Das Ultimatum der Onryonen

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Überblick
Serie: Perry Rhodan-Heftserie (Band 2714)
PR2714.jpg
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
Innenillustration
Zyklus: Das Atopische Tribunal
Titel: Das Ultimatum der Onryonen
Untertitel: Der Konflikt um ITHAFOR-5 eskaliert – das Atopische Tribunal greift ein
Autor: Uwe Anton
Titelbildzeichner: Dirk Schulz
Innenillustrator: Dirk Schulz
Erstmals erschienen: Freitag, 23. August 2013
Hauptpersonen: Ronald Tekener, Monkey, Famather Myhd, Oberst Anna Patoman, Ghonvar Toccepur, Vetris-Molaud
Handlungszeitraum: 28. bis 31. Juli 1514 NGZ
Handlungsort: Ghatamyz-System, Quinto-Center
Journal:

Nr. 146:

Kommentar: Älter als das Universum?
Glossar: Ghatamyz-Sektor / Ghatamyz-System / ITHAFOR-5 / Projjid Tyx / Tefroder; Titulatur
Zusätzliche Formate: E-Book, Hörbuch

Kurzzusammenfassung

Die Eroberung des Polyport-Hofs war nur ein scheinbarer Sieg der Tefroder, da ihnen der Hauptcontroller zur Bedienung des Hofs fehlt. Sporadisch aktiviert sich der Hof von selbst und dadurch taucht ein versteinerter Finger eines unbekannten Lebewesens auf. Untersuchungen ergeben, dass er über 19 Milliarden Jahre alt ist und daher höchstwahrscheinlich aus der Zukunft stammen müsse.

Rund um den Polyport-Hof kommt es erneut zu kriegerischen Auseinandersetzungen zwischen den Jülziish und den Tefrodern. Auch Vetris-Molaud ist persönlich dabei. Eine auftauchende Onryonenflotte wird von Vetris-Molauds Schiffen in die Flucht geschlagen, was sein Ansehen ungemein stärkt.

Die Onryonen fordern die Tefroder auf, sich zurückzuziehen, anderenfalls werde der Atopische Gerichtshof Luna in den Orbit von Tefor verlegt. Ronald Tekener und Lordadmiral Monkey halten es für einen Vorteil, wenn der Mond von Terra nach Tefor versetzt wird. Deshalb will Tekener mit einem Team auf den Polyport-Hof, um weitere Kampfhandlungen der Tefroder zu provozieren. Der Transfer über das Polyport-Netz ist allerdings gestört, so dass Tekeners Herz irreparabel geschädigt wird.

Handlung

Die Eroberung des Polyport-Hofes ITHAFOR-5 war mehr ein symbolischer Akt, denn die Tefroder können dieses Transportsystem nicht nutzen, solange ihnen nur ein A-Controller zur Verfügung steht. Mit ihren höherrangigen Controllern verhindern die für das Polyport-Netz verantwortlichen Schattenmaahks jeglichen ein- und ausgehenden Transfer. Davon jedenfalls sind die Tefroder bisher ausgegangen, doch am 28. Juli 1514 NGZ aktivieren sich die Transferkamine selbsttätig. Chefwissenschaftler Famather Myhd beobachtet merkwürdige Phänomene beim Transportvorgang und findet anschließend einen versteinerten Finger in einem wieder inaktiven Transferkamin. Die Fingerglieder können keinem bekannten Lebewesen zugeordnet werden. Kommandant Gornen Kandrit hält den Fund für nicht besonders aufregend, bis Myhd feststellt, dass der Finger 19,442 Milliarden Jahre alt und somit älter als das Universum ist. Er muss aber aus dem Standarduniversum kommen, denn der Wert seiner Strangeness ist Null. Projjid Tyx, der im Hof gefangen gehaltene ehemalige Jülziish-Chefwissenschaftler, liefert die einzige logische Erklärung für dieses Paradoxon: der versteinerte Finger stammt wahrschenlich aus einer weit entfernten Zukunft!

Oberst Anna Patoman hasst Untätigkeit, muss aber tatenlos zusehen, wie sich wieder einmal Flotten der Jülziish und der Tefroder im Ghatamyz-System aufeinander stürzen. Die Jülziish erleiden eine Niederlage. Weitere Einheiten des Neuen Tamaniums erscheinen. Diesmal sind Truppentransporter dabei, denn die Tefroder planen eine Invasion des Planeten Ghatam. Patoman ist im Bilde, darf aber nicht einschreiten, denn das in sich zerstrittene Galaktikum konnte sich noch nicht zu einer Entscheidung über die weitere Vorgehensweise durchringen. Die nächste Schlacht scheint unausweichlich zu sein, doch dann erscheinen 450 Raumschiffe der Onryonen. Ghonvar Toccepur meldet sich von seinem Flaggschiff, dem Raumvater CHARILL, und verbietet jegliche Kampfhandlungen. Prompt erhalten die Tefroder Verstärkung durch 700 Kampfschiffe. Auch Vetris-Molaud ist mit der VOHRATA dabei. Die Tefroder greifen an, wobei sie Transitionstriebwerke einsetzen, so dass sie vor den Linearraumtorpedos sicher sind. Vetris-Molaud schlägt die Onryonen in die Flucht und erreicht damit genau das, was die Terraner, die Arkoniden und das Galaktikum aufgrund ihres Zögerns nicht erreicht haben: er stellt unter Beweis, dass die Onryonen nicht unbesiegbar sind. Doch Toccepur hat noch einen Trumpf in der Hinterhand. Er fordert die Tefroder auf, sich zurückzuziehen. Andernfalls werde der Atopische Gerichtshof Luna in den Orbit von Tefor verlegt, also ins Zentrum des Neuen Tamaniums. Toccepur kündigt außerdem die Deaktivierung des Polyport-Netzes an.

Diese Geschehnisse kommen der Neuen USO zu Ohren. Ronald Tekener ist gerade erst mit der ARGO von einer Audienz bei Bostich I. zurückgekehrt. Der arkonidische Imperator hält die Anklage durch das Atopische Tribunal zwar für absurd, hat sich aber sicherheitshalber aus der Öffentlichkeit zurückgezogen. Der Cheborparner Uldormuhecze Foelybeczt (UFo) vertritt ihn im Galaktikum. Tekener und Lordadmiral Monkey argwöhnen, dass das Auftauchen der Atopen und die Machtdemonstrationen der Tefroder nicht zufällig ungefähr zur selben Zeit erfolgt sind. Monkey nimmt an, dass Vetris-Molaud mit den Onryonen paktiert. Obwohl die USO allen galaktischen Völkern verpflichtet ist, beschließt Monkey, so zu handeln wie einst Atlan - er will den Terranern beistehen. Die Entfernung Lunas aus dem Solsystem wäre in der jetzigen Situation sogar ein Vorteil für die Terraner. Deshalb muss verhindert werden, dass die Tefroder auf Toccepurs Forderungen eingehen. Ein von Tekener geleitetes Einsatzteam soll via JERGALL nach ITHAFOR-5 vordringen und weitere Kampfhandlungen provozieren. Der Transfer wird jedoch gestört. Die bereits bekannten Zeitverzögerungen treten auf. Am Zielort angekommen, verkündet Tekeners SERUN, dass alle Lebensfunktionen des Terraners ausgefallen sind und sein Herz irreparabel geschädigt wurde. Tekener bricht zusammen.

Innenillustration