Im Auftrag der Superintelligenz

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Perry Rhodan-Heftromane
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Begriffsklärung Dieser Artikel befasst sich mit dem Heftroman. Für das Hörspiel der Plejaden-Staffel, siehe: Im Auftrag der Superintelligenz (Hörspiel)

Überblick
Serie: Perry Rhodan-Heftserie (Band 2591)
PR2591.jpg
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
Innenillustration
Zyklus: Stardust
Titel: Im Auftrag der Superintelligenz
Untertitel: Er forscht nach dem PARALOX-ARSENAL – die Spur führt durch Raum und Zeit
Autor: Michael Marcus Thurner
Titelbildzeichner: Swen Papenbrock
Innenillustrator: Swen Papenbrock
Erstmals erschienen: Freitag, 15. April 2011
Hauptpersonen: Julian Tifflor, Lotho Keraete, Perry Rhodan, TiefenEins, Negra Tolt
Handlungszeitraum: 297.388 v. Chr., 22. Februar 1291 NGZ, 17. August 1323 NGZ, 10. Mai 1463 NGZ
Handlungsort: Anthuresta, Andromeda
Risszeichnung: Silberkugel von Andreas Weiß
(Abbildung)
Kommentar: Neues von Lotho Keraete
Glossar: Frostrubin / Porleyter / Prryns
Besonderes:

Dieses Titelbild von PR 2590 und das Titelbild von PR 2591 ergeben zusammen ein Bild.

Zusätzliche Formate: E-Book, Hörbuch

Handlung

Ein wurmartiges Objekt löst sich aus Lotho Keraetes Mund und setzt sich auf Julian Tifflor fest. Das Ding ist eine Art »Sicherheitsmodul« des Metallmenschen, das auch nach seinem Tod noch aktiv bleiben kann. Es hat ein Eigenbewusstsein, trägt den Namen TiefenEins und teilt Tifflor mit, wie Keraete wieder zum Leben erweckt werden kann. Nachdem das erledigt ist, kehrt TiefenEins zu Keraete zurück. Gemeinsam erzählen sie, wie es zu der aktuellen Situation gekommen ist.

Am 22. Februar 1291 NGZ tritt Lotho Keraete als neuer Bote in die Dienste von ES. Am 17. August 1323 NGZ zeigt ES ihm das Stardust-System in Anthuresta und den sich aufbauenden Sextadim-Schleier. Nach der Übersiedlung von Millionen Terranern in diese neue Heimat und dem Erlöschen der Teletrans-Weiche am 13. November 1346 NGZ reist Keraete zur Schneise von Anthuresta, wo er sich in einem einst von ESTARTU zu Beobachtungszwecken eingerichteten Planetoiden mit einer Silberkugel, einem Fiktivtransmitter, einem Sextadim-Schleier und einem Zeitumformer ausrüstet. ESTARTU hatte vor ihrer Trennung von ES (die mit Hilfe der Anthurianer erfolgte) herausgefunden, dass die Schneise bei einer zehn Millionen Jahre zurückliegenden Katastrophe entstanden ist, die zur Entmaterialisierung aller Sonnen und Planeten in diesem Gebiet geführt hat. In der Schneise existieren mehrere Nullfeldblasen, die »in die Zukunft weisen« und als Zeitkörner bezeichnet werden. Das erste Zeitkorn ist auf den Moment der Katastrophe zu datieren. In ihrer Gesamtheit bilden die Nullfeldblasen den Zeitspeer.

Schon jetzt weiß ES, dass die im PARALOX-ARSENAL gesammelte Psi-Materie bald lebenswichtig sein wird, und Keraete soll das ARSENAL finden. Er reist ins Jahr 297.388 v. Chr. zurück, also in jene Zeit, in der das letzte Zeitkorn entstanden ist und in der VATROX-VAMU versucht hat, sich das zu diesem Zeitpunkt noch im Zentrum von TZA'HANATH positionierte ARSENAL einzuverleiben. Es ist genau wie TALIN ANTHURESTA im Psionischen Netz verankert. Keraete begibt sich zum Handelsstern TAQARAN in Andromeda. Ganz in der Nähe ist einst der Frostrubin kurzzeitig materialisiert, bevor er von den Porleytern verankert wurde, und durch dieses Ereignis ist TAQARAN ins Standarduniversum zurückgefallen. Hier werden in wenigen Wochen die Hathor Yuga und Marduk Lethos jenen Andury begegnen, die sich zu Elfahdern weiterentwickeln werden. Außerdem befindet sich in der näheren Umgebung der Planet Gleam. Bevor er sich gegenüber TAQARAN als Hochrang-Bevollmächtigter ausweist, macht Keraete einen Abstecher zu diesem Planeten. Danach wird ihm der Zutritt zum Handelsstern verweigert. TAQARAN wird mit immer mehr Psi-Materie geflutet und verwandelt sich in ein Fanal, durch das VATROX-VAMU angelockt wird. Die Entität verschlingt die Psi-Materie und greift Lothos Silberkugel an, die sich jedoch wehren kann. Es entsteht eine Nabelschnur zwischen TAQARAN und dem ARSENAL, in die Keraete einfliegt, verfolgt von VATROX-VAMU. Die Entität versucht Keraete mental zu beeinflussen. TiefenEins verwandelt sich unter anderem in Keraetes längst tote Geliebte Negra Tolt, um den Metallmenschen zum Widerstand zu motivieren. Keraete setzt den Sextadim-Schleier ein, woraufhin sich die Nabelschnur auflöst und VATROX-VAMU verschwindet.

TiefenEins aktiviert den Zeitumformer, um in die Zukunft zurückzukehren. Erst dadurch kommt es zu der Katastrophe, durch die das ARSENAL in Zeitkörner zerfällt und die Schneise entsteht. Das ARSENAL wird zehn Millionen Jahre in die Vergangenheit geschleudert, wobei es in zwanzig Etappen große Mengen von Psi-Materie absondert, die in Nullfeldblasen ohne eigenen Zeitablauf eingebettet sind. Diese Zeitkörner verteilen sich über den in die Vergangenheit gerichteten Vektor und bilden den Zeitspeer. Der weitaus größte Teil kommt in Anthuresta zur Ruhe. Durch dieses Ereignis werden alle Sonnen und Planeten in einem viele Lichtjahre umfassenden Gebiet in den Hyperraum versetzt, wo sie vermutlich verpuffen. Keraete wird in Hyperstasis versetzt.

Damit endet Keraetes Bericht. Um sein Versagen wieder gut zu machen, muss sich jemand mittels des immer noch aktiven Zeitumformers, der irgendwie mit dem Irrläufermond verbunden ist, in dem Keraete gefunden wurde, in den Zeitspeer begeben. Das ist die letzte Chance, die Psi-Materie des ARSENALS zu bergen und in die Relativgegenwart zu bringen. Mit einer Silberkugel erreichen Perry Rhodan, Tifflor, Icho Tolot und Keraete den Mond. Eine Art Tor bildet sich und eine mentale Stimme erklingt. Sie verkündet, nur eine Person könne das Tor durchschreiten. Unermessliches Leid und Belastungen erwarten den Auserwählten.

Innenillustration