Flaggschiff in Not

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Perry Rhodan-Heftromane
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Überblick
Serie: Perry Rhodan-Heftserie (Band 272)
PR0272.jpg
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
Innenillustrationen
Zyklus: Die Meister der Insel
Titel: Flaggschiff in Not
Untertitel: Das Milliardenheer der Verformten umzingelt die CREST – und die Terraner lernen das Grauen kennen
Autor: H. G. Ewers
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Innenillustrator: Johnny Bruck (4 x) / 4. Auflage: Themistokles Kanellakis (2 x)
Erstmals erschienen: Freitag, 18. November 1966
Hauptpersonen: Omar Hawk, Sherlock, Perry Rhodan, Atlan, Lemy Danger, Cicero, Gamola
Handlungszeitraum: 49.488 v. Chr., Juni 2404
Handlungsort: Pigell
Schautafel:

Terrania City anno 2401 von Rudolf Zengerle
(Abbildung)

Zusätzl. Formate: E-Book,
enthalten in Silberband 29

Handlung

Der Oxtorner Omar Hawk soll im Auftrag Perry Rhodans in der Umgebung der Station des Zwischenzeit-Transmitters auf Pigell möglichst unauffällig patrouillieren. Zu diesem Zweck nimmt der Umweltangepasste gemeinsam mit seinem Okrill Sherlock ein Schlammbad. Dort trifft er den Modul Baar Lun, mit dem er gemeinsam aufbricht, um die Umgebung zu erkunden.

Die beiden dringen in den Dschungel ein und finden auf einer Lichtung einige Ruinen, die aus Plastikmaterial gebaut sind. Sie untersuchen die Ruinen, finden aber nichts. Als sie die Ruinen verlassen, fallen dem Oxtorner einige Leuchtinsekten auf, die sich vor dem Eingang zu den Ruinen aufhalten. Dem Modul fällt auf, dass die Insekten anscheinend Energie aus dem Magazin seines Impulsstrahlers abziehen. Mithilfe seiner Parafähigkeit der Energietransformation, entzieht er den Insekten die Energie und wandelt sie in reinen Wasserstoff um. Beide Männer befürchten Probleme für die CREST III, wenn sich genügend der Insekten zusammentun sollten, und beschließen, die CREST III zu warnen.

Auf dem Weg zur CREST III geraten Hawk und der Okrill in die Falle einer gigantischen fleischfressenden Pflanze. Sie befinden sich aber noch nicht in Funkreichweite zur CREST III, so dass sie nicht auf Hilfe vom Raumschiff hoffen können. Unerwartet wird ihnen von einer Herde kleiner Flugaffen geholfen, von denen einer sich bereits längere Zeit bei Omar Hawk und dem Okrill aufgehalten hat und ein gewisses Maß an Intelligenz zu haben scheint, denn er wiederholt ständig Sätze, die von den beiden Männern ausgetauscht werden. Aus diesem Grunde haben sie ihn Cicero getauft. Sie setzen ihren Marsch zur CREST III durch die Baumwipfel des Dschungels fort. Als sie dort ankommen, müssen sie jedoch feststellen, dass riesige Mengen der Leuchtinsekten die CREST III wie eine Glocke undurchdringlich einschließen.

Während Perry Rhodan und Atlan dabei sind, mithilfe der Schiffspositronik die Besatzungen für die 41 Korvetten zur Erkundung des Wega-Systems – darunter die KC-32 – zusammenzustellen, werden sie vom Ortungsoffizier Major Enrico Notami darüber informiert, dass die CREST von einem Schwarm Insekten eingehüllt wird. Rhodan misst der Meldung zunächst keine Bedeutung bei. Als der Mausbiber Gucky seine Bedenken bezüglich der Insekten bei Perry Rhodan persönlich anmeldet, nimmt dieser sich der Sache dann doch an und lässt sich von Gucky in die Ortungszentrale teleportieren.

Die Männer der Ortungszentrale halten die Insekten für genauso gefährlich wie irdische Glühwürmchen. Plötzlich fällt in der CREST III jedoch das Licht aus.

Omar Hawk und Baar Lun beobachten, wie die CREST III vergeblich versucht, die Insekten durch Beschuss aus den Geschützen zu vernichten. Als jedoch riesige Wurzeln anfangen, die CREST III zu umschließen, versucht das Schiff zu starten, was jedoch misslingt, denn die Triebwerksenergien werden ebenfalls absorbiert. Omar Hawk beginnt, die Wurzeln zu beschießen, als die Insekten sich jedoch auf die Wurzeln senken, werden die Energien seiner Waffen genauso absorbiert, wie zuvor die Energien der Schiffstriebwerke und Waffen.

Die beiden Männer werden von den Insekten überfallen und sind gezwungen die Flucht zu ergreifen. Sie ziehen sich in den Schutz des Dschungels zurück. Dort machen sie Rast, und Omar Hawk entdeckt eine ungewöhnliche Ansammlung von hellen Blitzen, die südlich ihres Standpunktes bis in den Weltraum zu reichen scheinen. Er beschließt, diesen Ort aufzusuchen. Um den Inselkontinent, auf dem sich die CREST III befindet, verlassen zu können, fängt er einen Saurier ein und zähmt ihn, um ihn als Reittier zu benutzen.

Perry Rhodan versucht, einen Trupp Roboter zu den 1500 Männern der Besatzung, die sich in der Station des Zwischenzeit-Transmitters aufhalten, zu entsenden. Die von den seltsamen Wurzeln genommenen Proben sind mittlerweile analysiert. Die Wissenschaftler nennen die Wurzeln Poler und stellen eindeutig fest, dass sie nicht natürlichen Ursprungs sein können. Als die Poler sich mit den Insekten vereinigen, befiehlt Rhodan den von Omar Hawk und Baar-Lun beobachteten erfolglosen Startversuch.

Die beiden sind mittlerweile auf dem Rücken des Sauriers Richtung Süden unterwegs, als sie von einer Gruppe humanoider Hautflügler mit chemischen Bomben angegriffen werden. Sie setzen sich zur Wehr und können die Angreifer nochmals verjagen. Baar Lun hat festgestellt, dass die Hautflügler Psi-Ströme ausstrahlen.

Auf dem nächsten Inselkontinent angekommen, beschließen Hawk und Baar Lun, sich zu trennen, um so ihre Erfolgsaussichten, zum Entstehungsort der gewaltigen Blitze vordringen und ihn untersuchen zu können, zu verbessern. Hawk trifft auf seinem Weg durch den Dschungel auf ein verlassenes Tankan-Dorf, in dem er viele Skelette von Tankan findet. Dort wird er von den Hautflüglern überrascht und gefangen genommen.

An Bord der CREST III lässt Rhodan mittlerweile Waffen ausgeben, die nicht auf Energiebasis funktionieren und somit nicht ausfallen können, als die CREST III von Schlangenmonstern angegriffen wird, die in der Lage sind, mit Energiestrahlen aus ihren Mäulern zu schießen. Sie werden deshalb als Thermoflammer bezeichnet. Als Rhodan von Gucky erfährt, dass die Thermoflammer ebenfalls die Station angreifen und dort die Munition knapp wird, teilt er Gucky mit, dass er nicht in der Lage ist, den Männern der Station zu helfen, und dass die Teleporter an Bord der CREST III es einfach schaffen müssen, den Nachschub zu den Truppen in der Station zu bringen. Als das Schiff aus der Luft bombardiert wird, fallen jedoch auch alle Teleporter aus.

Omar Hawk wird in einen Stützpunkt der Hautflügler gebracht, wo er auf Tefroda angesprochen wird. Er kann erkennen, dass die Wesen keine Atomenergie kennen, denn der notwendige Strom wird von Dampfmaschinen erzeugt. In dem Stützpunkt trifft er auf Baar-Lun, der ebenfalls gefangen worden ist. Omar Hawk tauft die fremden Wesen Ikas.

Als Omar Hawk mithilfe eines Permeabolators einem Perm-Verhör unterzogen werden soll, sprengt er seine Fesseln und überwältigt seine und Baar Luns Bewacher. Mit seinem Strahler zerstört er die Verhörmaschine und flieht mit Baar Lun in die Station. Dort werden sie jedoch von einer Psycho-Falle eingefangen.

Perry Rhodan hat mittlerweile ebenfalls die seltsamen Leuchterscheinungen im Süden der CREST III entdeckt und beschließt, das Phänomen näher zu untersuchen. Der Haluter Icho Tolot entschließt sich unterdessen, Atlan und den Männern in der Station zur Hilfe zu kommen, die sich in einem verzweifelten Abwehrkampf gegen die Thermoflammer befinden.

Rhodan fliegt mit einem mit Dieselmotoren ausgestattetem Aerogleiter in Richtung Süden zu den beobachteten Leuchterscheinungen.

Der Okrill Sherlock befreit zur gleichen Zeit Omar Hawk und Baar Lun aus der Psycho-Falle, indem er den Schaltraum vernichtet, der die Falle kontrolliert. Unterdessen führt Atlan ein Rückzugsgefecht und zieht sich auf den letzten Raum zurück. Er wurde von Don Redhorse und seinen Männern getrennt, die den Raum mit dem Materietransmitter zu verteidigen versucht haben. Als Rhodan mit dem Aerogleiter am Ausgangspunkt der Leuchterscheinungen ankommt, erkennt er dass riesige Kristalle in einer Art Energiegatter die Energie, die der CREST III abgezapft wird, in den Weltraum abgeben. Er ist jedoch nicht in der Lage, die Anlage zu vernichten, die auf die Abführung von angezapften Sonnenenergien ausgerichtet ist. Er wird ebenfalls von den Ikas angegriffen.

Lemy Danger schafft es, in den Stützpunkt der Ikas einzudringen und den Hautflüglern klar zu machen, das die Besatzung der CREST III nicht ihr Gegner ist. Die Hautflügler sind genetisch veränderte Nachkommen von Paddlern, die sich selbst als Gen-Modulatoren bezeichnen und innerhalb der Rasse der Paddler eigentlich geächtet waren. Sie wurden von den Meistern der Insel dazu gezwungen, gefährliche Rassen genetisch zu verändern, bis sie von den Meistern der Insel über Pigell selbst in die Verbannung geschickt wurden.

Der Anführer der Ikas, Gamola, berichtet weiter, dass die Ikas die Besatzung der CREST III für Tefroder, bzw. die Besatzung der Zeitstation, gehalten haben und deshalb ihren über 580 Jahre vorbereiten Angriffsplan in die Tat umgesetzt haben.

Omar Hawk beschließt, den Flugaffen Cicero zu behalten. Bevor die Kämpfe in der Station jedoch beendet werden können, gerät Don Redhorse in schwere Bedrängnis.

Innenillustrationen