Der Diplomat von Maharani

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Überblick
Serie: Perry Rhodan-Heftserie (Band 2667)
PR2667.jpg
© Heinrich Bauer Verlag KG
Innenillustration
Zyklus: Neuroversum
Titel: Der Diplomat von Maharani
Untertitel: Er verhandelt mit Sayporanern – und kämpft um ein Leben
Autor: Michael Marcus Thurner
Titelbildzeichner: Alfred Kelsner
Innenillustrator: Michael Wittmann (1 x)
Erstmals erschienen: Freitag, 28. September 2012
Hauptpersonen: Arun Joschannan, Ronald Tekener, Chourweydes, Faroz Khalai, Gashwa Perkat
Handlungszeitraum: 19. Februar – 4. März 1470 NGZ
Handlungsort: Maharani, T9, Aurora, Trankun
Risszeichnung: Rüstgeleit
(Abbildung) von Daniel Schwarz
Kommentar: Faszinierende Hinterlassenschaften (III)
Glossar: Galakto City / Maharani / Monkey / PIEPER / Lazari Pinkor / Tahun / Reino tan Vitar
Zusätzliche Formate: E-Book,
Hörbuch

Handlung

Ausgehend von den auf Travnor und Thea gewonnenen Erkenntnissen nehmen die Galaktiker überall in der Milchstraße Badakk und Sayporaner fest. Die USO arbeitet hierbei auf Arun Joschannans Wunsch hin mit fremden Geheimdiensten zusammen. Der Erste Terraner will die Gelegenheit zu einer Verbesserung der Beziehungen zwischen den Milchstraßenvölkern nutzen. Die Aktionen sind erfolgreich. Wie es scheint, war das Theatrum-System der Ausgangspunkt der feindlichen Aktivitäten. Während sich die Sayporaner in Gefangenschaft begeben, kämpfen die Badakk meist bis zuletzt und vernichten sich selbst, um den Galaktikern nicht in die Hände zu fallen. Weitere durch Geneseplasma »umgedrehte« Galaktiker werden enttarnt, und es werden auch wieder Jugendliche befreit. Einer davon ist Joschannans Sohn Caio Antwan. Die Mediker bemühen sich vergeblich darum, die auf unbekannte Weise veränderten Jugendlichen zu heilen. In Caios Fall kommt erschwerend hinzu, dass sein Verhältnis zu Joschannan nie besonders gut war – es gelingt dem Ersten Terraner zunächst nicht, vernünftig mit seinem Sohn zu reden. Nach wie vor wird Joschannan auf Schritt und Tritt von seiner oxtornischen Leibwächterin begleitet, denn es ist immer noch nicht klar, ob sich das Geneseplasma in seinem Körper weiter ausbreitet. Da übermäßiger Hunger ein schlechtes Zeichen ist, verzichtet Joschannan auf so manche Mahlzeit.

Am 21. und 22. Februar 1470 NGZ unternehmen die auf dem USO-Stützpunkt T9 sowie auf der zum arkonidischen Imperium gehörenden Extremwelt Trankun internierten Badakk Ausbruchsversuche. Auf unbekannte Weise gelingt es den rätselhaften Wesen, alle möglichen technischen Geräte zu sabotieren und zu übernehmen. Offenbar setzen die Badakk dabei Nanotechnik ein, die in ihren Körpern verborgen ist. Ronald Tekener nimmt eine von den Badakk gekaperte Korvette unter Beschuss, obwohl das Schicksal der USO-Besatzung unklar ist. Die Badakk vernichten das Schiff, bevor es aufgebracht werden kann. Die Sayporaner, insbesondere Chourweydes, zeigen sich etwas zugänglicher. Allerdings geht es vielen von ihnen immer schlechter. Joschannan spricht mehrmals mit Chourweydes, kommt aber nicht so recht an den Sayporaner heran, denn die Denkweise dieses Volkes ist den Terranern fremd und Chourweydes spricht gern in Rätseln. Joschannan verlangt, dass die Manipulation der Jugendlichen rückgängig gemacht werden soll. In diesem Punkt zeigt sich Chourweydes überraschend kooperativ. Er sichert die »Rekonstituierung« der Jugendlichen zu.

Bei der Untersuchung der Sayporaner zeigt sich, dass diese Wesen kein einheitliches Erbgut haben. Chourweydes berichtet, dass jeder Sayporaner in regelmäßigen Abständen fremde Organe inkorporieren muss, um zu überleben. Genauso muss vorgegangen werden, wenn die gefangenen Sayporaner gerettet werden sollen. Da Klonorgane nicht ausreichen, muss Joschannan den Sayporanern erlauben, auf Menschen zuzugreifen. Joschannan wendet sich an Faroz Khalai, Caios behandelnden Arzt. Der Mann gehört der parsischen Religionsgemeinschaft an. Die Parsen verbrennen oder beerdigen ihre Toten nicht, sondern überlassen die aufgebahrten Leichen den Vögeln. Bei einer solchen Wikipedia-logo.pngHimmelsbestattung dürfen am 1. März die Sayporaner die Rolle der Vögel übernehmen. Zum Dank erzählt Chourweydes dem Ersten Terraner von seinem Volk und den Zielen der Invasion.

Am 4. März nimmt Joschannan an einer Sitzung des aus Vertretern vieler Milchstraßenvölker bestehenden geheimen Sicherheitsbeirats auf Aurora teil. Alle gefangenen Badakk sind inzwischen tot. Die »Doppelpersonen« sind frei, denn das Geneseplasma in ihren Körpern baut sich ab. Die Badakk haben nicht nur Galaktiker mit Geneseplasma behandelt, sondern auch Sayporaner. Die befreiten Jugendlichen sind auf dem Wege der Besserung, Joschannan und sein Sohn sprechen wieder miteinander. Alle bekannten Hypersturmgebiete, in denen Tryortan-Schlünde entstehen können, werden von Kampfschiffen bewacht. Trotz all dieser guten Nachrichten hebt Bostich den vor fünf Monaten ausgerufenen Kriegsfall nicht auf, denn er geht davon aus, dass es sich um die Ruhe vor dem Sturm handelt.

Innenillustration