Die Welt der Körperlosen

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Perry Rhodan-Heftromane
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Überblick
Serie: Perry Rhodan-Heftserie (Band 271)
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© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
Innenillustrationen
Zyklus: Die Meister der Insel
Titel: Die Welt der Körperlosen
Untertitel: Sie werden entführt – und erwarten das Urteil der Geisterwolken
Autor: H. G. Ewers
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Innenillustrator: Johnny Bruck (4 x) / 4. Auflage: Themistokles Kanellakis (1 x)
Erstmals erschienen: Freitag, 11. November 1966
Hauptpersonen: Omar Hawk, Sherlock, Perry Rhodan, Atlan, John Marshall, Tankan, Sergeant Murching, Ras Tschubai
Handlungszeitraum: 49.488 v. Chr., Juni 2404
Handlungsort: Pigell
Zusätzl. Formate: E-Book,
enthalten in Silberband 29

Handlung

Eine unbekannte Rasse von Wissenschaftlern trifft sich, um die neuesten Forschungsergebnisse miteinander zu besprechen. Es scheint ihnen gelungen zu sein, ein aus modifizierten Pflanzen bestehendes energetisches Strahlgatter zu erstellen. Die Pflanzen übernehmen also die Funktion von Maschinen und sind darüber hinaus in der Lage, sich selbst zu reproduzieren. Dies alles dient dem Zweck, sich an Unbekannten zu rächen.

Oberleutnant Omar Hawk erwacht aus einem künstlich erzeugten Heilungsschlaf in einem Bioplasmatank an Bord der CREST III. Er war während des Angriffes der Duplos auf die CREST III schwer verletzt worden und, um sein Leben zu retten, in den künstlichen Tiefschlaf versetzt worden. Er wird vom Chefarzt des Raumschiffes, Dr. Ralph Artur, nochmals abschließend untersucht und als gesund entlassen.

Nachdem er seinen gezähmten Okrill Sherlock abgeholt hat, wird er in die Kommandozentrale bestellt. Dort klärt ihn John Marshall über die letzten Vorkommnisse auf und gibt ihm die Anweisung, sich für einen möglichen Einsatz bereit zu halten.

Atlan und Perry Rhodan erörtern zur gleichen Zeit die Lage innerhalb der Schaltstation des Zwischenzeit-Transmitters auf Pigell, oder »Tanos VI«, wie die Tefroder den sechsten Planeten der Wega auch nennen.

Wissenschaftliche und technische Teams arbeiten fieberhaft daran, die technischen Anlagen der Station von den Sonnenzapfstrahlen zur Energieerzeugung abzukoppeln, denn Perry Rhodan hat die Befürchtung, dass es den Meistern der Insel gelingen könnte, durch den in der Station vorhandenen Torbogentransmitter die CREST III und deren Besatzung anzugreifen.

Rhodan verlässt die Kontrollstation und will zur CREST III zurückkehren. Unterwegs hört er, wie ein Schuss einer Thermowaffe abgegeben wird und eines der ausgeschickten Exobiologenteams meldet, angegriffen worden zu sein. Rhodan begibt sich direkt zum Standort der Exobiologen und fordert Hilfe von der CREST III an.

Bei der Gruppe der Exobiologen angekommen, wird ihm vom Leiter der Gruppe, dem Epsaler Professor Algon Dankin, berichtet, dass eine Wolke sich nicht wie die typischen Nebelschwaden verhalten habe und auf die Gruppe zugekommen sei. Da die Wolke bei in der Nähe stattfindenden Energieentladungen von innen bläulich leuchtet, prägt er die Bezeichnung »Geisterwolke« für diese Erscheinung. Außerdem sei die gesamte Gruppe von Depressionen befallen worden, als die Wolke auftauchte. Der Begleitsoldat der Gruppe, Sergeant Murching, habe auf die Wolke geschossen und sei dann von ihr umhüllt worden und daraufhin verschwunden. Ein weiteres Mitglied der Gruppe, die Exobiologin Laugan, sei von der Wolke berührt worden und habe einen Nervenschock erhalten, bevor sich die Wolke wieder zurückgezogen habe.

Rhodan befiehlt den sofortigen Rückzug aller Gruppen, die sich außerhalb der CREST III und der Station aufhalten. In der CREST III wird der Vorfall besprochen, und John Marshall äußert die Vermutung, es mit einem lebenden Fiktivtransmitter zu tun zu haben, der nicht von dieser Welt stammen könne. Rhodan beschließt daraufhin, alle weiteren geplanten Aktionen vorerst nicht durchzuführen und sich persönlich gemeinsam mit Omar Hawk, seinem Okrill, Melbar Kasom und Algon Dankin an Ort und Stelle umzusehen.

Sie fliegen mit einem Shift zur besagten Stelle, denn es herrscht wieder einmal ein schwerer Sturm auf der Oberfläche des Planeten. Vor Ort gelingt es Omar Hawk, mithilfe seines Okrills und dessen natürlichen Infrarot-Sensors zu sehen, was vor einigen Stunden passiert ist. Er erkennt, dass die Geisterwolke aus unzähligen einzelnen Körnchen besteht, von denen ein Netz feinster Fäden ausgeht, das sie untereinander verflicht. Aus dem Bericht Hawks schließt Algon Dankin, dass es sich bei der Wolke um ein lebendes Wesen handelt, und dass es nur dann aggressiv reagiert, wenn es selbst angegriffen wird, was durch den Schuss, den Sergeant Murching abgeben hat, der Fall gewesen ist.

Zu diesem Zeitpunkt taucht in der Nähe der Gruppe eine Geisterwolke auf. Perry Rhodan fordert die Gruppe zur Ruhe auf, doch der Okrill springt in die Wolke und verschwindet. Omar Hawk versucht, ihm zu folgen, Perry Rhodan versucht, ihn davon abzuhalten, wird aber von dem Oxtorner mit in die Wolke gerissen. Alle drei verschwinden.

Die drei ungleichen Wesen finden sich an einem unbekannten Ort wieder. Rhodan versucht vergeblich, über seinen Helm-Telekom mit der CREST III in Verbindung zu treten. Hawk kann den ungefähren Aufenthaltsort auf der Oberfläche Pigells anhand des Stands der Sonne bestimmen und stellt fest, dass die die CREST III sich außerhalb der Reichweite des Telekoms befindet. Rhodans Flugaggregat fällt ebenfalls aus, denn die Geisterwolke hat die Energie des Gerätes für die Teleportation benutzt.

Sie beginnen, in die ungefähre Richtung zu marschieren, in der sie die CREST III vermuten. Unterwegs stoßen sie auf die sterblichen Überreste von Sergeant Murching. Omar Hawk kann mithilfe der Fähigkeiten des Okrills erfahren, dass der Sergeant einen Saurier angegriffen hat und dann von einem ganzen Rudel der Tiere getötet wurde. Gemeinsam bestatten sie den Soldaten vor Ort.

Die beiden Männer kämpfen sich weiter durch die Sumpflandschaft, werden jedoch während eines Tornados gezwungen, im Dschungel Schutz zu suchen, dort werden sie von einer Herde derselben Saurier oder Echsen umzingelt, mit denen Sergeant Murching gekämpft hatte. Der Okrill verhält sich jedoch nicht verteidigend, was Omar Hawk zu dem Schluss kommen lässt, dass die Echsen nicht mit feindlicher Absicht gekommen sind. Er versucht, sich mit Ihnen in Verbindung zu setzen, und es gelingt ihm tatsächlich auch, nachdem er es auf Interandro versucht.

Von den Echsen, die sich selbst Tankan nennen, erfahren die Männer, dass die Tefroder für die Tankan wichtige Pflanzen ausrotten. Die Tankan selbst sind intelligente Echsen, die das Interandro von gefangenen Tefrodern gelernt haben. Die Gegner der Echsen werden von den Tankan als D'ulh Orgh bezeichnet. Als Rhodan erfährt, dass in einem Dorf der Tankan noch gefangene Tefroder sind, bittet er die Tankan, sie dorthin zu bringen. Die Gruppe bricht gemeinsam auf, nachdem Rhodan den Tankan zugesichert hat, dass die Tefroder auch die Feinde der Menschen sind.

Als die Gruppe das Dorf der Tankan erreicht, stellen sie fest, dass das Dorf angegriffen wurde. Da der Angriff mit chemischen Bomben vorgetragen wurde, schließen Rhodan und Hawk darauf, dass sich noch andere intelligente Lebewesen auf dem Planeten befinden könnten. Sie überzeugen die Tankan davon, dass sie die Besatzung der CREST III warnen müssen. Die Tankan willigen ein, die beiden Männer durch das Meer zur CREST III zu bringen.

Unterwegs werden die Männer von einer Gruppe Geisterwolken überfallen. Rhodan und Hawk eröffnen das Feuer auf die Geisterwolken, während Sherlock versucht, sie mit elektrischen Schlägen zu bekämpfen. Sie werden letztendlich jedoch von einer Übermacht überwältigt.

Sie befinden sich in einer vulkanisch sehr aktiven Zone. Die Tankan flüchten vor den Vulkanausbrüchen. Rhodan und Hawk treffen jedoch auf den Teleporter Ras Tschubai, der ebenfalls von einer Geisterwolke entführt worden ist. Sie stellen fest, dass sie noch weiter südlich und somit wieder weiter von der CREST III entfernt sind als zuvor.

Tschubai berichtet, dass auf der CREST III alles in Ordnung ist, und er versucht, zur CREST III zu teleportieren. Es gelingt ihm jedoch nicht, und er verliert sechs Stunden während des Versuchs.

Atlan ist an Bord der Korvette KC-44 auf der Suche nach den Vermissten. Als er von John Marshall um Hilfe gebeten wird, weil dieser von einer Gruppe von Sauriern angegriffen wird, greift er ein. Er findet die Gruppe Marshalls auf einem Bergrücken und verlässt die KC-44. Diese wird plötzlich von einer riesigen Geisterwolke angegriffen und verschwindet ebenfalls.

Rhodan, Hawk und Tschubai sind derweil auf der Flucht vor Geisterwolken, die in ihrer Nähe aufgetaucht sind. Hawk hat herausgefunden, dass sie sich am Südpol des Planeten aufhalten. Plötzlich taucht die KC-44 auf. Tschubai teleportiert an Bord der Korvette und berichtet, dass das Schiff nur geringfügige Schäden aufweist. Rhodan und Hawk begeben sich an Bord und versuchen, mit der Korvette in den Weltraum vorzustoßen. Der Startversuch misslingt jedoch, denn die Korvette wird von einer unbekannten Kraft zurückgehalten.

Währenddessen erkennt Marshall, dass er es mit intelligenten Wesen zu tun hat. Es stellt sich heraus, dass er und Atlan gegen eine andere Gruppe von Tankan gekämpft haben, und dass die Tankan auf die geistige Haltung ihrer Gegenüber reagieren. Steht man ihnen aggressiv gegenüber, greifen sie an, ist man jedoch friedlich, sind sie es auch. Marshall und Atlan gelingt es, den letzten lebenden Tankan davon zu überzeugen, dass alles ein schreckliches Missverständnis war, und erfahren von ihm, dass Rhodan mit einer anderen Gruppe von Tankan in Verbindung gewesen war. Sie erfahren ebenfalls von dem Tankan, dass es sich bei den D'ulh Orgh keinesfalls um die Tefroder handelt, sondern um andere Wesen, die fliegen können. Sie erfahren weiterhin, dass Rhodan sich am Südpol aufhält und in großer Gefahr ist.

Hawk überzeugt Rhodan, mit der Korvette einen Versuch zu unternehmen, aus dem Stand in den Linearraum zu gehen, um der Falle die sie zurückhält zu entgehen. Als sie es versuchen, werden sie in eine andere Dimension verschlagen, in der ihnen die Geisterwolken erscheinen und ihnen vorwerfen, ihre Intelligenz nicht zu friedlichen Zwecken einzusetzen, und dass sie daher eine Fehlentwicklung der Natur darstellen. Sie kündigen an, die Korvette in der fremden Dimension festzuhalten.

Atlan, der als einziger einen flugfähigen Raumanzug hat, will versuchen, mit dessen Hilfe zur CREST III zurückzukehren. Unterwegs wird er von den Geisterwolken eingefangen und an einen anderen Ort teleportiert. Dort trifft er auf den Tankan, der früher Rhodan bereits geholfen hat. Der Tankan teilt Atlan mit, dass die Geisterwolken keinesfalls feindlich gestimmt sind, solange man die Gesetze der Wolken beachte. Da Rhodan von den Wolken gefangen sei, müsse er ein Gesetz gebrochen haben. Der Tankan verweigert deshalb zunächst Atlan die Hilfe. Atlan macht dem Tankan jedoch klar, dass manchmal unbeabsichtigt Gesetze gebrochen werden, wenn man aufgrund eines Irrtums handelt. Die Saurier nehmen Kontakt mit den Geisterwolken auf, die Atlan und die Saurier zu seinen Männern zurückbringen. Die Geisterwolken befragen den Tankan, der von Atlan und seiner Gruppe gerettet wurde.

Aufgrund des Berichtes des Tankan, werden Atlan, Marshall und der Sprecher der Tankan an den Südpol zu Perry Rhodan teleportiert, um einer Gerichtsverhandlung beizuwohnen. Marshall meldet sich freiwillig um seinen Geist vollständig zu öffnen, damit die Geisterwolken die Absichten der Terraner erkennen können. Die Prüfung des Geistesinhalt Marshalls überzeugt die Geisterwolken von den im Grunde friedlichen Absichten der Menschheit, und alle werden freigelassen und können mithilfe der Korvette zur CREST III zurückkehren.

Dort angekommen, stellt Rhodan mithilfe der Bord-Positronik mit hoher Wahrscheinlichkeit fest, dass die unbekannten fliegenden Wesen eine Gefahr für die CREST III darstellen.

Innenillustrationen