Die Planetenbrücke

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Überblick
Serie: Perry Rhodan-Heftserie (Band 2605)
PR2605.jpg
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
Innenillustration
Zyklus: Neuroversum
Titel: Die Planetenbrücke
Untertitel: Sie suchen Hilfe in einem fremden Universum – und treffen auf ein Volk von Erfindern
Autor: Verena Themsen
Titelbildzeichner: Oliver Scholl
Innenillustrator: Dirk Schulz / Horst Gotta
Erstmals erschienen: Freitag, 22. Juli 2011
Hauptpersonen: Jenke Schousboe, Aiden Cranstoun, Zachary Cranstoun, Shimco Patoshin, Kidow Manoki
Handlungszeitraum: September 1469 NGZ
Handlungsort: Faland
Clubnachrichten:

Nr. 459

Kommentar: Rätselhafte Aussagen: Delorian Rhodan
Glossar: (kein Glossar)
Zusätzliche Formate: E-Book, Hörbuch

Handlung

Die EX-33 BOMBAY wagt sich in die 143 Lichtjahre durchmessende Raumblase der Anomalie hinaus, in die das Solsystem versetzt worden ist. Ihr Ziel ist das nur 17 Lichtjahre von Sol entfernte Next-Stop-System. Der Flug ist aufgrund der in der Raumblase tobenden hyperphysikalischen Störungen mit großen Schwierigkeiten verbunden. Die stellvertretende Kommandantin Jenke Schousboe, eine Irmdomerin, verliert zwei der vier zur Erkundung ausgesandten SKARABÄUS-Beiboote, aber immerhin wird festgestellt, dass sich der Weltraum selbst irgendwie zu »verdicken« scheint, wenn man zu hohe Energiegradienten erzeugt.

Im System der weißen Sonne Next Stop angekommen, bietet sich der Besatzung der BOMBAY ein faszinierendes Bild. Zwei mit je 11.211 Kilometern Durchmesser genau gleich große Planeten – eine Sauerstoffwelt und ein Giftgasplanet – umkreisen die Sonne auf einer gemeinsamen Umlaufbahn, und sie sind durch eine 1000 Kilometer durchmessende Röhre miteinander verbunden. Der Tubus hat eine Länge von genau dem Zwanzigfachen des Planetendurchmessers. Eine gigantische Stadt bedeckt Teile der Röhre, und offenbar geht von ihr ein noch unbekannter Störeinfluss aus, denn als sich die BOMBAY ihr nähert, beginnen die Schiffssysteme auszufallen. Deshalb landet Schousboe mit dem SKARABÄUS VAHANA auf der Sauerstoffwelt. Mit an Bord ist der Kulturdiagnostiker Zachary Cranstoun, mit dessen Zwillingsbruder Aiden die Irmdomerin ein Verhältnis angefangen hat, ohne zu ahnen, dass die Zwillinge durch ein derart inniges telepathisches Band miteinander verbunden sind, dass sie immer genau wissen, was der jeweils andere erfährt.

Die VAHANA gerät in ein Störfeld und baut eine Notlandung. Es kommt zum friedlichen Kontakt mit den freundlichen Bewohnern des Planeten, den Favadarei, die ihre Welt Faland nennen. Die Favadarei sind mehr oder weniger humanoid, größer als Terraner und haben einen sehr schlanken, flexiblen Körperbau. Ihre Köpfe sind relativ klein und knollenförmig. Sie haben kein Gesicht, sondern eines Sinneskrone mit Sichtzacken und eine Sprechmembran. Die Favadarei sind begabte Erfinder, und alle streben seit langer Zeit ein gemeinsames Ziel an. Sie wollen die Planetenbrücke (das Shathrona) erreichen, wozu ein besonderes Gefährt namens FATROCHUN gebaut werden muss. Da ihr Technologie-Level lediglich die Nutzung der Dampfkraft umfasst, liegt dieses Ziel noch in weiter Ferne. Doch Shimco Patoshin, einer der begnadetsten Erfinder seiner Zeit und Mitglied des Komitees, das die Galaktiker willkommen heißt, erkennt schnell, dass die Fremden den Favadarei bei der Erreichung ihres Ziels helfen können.

Die VAHANA wird soweit flottgemacht, dass sie für eine Expedition zum Nordkontinent Povgheuc genutzt werden kann. Je mehr sich die Expedition dem Shathrona nähert, desto mehr hochwertige Geräte versagen – erst der SKARABÄUS, dann die SERUNS. Während des anschließenden Fußmarsches wird Zachary Cranstoun von einem Raubtier getötet. Aiden, noch immer an Bord der BOMBAY, erleidet einen Schock. Die Expedition wird abgebrochen. Einer uralten Tradition der Favadarei folgend, wird Zacharys Gehirn im Kontinuierlichen Sediment, dem Totenhirn der Totenstadt Amgheuc, beigesetzt. Die wurmartigen Gheucen bewahren dort die Gehirne aller verstorbenen Favadarei vor der Verwesung. Kurz nach der Bestattung wird Aiden vom Bewusstsein seines Bruders übernommen. Die Favadarei-Gehirne leben noch immer; sie haben sich miteinander verbunden. Zacharys Hirn wird in dieses Kollektiv einbezogen und kann seinem Bruder das gesamte Wissen der Ahnen übermitteln. Dazu gehören Informationen, die es den Galaktikern ermöglichen, die VAHANA zu einem FATROCHUN umzubauen. Ein Netz, an dessen Knotenpunkten besondere Hyperkristalle eingebunden sind, bewahrt den SKARABÄUS vor dem vom Shathrona ausgehenden Störeinfluss.

Bevor die VAHANA aufbricht, übermittelt Zachary seinen Freunden Anweisungen, wie sie am Torwächter des Shathrona vorbeikommen können, und warnt vor der Allgegenwärtigen Nachhut. Dann zieht sich sein Geist endgültig ins Bewusstseinskollektiv der Toten zurück. Shimco darf den Befehl zum Aufbruch des FATROCHUN geben.

Innenillustration