Der Hetork Tesser

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Überblick
Serie: Perry Rhodan-Heftserie (Band 2732)
PR2732.jpg
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
Innenillustration
Zyklus: Das Atopische Tribunal
Titel: Der Hetork Tesser
Untertitel: Er ist der Zerstörer – gehasst von einer ganzen Galaxis
Autor: Uwe Anton
Titelbildzeichner: Swen Papenbrock
Innenillustrator: Swen Papenbrock
Erstmals erschienen: Freitag, 27. Dezember 2013
Hauptpersonen: Perry Rhodan, Bostich, Soroloyn Tevvcer, Avestry-Pasik, Neacue
Handlungsort: Bootasha
Report:

Ausgabe 472: Konferenz mit Stern von Michelle Stern

Kommentar: Die KRUSENSTERN (II)
Glossar: Bootasha / Kardinal-Fraktor / Larhatoon / Matan Addaru Dannoer / Projekt von San / tt-Progenitoren
Zusätzliche Formate: E-Book, Hörbuch

Kurz­zusammen­fassung

Perry Rhodans Gefängnis besteht aus einem Haus, von dem er sich nicht weit entfernen kann. Das Haus ist im Stil der 1970er Jahre eingerichtet und es fehlt praktisch an nichts. Ein Fremdwesen namens Neacue nimmt Kontakt zu Rhodan auf. Neacue gehört dem Volk der Benetah an, beherrscht die Telepathie, kann sich entlang von Adern aus PEW-Metall fortbewegen und nahezu jede Gestalt annehmen. Er erscheint jedoch zumeist als eine Art Faden.

Von ihm erfährt Rhodan von einem bevorstehenden Fluchtversuch eines weiteren Gefangenen, dem Laren Avestry-Pasik, Anführer einer Widerstandsgruppe gegen das Atopische Tribunal, das auch in der Larengalaxie die Herrschaft übernommen hat. Rhodan ist für die Laren der verhasste Hetork Tesser, der Vernichter des Konzils der Sieben.

Die Flucht gelingt mittels eines Transmitters, jedoch verliert Bostich bei dem Transfer seinen rechten Arm.

Die drei Gefangenen und Neacue finden sich als blinde Passagiere auf dem onryonischen Raumschiff GYODUUN wieder, welches auf dem Weg zu einem Forschungsplaneten des Atopischen Tribunals ist, der sich in der Larengalaxie befindet.

Handlung

Perry Rhodan erwacht ohne jegliches Zeitgefühl in einer fremden und doch vertrauten Umgebung – zu vertraut, denn alles wirkt so, als sei es direkt seinen Erinnerungen entnommen worden. Rhodan befindet sich in einem Haus inmitten von Wiesen und lockerem Baumbestand, das ganz im Stil der Fünfzigerjahre des 20. Jahrhunderts alter Zeitrechnung eingerichtet ist. Von der frisch gestärkten Bettwäsche bis hin zu den Campbell-Dosensuppen im Vorratsschrank ist alles genau so, wie Rhodan es aus seiner Kindheit kennt, und alles ist absolut real. Das gilt auch für den Löwen im Garten. Rhodan kann sich nur etwa 50 Meter von dem Haus entfernen, dann wird jeder Schritt schwerer, und irgendwann greift der Löwe an, um ihm klar zu machen, dass hier Endstation ist. Rhodan erhält bei seinem ersten und letzten Ausflug einen Tatzenhieb über die Brust, von dem er ein paar Narben zurückbehält. Auch das Obergeschoss des Hauses ist für Rhodan zunächst nicht erreichbar.

Rhodan zweifelt nicht daran, dass dies der Ort ist, an dem er die vom Atopischen Tribunal verhängte fünfhundertjährige Haftstrafe verbüßen muss. Für Unterhaltung ist gesorgt. Es gibt einen Fitnessraum mit Pool, eine Bibliothek und einen Schwarzweißfernseher. In der Bibliothek sind aber nur Romane bis zum Veröffentlichungsjahr 1971 zu finden, und im Fernseher sind nur Filme und Serien gespeichert, die bis 1971 gezeigt wurden. Auf Dallas muss Rhodan also verzichten, Star Trek kann er sich aber anschauen. So vergeht ein Tag nach dem anderen mit demselben Ablauf. Rhodan hält sich fit, sieht fern und liest. Frische Wäsche und neue Vorräte erscheinen wie von Geisterhand, der Müll verschwindet von selbst. Es ist immer Sommer. Uhren gibt es im ganzen Haus nicht. Nur am Wechsel von »Tag« und »Nacht« kann Rhodan ungefähr die Dauer seines Aufenthaltes in dieser merkwürdigen Umgebung abschätzen.

Nach einigen Tagen klingelt das altertümliche Wählscheiben-Telefon. Soroloyn Tevvcer ist dran, der für Rhodan und Bostich zuständige Bußwart. Ein Treffen wird vereinbart. Es findet im Obergeschoss statt, zu dem sich nur bei derartigen Gelegenheiten eine Tür öffnet. Da die in die Planetenkruste eingebettete Bußklause nicht so einfach zu erreichen ist, spricht Rhodan in dem durch einen Energieschirm zweigeteilten Saal, der das ganze Obergeschoss einnimmt, nur mit einer Holo-Projektion des Onryonen. Dieser bezeichnet das als Imago-Kontakt. Tevvcer macht Rhodan klar, dass die Haftzeit nicht einfach nur abgesessen werden soll. Rhodan soll einsehen, dass er für die Ekpyrosis von GA-yomaad, die er nun voraussichtlich nicht verursachen wird, büßen muss. Hierzu ist Rhodan nicht bereit. Stattdessen versucht er in den folgenden Wochen mehr über seinen Gefängniswärter herauszufinden, denn dieser scheint von tief sitzender Trauer erfüllt zu sein. Tevvcer deutet eines Tages an, dass er beim Kaydrin-Vorfall alles verloren hat, zieht sich aber sofort zurück, als Rhodan ihn darauf anspricht, und meldet sich danach lange Zeit nicht wieder.

Stattdessen ruft ein gewisser Neacue an, der behauptet, er könne Rhodan zur Flucht verhelfen. Neacue ist einer von vielen Benetah, die vor einigen Jahrtausenden mit dem Raumschiff PA NAEL auf Bootasha gestrandet sind. Die Benetah besitzen einige erstaunliche Fähigkeiten. Unter anderem sind sie Telepathen, sind in der Lage, die Erinnerungen von Intelligenzwesen zu manipulieren, und können sich entlang der Adern aus PEW-ähnlichem Metall fortbewegen, die den ganzen Planeten durchziehen. Neacue besucht Rhodan persönlich. Er kommt in Gestalt eines Fadens durch den Telefonhörer und nimmt dann die Form eines menschlichen Kopfes an. Die Benetah sind vergnügungssüchtig und von Rhodan verspricht sich Neacue besonders viel Spaß. Rhodan erfährt, dass die Onryonen schon seit etwa 300 Jahren auf Bootasha aktiv sind und dass es einen Gefangenen gibt, der demnächst von der Gefängniswelt fliehen wird.

Neacue bringt Rhodan per Imago-Kontakt mit dem anderen Gefangenen zusammen. Rhodan steht einem Laren namens Avestry-Pasik gegenüber, der seit zwanzig Jahren auf Bootasha wegen eines Verbrechens einsitzt, das er noch gar nicht begangen hat. Larhatoon wurde schon vor geraumer Zeit vom Atopischen Tribunal okkupiert. Es gibt eine Widerstandsbewegung (die Proto-Hetosten), wahrscheinlich ist Avestry-Pasik der Anführer. Eine larische Robotflotte ist bereits seit Jahren unterwegs nach Bootasha, wird schon bald eintreffen und durch einen Angriff für Ablenkung sorgen. Die Benetah kommunizieren mit den Laren und werden Avestry-Pasik mittels eines Vae-Transmitters in ein Onryonenschiff versetzen. Für den Laren ist Rhodan der verhasste Hetork Tesser – der Vernichter des Konzils der Sieben – trotzdem muss er mit dem Terraner zusammenarbeiten, denn Neacue will es so, und Rhodan nutzt seinen Ruf als Bösewicht, um den Laren unter Druck zu setzen. Auf Rhodans Wunsch hin wird auch Bostich in die Planung einbezogen. Neacue will die Flüchtlinge obendrein begleiten. Der Benetah besticht Tevvcer, indem er ihm verspricht, dem Onryonen die Erinnerungen an den Kaydrin-Vorfall zu nehmen. So kommt der Benetah an tt-Progenitoren heran, mit denen Zellaktivator-Imitate hergestellt werden können, so dass die Flucht der Fraktoren nicht gleich auffallen wird. Neacue sorgt außerdem dafür, dass Tevvcer in der nächsten Zeit nicht versuchen wird, mit Rhodan, Bostich und Avestry-Pasik zu sprechen.

Als die Laren angreifen, holen die Benetah die drei Flüchtlinge durch die Vae-Kapillaren aus den Bußklausen heraus. Zunächst läuft alles planmäßig, doch durch den Absturz eines Larenraumers werden die Vae-Kapillaren beschädigt. Einige Benetah sterben während der Passage und Bostich verliert den rechten Arm. Die Flüchtlinge finden sich im onryonischen Raumvater GYUDOON wieder. Rhodan muss seine Hoffnung auf Rückkehr ins galaktische Geschehen allerdings begraben. Die GYUDOON ist unterwegs zu einem Forschungsplaneten des Atopischen Tribunals, auf dem das Vae-Metall untersucht wird. Dieser Planet befindet sich in Avestry-Pasiks 20 Millionen Lichtjahre entfernter Heimatgalaxie. Und in Larhatoon ist niemand gut auf den Hetork Tesser zu sprechen...

Innenillustration