Unter den Gletschern von Nevada

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Perry Rhodan-Heftromane
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Überblick
Serie: Perry Rhodan-Heftserie (Band 273)
PR0273.jpg
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
Innenillustrationen
Zyklus: Die Meister der Insel
Titel: Unter den Gletschern von Nevada
Untertitel: Sie dringen in die Bunkerstadt ein – in das Reich des Herrschers der Eiszeit
Autor: William Voltz
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Innenillustrator: Johnny Bruck (4 x) / 4. Auflage: Themistokles Kanellakis (2 x)
Erstmals erschienen: Freitag, 25. November 1966
Hauptpersonen: Major Don Redhorse, Brazos Surfat, Chard Bradon, L. Papageorgiu, Olivier Doutreval, Sennan Brank, Rovza, Saith, Paroso, Kro'artruth
Handlungszeitraum: 49.488 v. Chr., Juni/Juli 2404
Handlungsort: Godlar
Zusätzl. Formate: E-Book,
enthalten in Silberband 29

Handlung

Don Redhorse wird mit den Männern seiner Gruppe, Brazos Surfat, Chard Bradon, L. Papageorgiu, Olivier Doutreval und Sennan Brank während des Abwehrkampfes auf Pigell gegen die Geschöpfe der Gen-Modulatoren in die Transmitterstation der sich dort befindenen Zeitfalle abgedrängt. Als den Männern die Munition auszugehen droht, aktiviert sich der Transmitter plötzlich, und die Männer beschließen, den Durchgang durch den Transmitter zu riskieren, um ihr Leben zu retten.

Als die Männer in der Empfangsstation des Transmitters ankommen, werden sie bereits von zehn bewaffneten Tefrodern erwartet. Sie werden sofort angegriffen, werden aber durch ihre eingeschalteten Antigravprojektoren an die Decke getrieben, was ihnen das Leben rettet. Nach ihnen dringen Thermoflammer in die Empfangstation ein, die die Tefroder in einen Kampf verwickeln. Den Männern gelingt die Flucht, sie werden von tefrodischen Kampfrobotern der Station gejagt, es gelingt ihnen jedoch, einen Ausgang zu finden und die Station ins Freie zu verlassen. Dort stellen sie fest, dass sie von Schnee und Eismassen umgeben sind. Die Männer hegen den Verdacht, auf die Erde gelangt sein.

Die Männer befürchten, dass die Zeitstation auf der Erde auf die des Planeten Pigell abgestimmt war. Damit wäre klar, dass die Meister der Insel über eine Tasterfunktion verfügen, die es ihnen ermöglicht, festzustellen, wenn Unbefugte die Zeitfalle benutzen. Damit würden die Meister der Insel genau wissen, wo sich die Männer befinden. Brank äußert die Theorie, dass die Männer dieses Abenteuer zwangsläufig überleben müssen, denn sonst wäre es ihnen nicht möglich, in der Zukunft in die Zeitfalle Vario zu gehen.

Während ihrer Flucht über das Eis entdecken sie einen Turm, der sich als Teil einer Fernsteueranlage eines alten Raumhafens entpuppt. Die Männer dringen, in der Hoffnung Schutz vor dem Schneesturm zu finden, in den Turm ein. Als sie den Turm untersuchen, entdecken sie eine alte Landkarte und stellen fest, dass sie sich in etwa dort befinden, wo in der Zukunft der Erde die Sierra Nevada liegt, und dass die Stadt, zu der der Raumhafen gehörte, Godlar hieß.

Auf ihrem Weg durch die unterirdischen Höhlensysteme der ehemaligen Stadt treffen die Männer auf eine künstlich geschaffene Absperrung. Sie öffnen die Absperrung mithilfe ihrer Waffen und treffen auf der anderen Seite eine wärmere Atmosphäre an. Sie finden ebenfalls eine in Eis eingeschlossene Leiche eines Lemurers. Die Männer stellen schnell fest, dass der Lemurer keines natürlichen Todes gestorben ist, sondern vielmehr absichtlich eingefroren wurde. Um den Hals trägt er eine Warnung vor dem Plath. Daraus schließt die Gruppe, dass es mindestens zwei sich feindlich gesinnte Fraktionen in der verlassenen Stadt geben muss.

Während die Männer tiefer in das Tunnelsystem eindringen, stellen sie fest, dass es Maschinen geben muss, die Wärme und Energie erzeugen. Sie vermuten, dass es also auch Überlebende gibt, die die Anlagen warten, und beschließen, vorsichtiger vorzugehen. Sie treffen auf überdimensionierte Ratten; Brank beschleicht ein ungutes Gefühl, als er sie sieht. Etwas später finden sie einen Raum, der erleuchtet ist. Als die Gruppe in den Raum eindringt, wird sie von einem Dutzend zerlumpter Gestalten umringt. Der Anführer teilt ihnen mit, dass es sich bei dem Plath um den Herrscher über die Unterwelt von Godlar handelt, gegen den sie, die so genannten Fehldenker, kämpfen. Die Fehldenker teilen Redhorse weiter mit, dass er sich vor den Spionen der Clique der Wissenschaftler, den großen Ratten, in Acht nehmen muss. Als Redhorse ihnen mitteilt, dass sie bereits einer solchen Ratte begegnet sind, ergreifen die Fehldenker die Flucht. Redhorse beschließt in der Hoffnung, etwas Essbares zu finden, auf die Suche nach dem Plath zu gehen.

Nach einiger Zeit ergebnislosen Suchens tritt plötzlich ein Mann auf die Gruppe zu. Der Mann nennt sich Saith und bietet sich an, die Gruppe zum Plath zu führen. Er gibt vor, selbst Hunger zu haben und aus diesem Grunde seine Hilfe anzubieten. Er führt die Männer tiefer in die Unterwelt von Godlar. Unterwegs erteilt Saith Auskunft über die Herrschaft der Clique der Wissenschaftler, und woher die Roboterspione kommen. Der Plath sei ein Unmensch, der längst den Tod verdient hätte, denn die in Gewächshäusern gezüchtete Nahrung würde nur an die Clique der Wissenschaftler ausgereicht werden. Alle anderen müssten von Synthogrütze leben, was auf die Dauer zu schweren körperlichen Gebrechen und zum Tod führt. Niemand wisse, wer der Plath sei. Die Männer werden plötzlich von in den Wänden verborgenen Lautsprechern vom Plath angesprochen. Saith wird bestraft und verglüht vor den Augen der Männer, die sich in die Gefangenschaft des Plaths begeben, um nicht das gleiche Schicksal zu teilen.

Die Gruppe wird von den Roboterspionen in einen Raum gebracht, wo sie von einem Mitglied der Clique der Wissenschaftler namens Kro'artruth empfangen werden. Die Männer nutzten die Gelegenheit, zu duschen, zu schlafen und etwas Nahrung zu sich zu nehmen. Brank verliert die Nerven, kann jedoch von Redhorse wieder zur Vernunft gebracht werden. Kro'artruth erscheint wieder, um die Männer zum Verhör abzuholen. Als sie erkennen, dass sie mithilfe von psycho-mechanischen Verhörmaschinen vernommen werden sollen, nehmen sie Kro'artruth als Geisel und können entkommen.

Sie fliehen mehrere Stunden durch das Tunnelsystem und richten sich schließlich ein Lager ein. Brazos Surfat und Papageorgiu werden ausgeschickt, um nach Nahrung zu suchen, während der Rest sich ausruht. Die beiden Männer entdecken einen Raum mit einer Maschine, die offensichtlich Synthogrütze zubereitet. Sie beobachten, wie ein halbtoter Fehldenker den Kontrolleur der Clique der Wissenschaftler angreift und es so einer Gruppe anderer hungriger Männer ermöglicht, sich Nahrung zu verschaffen. Papageorgiu dringt anschließend in den Raum ein und spricht mit dem schwer verletzten Wissenschaftler. Der verrät ihnen, dass es möglich ist, oberhalb der Kraftstation durch das dort dünne Eis die Unterwelt zu verlassen. Als sie den Raum mit einigen Kanistern Synthogrüze durch dieselbe Luke wieder verlassen wollen, durch die sie in ihn eingedrungen sind, stellen sie fest, dass die Luke geschlossen wurde.

Zu gleicher Zeit empfängt der Zeitagent Rovza in der Zeitstation neue Befehle der Meister der Insel. Er programmiert die Positronik der Steuerzentrale mit einem von den Meistern der Insel ausgearbeiteten Zeitplan neu und ist dabei froh, von den Meistern nicht seines Kommandos enthoben und bestraft worden zu sein, da es ihm nicht gelungen war, die in die Zeitstation eingedrungenen Terraner zu vernichten.

Surfat und Papageorgiu treffen in dem Raum, in dem die Synthogrütze hergestellt wird, auf den Anführer der Fehldenker, der sich Paroso nennt. Als sie ihn bitten, ihnen den Weg an die Oberfläche zu zeigen, behauptet Paroso, es gebe keinen solchen Weg. Paroso schlägt ein Bündnis mit den Männern aus und lässt sie allein zurück. Surfat und Papageorgiu begeben sich daraufhin auf den Rückweg zu den übrigen Männern ihrer Gruppe. Sie werden unterwegs vom Eis des Gletschers, der über der Stadt liegt und in das Tunnelsystem eindringt, überrascht. Gleichzeitig wird Brazos Surfat von einem Roboterspion angegriffen, nur mühsam gelingt es ihm, gemeinsam mit Papageorgiu den Roboterspion unschädlich zu machen, aber sie verlieren die Kanister mit der Synthogrütze. Mit leeren Händen kehren sie zu Redhorse zurück.

Die Gruppe bricht daraufhin auf, um die Kraftstation zu suchen, um dort an die Oberfläche zu gelangen. Redhorse hat mithilfe eines Peilgerätes festgestellt, dass die Roboter, die von Rovza in der Zeitstation ausgeschickt wurden, mittlerweile die Stadt Godlar fast erreicht haben. Brank begehrt erneut gegen die Pläne von Redhorse auf, wird aber von diesem wieder in die Schranken gewiesen. Als sie die Kraftstation erreichen, finden sie in einer der Maschinen versteckt einen Durchgang. In dem Moment, als sie den Durchgang benutzen wollen, erscheint Paroso und gibt sich als Plath aus. Redhorse durchschaut jedoch den Plan von Paroso, der es auf die Waffen und die Ausrüstung der Männer abgesehen hat, um gegen den Plath wirkungsvoller kämpfen zu können. Als Paroso Redhorse danach fragt, ob er mit einem Raumschiff zur Erde gekommen sei, erklärt Redhorse Paroso, dass sie einen Transmitter benutzt haben und es kein Raumschiff gebe. Gerade als Paroso sich der Gruppe um Don Redhorse anschließen will, erscheint der echte Plath mit den Angehörigen der Clique der Wissenschaftler. Beim Plath handelt es sich um den angeblich gestorbenen Saith.

Der Plath erörtert seinen Plan, das Raumschiff, mit dem Redhorse doch gekommen sei, in Besitz zu nehmen und damit von der Erde zu fliehen. Godlar sei verloren, und er wird allein an die Oberfläche der Welt gehen, um das Raumschiff in Besitz zu nehmen. Die anderen Wissenschaftler um Kro'artruth sind nicht von dem Plan begeistert. Der Plath baut auf die Unterstützung der Roboterspione, die er entsprechend programmiert hat. Diese wurden aber von den anderen Wissenschaftlern teilweise umprogrammiert, so dass sie den Befehlen des Plath nicht mehr folgen. Die Robotspione beginnen, sich gegenseitig zu bekämpfen.

Zwischen dem Plath und Kro'artruth entbrennt ebenfalls ein Zweikampf auf Leben und Tod. Genau in diesem Moment dringen tefrodische Kampfroboter in den Raum ein und eröffnen das Feuer. Dabei wird Saith, der Kro'artruth mittlerweile besiegt hat, getötet. Die Terraner nutzen die durch den Kampf entstandene Verwirrung zur Flucht durch den entdeckten Schacht. Die Männer zerstören den Schacht, durch den sie entkommen sind, um zu verhindern, dass Robotspione oder die tefrodischen Roboter ihnen folgen können. Dann beginnen sie, das Eis über ihnen abzuschmelzen, um an die Oberfläche des Planeten zu gelangen.

Brazos Surfat und Don Redhorse gelingt es schließlich, einen Kanal freizumachen, der bis an die Oberfläche reicht und es den Männern ermöglicht, aus der vom Eis begrabenen Stadt zu entkommen. An der Oberfläche angekommen, erklärt Redhorse den Männern, dass sie sicherlich eine Höhle finden können, von der aus sie sich um die Nahrungssuche kümmern können. Brank will das jedoch nicht glauben und verweigert Redhorse den Befehl. Er will zurück zum Einstieg fliegen und sich den tefrodischen Robotern ergeben, um nicht an der Oberfläche zu erfrieren oder zu verhungern. Brank wird schließlich von Papageorgiu entwaffnet und von den übrigen Männern zwangsweise mitgenommen.

Die Männer entdecken eine Höhle, die sie mit Eisblöcken verschließen. Im Innern der Höhle entstehen durch den Gebrauch der Waffen erträgliche Temperaturen, und die Männer ruhen sich aus. Brank scheint erkrankt zu sein. Die Männer von Don Redhorse sind weiter auf der Flucht!

Innenillustrationen