scheint, auf der zu Eis erstarrten Kunstwelt Wanderer. Dort sieht der Arkonide einen 70 Meter hohen Eisblock. Er vermutet, hierbei handele es sich um den Avatar von ES. Atlan hat eine Idee: Wäre es nicht möglich, ES durch die Zufuhr des im Krathvira gefangenen Vamu der 1,4 Milliarden Vatrox und der Entität VATROX-CUUR zu stärken? Der erforderliche Transfer kann nur vom Stardust-System aus eingeleitet werden, und die Silberkugeln (von Homunk mit Zusatzaggregaten ausgestattet) sind das einzige Transportmedium, das hierzu genutzt werden kann. Atlan kehrt am 8. Mai zurück nach Talanis und erfährt vom endgültigen Tod Tatcher a Hainus, Dalaimoc Rorvics und des Pseudo-Neandertalers Lord Zwiebus.

Innenillustration