Die Nacht des Regenriesen

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Perry Rhodan-Heftromane
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Überblick
Serie: Perry Rhodan-Heftserie (Band 2632)
PR2632.jpg
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
Innenillustration
Zyklus: Neuroversum
Titel: Die Nacht des Regenriesen
Untertitel: Menschen im Fimbul-Winter – das Solsystem wird zum Angriffsziel einer unheimlichen Macht
Autor: Wim Vandemaan
Titelbildzeichner: Swen Papenbrock
Innenillustrator: Swen Papenbrock
Erstmals erschienen: Freitag, 27. Januar 2012
Hauptpersonen: Reginald Bull, Geronimo Abb, DayScha, Helia Margaud, Nachtaugs Beisohn
Handlungszeitraum: 5. Oktober 1469 NGZ
Handlungsort: Solsystem
Report:

Ausgabe 453: Einblicke in den WeltCon von Norbert Mertens

Kommentar: Machtgruppen 1469 NGZ (V)
Glossar: Lagrangepunkte / Maya / Sternengaleone (Utrofarische Ovoide)
Zusätzliche Formate: E-Book, Hörbuch

Handlung

Die Sonne ist von der Fimbul-Kruste umhüllt. Selbst schwerer Beschuss kann die rätselhafte Substanz nicht durchdringen. Kunstsonnen spenden Terra und den anderen solaren Planeten gerade so viel Licht, dass es nicht zu einer Katastrophe kommt. Die Durchschnittstemperatur auf der Erde sinkt jedoch ab.

Am 5. Oktober 1469 NGZ kehrt die BOMBAY ins Solsystem zurück. Die Besatzung der CASABLANCA, eines 800-Meter-Raumers der APOLLO-Klasse, ortet die Ankunft des Explorers, der zwar ein Notsignal sendet, aber auf keine Funksprüche reagiert und einen Energieschutzschirm aktiviert hat. Dieser weist Lücken auf, so dass Helia Margaud, die Hyperphysikerin der CASABLANCA, und einige andere Besatzungsmitglieder per Transmitter in die BOMBAY überwechseln können. Kurz nachdem Verstärkung eingetroffen ist – man ist sich einig darüber, dass die BOMBAY eine Bedrohung darstellen könnte – bricht die Transmitterverbindung zusammen. Margaud und ihre Begleiter sind auf sich allein gestellt. Die Schiffssysteme sind gestört und von der Besatzung ist nichts zu sehen. Überall im Schiff sind schwarze, eiförmige Objekte verteilt, die sich auflösen, sobald man sie berührt. Schließlich wird die Besatzung der BOMBAY doch noch entdeckt. Sie liegt in tiefem Schlaf in der Nähe der Zentrale und wird von Medorobotern betreut. Einer davon erklärt, dass der Schlaf nicht natürlichen Ursprungs ist.

Major Achil van Taarnhoi wird aufgeweckt. Seinem Bericht lässt sich entnehmen, dass die VAHANA bei ihrer Rückkehr von der Brückenwelt etwas mit eingeschleppt hat: Nanomaschinen, die Computersysteme und Organismen befallen können. Die Nano-Waffe hat die Systeme der BOMBAY übernommen und die Besatzung in Schlaf versetzt, indem sie das Hormon Melatonin in ihren Körpern erzeugte. Margaud und ihre Begleiter wurden ebenfalls bereits infiziert. Es gelingt ihnen, den Bioanteil des Schiffs-Logik-Programmverbundes zu deaktivieren und das Schiff zu stoppen. Außerdem wird festgestellt, dass die BOMBAY Daten zu einem bestimmten Punkt im Solsystem gefunkt hat. Der Explorer ist offensichtlich in ein Spähschiff verwandelt worden, quasi in ein Trojanisches Pferd. Die Geleitschiffe können jetzt gewarnt werden – die BOMBAY steht unter Quarantäne.

Wenig später erscheinen 150 Sternengaleonen im Solsystem und greifen an. 78 werden vernichtet, die meisten anderen ziehen sich zurück. Doch dreien gelingt der Durchbruch zur Erde. Sie werden von Geschützforts vernichtet, doch zuvor gelingt es ihnen, unzählige nur vier Millimeter durchmessende Objekte abzuwerfen, die später als Blendwerfer bezeichnet werden, sowie Torpedos, die den Namen Höllenkreischer erhalten. Die Blendwerfer erzeugen für kurze Zeit grelles Licht, das Menschen erblinden lässt, und elektromagnetische Wellen, die als Hitze wahrgenommen werden. Die Höllenkreischer verursachen schrecklichen Lärm mit 170 Dezibel Schalldruck, also weit jenseits der Schmerzgrenze. Die Wirkung beider Waffen ist zwar nicht tödlich, aber Millionen Menschen wurden schwer traumatisiert.

Die drei Sternengaleonen werden schwer getroffen und scheinen zu explodieren. Tatsächlich haben sie sich selbst gesprengt. Ihre Trümmer gehen im Golf von Papua, dem Chöwsgöl Nuur und im Golf von Mexiko nieder. Die Galionsfigur vom Bug der Sternengaleone im Golf von Mexiko geht jedoch über Land nieder. Das Objekt ist nicht nur wie ein riesiger Humanoide mit vier Armen geformt, es ist tatsächlich ein Lebewesen namens Nachtaugs Beisohn. Die Galionsfiguren sind mit ihren Schiffen verwachsen und steuern diese. Nur noch in bizarren Träumen erinnern sie sich an ihre Vergangenheit.

Nachtaugs Beisohn wird von dem 15-jährigen Terraner Geronimo Abb und dessen Au-pair-Mädchen Dayszaraszay Schazcepoutrusz (genannt DayScha), einer 23 Jahre alten Cheborparnerin, entdeckt. Geronimo und DayScha sind auf sich allein gestellt, denn die Eltern des Jungen waren zum Zeitpunkt der Entführung des Solsystems im Wega-System unterwegs. Der ältere Bruder Geronimos ist einer der Jugendlichen, die den Auguren über die Transitparketts gefolgt sind. Das Haus der Familie auf der Halbinsel Yucatan wurde infolge der Gravoerratik-Phänomene, unter denen Terra noch immer leidet, fast völlig zerstört. Die beiden jungen Leute campen deshalb im Wald. Sie hören den Lärm des Absturzes und finden das humanoide Wesen auf einer Lichtung. Zur gleichen Zeit entsendet Reginald Bull Suchtrupps in die Absturzregionen.

Innenillustration