Zeitriss (Roman)

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Begriffsklärung Dieser Artikel befasst sich mit dem Heftroman. Für das Phänomen, siehe: Zeitriss.
Überblick

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© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
Variant-Cover 2
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© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt

Innenillustration

Serie: Perry Rhodan-Heftserie (Band 2800)
Zyklus: Die Jenzeitigen Lande
Titel: Zeitriss
Untertitel: Die Terraner starten eine Mission ins Ungewisse – doch ihr Flug führt in die Katastrophe
Autor: Michelle Stern
Titelbildzeichner: Arndt Drechsler
Innenillustrator: Swen Papenbrock
Erstmals erschienen: Freitag, 17. April 2015
Hauptpersonen: Perry Rhodan, Gucky, Sichu Dorksteiger, Atlan da Gonozal, Farye Sepheroa, Maecc
Handlungszeitraum: 17. bis 21. November 1517 NGZ
Handlungsort: Milchstraße
Kommentar: In eigener Sache
Glossar: (kein Glossar)
Besonderes:

Das Heft hat eine Überlänge mit 92 Seiten und enthält eine achtseitige Sonderbeilage mit Impressionen von Arndt Drechsler mit dem Titel »Die RAS TSCHUBAI – Perry Rhodans aktuelles Raumschiff«

Zusätzliche Formate: E-Book, Hörbuch, in PR-Kompakt 6 enthalten

Die Terraner vorstoßen in den Jenzeitigen Landen vorstoßen, dem Reich der Adopten. Mit der RAS TSCHUBAI und einer wagemutigen Mannschaft bricht Perry Rhodan zu einem Flug ins Unbekannte auf. Doch dann stürzen sie durch einen unheimlichen ZEITRISS.

Handlung

Beim Flug der ATLANC in die Jenzeitigen Lande am 17. November 1517 NGZ treten unerklärliche Störungen auf. Lichtblitze werden in der Zentrale beobachtet, es kommt zu Zeitverzerrungen und das ANC des ehemaligen Richterschiffes zeigt sich zunächst wenig kooperativ. Etwas stimmt nicht mit Atlan, der einzigen Person, die den Weg durch die Synchronie finden kann. Immerhin gelingt es Perry Rhodan, das ANC dazu zu bewegen, Kontakt mit der in den Synkavernen eingelagerten RAS TSCHUBAI herzustellen. Mittels Gholdorodyns Kran wird eine Transmitterverbindung zwischen beiden Schiffen eingerichtet. Fast alle Besatzungsmitglieder leiden unter den zunehmenden temporalen Phänomenen. Avan Tacrol dreht durch und wendet sich gegen seine Freunde. Doch plötzlich schwebt er mitten in der Zentrale – Gucky hält ihn telekinetisch fest. Hoch erfreut erkennt der Mausbiber, dass er seine alten Parafähigkeiten in vollem Umfang zurückerhalten hat. Chefmediker Matho Thoveno muss der Euphorie nach einer Untersuchung des Mausbibers einen Dämpfer versetzen. Guckys Psi-Werte schwanken. Es ist unklar, ob und auf welchem Level sie sich einpendeln werden.

Die ATLANC kommt nicht in den Jenzeitigen Landen an, sondern in einer Ausbuchtung der Synchronie, 150.000 Lichtjahre unterhalb der Milchstraßen-Hauptebene. Von dort bis zum Atopischen Konduktor zieht sich eine Art Zeitriss quer durch die Synchronie. Quanten aus Vergangenheit und Zukunft sickern durch den Riss ein. Die ATLANC hat einen Zeitsprung in das Jahr 20.103.191 v. Chr. hinter sich. Über diese Epoche ist so gut wie nichts bekannt. Erst in etwas mehr als 38.000 Jahren wird die Superintelligenz ARCHETIM in der Milchstraße erscheinen und für Frieden sorgen. Es stellt sich heraus, dass Atlan die Zeitreise bewusst eingeleitet hat – aber nicht freiwillig. Er wurde wahrscheinlich durch Pey-Ceyan mit Viren wie jenen infiziert, die Chuv verabreicht worden sind. Zheobitt hat vermutlich ein gutes Geschäft mit den Laren abgeschlossen… Mit den Lichtblitzen wird Atlan von den Laren quasi ferngesteuert. So veranlasst er, dass die RAS TSCHUBAI aus der Synkaverne entfernt wird. Avestry-Pasik und seine Leute fliehen mit der LARHATOON. Für Rhodan steht fest, dass die Proto-Hetosten versuchen werden, Kontakt mit der ersten Larenzivilisation aufzunehmen und ein Zeitparadoxon zu verursachen, durch das die Taten des Hetork Tesser ungeschehen gemacht werden sollen. Dadurch würde mit ziemlicher Sicherheit die Existenz der Menschheit negiert werden.

Die Zeitreise hat auch Vorteile. Infolge der niedrigeren Hyperimpedanz sind alle Schiffssysteme weit leistungsfähiger. Allerdings müssen sie erst an die neuen Werte angepasst werden. Rhodan und die meisten seiner Gefährten wechseln in die RAS TSCHUBAI über, die die Synchronie auf die Gefahr hin verlässt, nicht mehr dorthin zurückkehren zu können. Atlan, Jawna Togoya, Avan Tacrol, Samu Battashee und Tauro Lacobacci sowie 500 Besatzungsmitglieder der RAS TSCHUBAI bleiben in der ATLANC. Rhodan, Gucky und Sichu Dorksteiger verfolgen die LARHATOON mit dem MINERVA-Kreuzer ISHY MATSU. Sie beobachten, wie Raumschiffe des Imperiums der Empörer ein weit unterlegenes Volk angreifen und dessen Heimatwelt systematisch zerstören. Sie gehen ebenso gnadenlos wie präzise vor und scheinen den Kampf zu einer Art Kunst gemacht zu haben, die sie mit Begeisterung betreiben. Aus aufgefangenen Funksprüchen geht hervor, dass die Angreifer zum Volk der Tiuphoren gehören und dass ihre Opfer eine Macht namens Kodex vergeblich um Hilfe bitten. Die Tiuphoren – hochgewachsene, schlanke Humanoide, die sich wie Tänzer bewegen und blauschwarz schimmernde Kampfrüstungen tragen – benutzen kleine bumerangförmige Angriffsschiffe, die sie als Sternspringer bezeichnen, sowie fünf Kilometer lange Walzenraumer mit einer ringförmigen Struktur im vorderen Drittel, die über vier Speichen mit der Walze verbunden ist. Diese Sterngewerke tragen, wie Gucky telepathisch feststellt, ein dreißig Meter durchmessendes Banner aus unbekannten Hyperkristallen vor sich her. Darin sind unzählige ÜBSEF-Konstanten eingebettet, die schrecklich leiden. Rhodan und seine Begleiter begreifen, dass die Tiuphoren ihre Opfer töten, um deren Seelen mit dem Banner einzufangen.

Obwohl sie in einen Paros-Schattenschirm gehüllt ist, wird die ISHY MATSU von den Tiuphoren angegriffen. Später stellt sich heraus, dass der Schirm nicht richtig feinjustiert war. Ein Masse-Energie-Gewebe frisst sich durch die Schutzschirme, Schadsoftware legt die Computernetze lahm, Kampfroboter dringen ein. Mit der für sie typischen Zielstrebigkeit erobern die Tiuphoren den Kreuzer, töten einige Besatzungsmitglieder und nehmen die Überlebenden gefangen. Da sie heftigen Widerstand leisten, gewinnen die Galaktiker den Respekt ihrer Gegner. Der Kreuzer wird von dem Sterngewerk YONNTICC aufgenommen. Das Schiffsinnere ist asymmetrisch und wirkt zum Teil organisch. Es gibt keine rechten Winkel und es herrscht strenge Kälte. Rhodan und Sichu Dorksteiger werden als Jhinuro (»Kriegsgäste«) behandelt und dem Caradocc Ohxon Bysccu vorgeführt. Außerdem begegnen sie Gennloc, dem Schiffsorakel. In weiteren Kämpfen müssen sie ihre Stärke unter Beweis stellen. Dann »dürfen« sie mit ansehen, wie die Tiuphoren ein weiteres Volk ausrotten. Die Vernichtung eines Planeten durch perfekt choreografierte Angriffe hat für die Tiuphoren eine besondere Ästhetik und sie betreiben das Einbringen der Seelenernte als Wettstreit. Dabei geht es ihnen vor allem um starke Persönlichkeiten. Wissenschaftler, Künstler und andere Intellektuelle sind für sie besonders wertvoll. Nachdem sie alle Ressourcen eines Planeten ausgebeutet haben, zerstören sie ihn. Sie bezeichnen ihre Feldzüge als Banner-Kampagnen, und auf diese Weise führen sie bereits seit vielen Jahren Krieg. Sie haben keine Planetenbasen, die Raumschiffe sind ihre Heimat. Von Gennloc erfahren Rhodan und Dorksteiger, dass die Tiuphoren an die reale Existenz eines Ortes glauben, der eine Art Walhalla für sie darstellt und den Namen Catiuphat trägt.

Wie Rhodan und Dorksteiger ist auch Gucky entsetzt von den Taten der Tiuphoren, trotzdem fühlt er sich bestens, denn er glaubt, dass sich seine Parafähigkeiten endlich gefestigt haben. Seine Gaben der Telekinese, Telepathie und Teleportation sind wieder so stark wie vor dem Koma, ein Rest der Psikräfte, die er sich danach angeeignet hat, scheint aber immer noch vorhanden zu sein. Nachdem Rhodan und Dorksteiger in ihre Zelle zurückgebracht worden sind, fliehen sie mit Guckys Hilfe in die ISHY MATSU und machen eine Space-Jet startklar. Der Mausbiber holt die anderen Gefangenen, kann aber nicht alle retten, denn der Ausbruch ist den Tiuphoren nicht verborgen geblieben und sie haben mit der Erschießung der Gefangenen begonnen. Die ISHY MATSU wird zur Explosion gebracht. Dadurch wird die YONNTICC schwer beschädigt und die Space-Jet kann entkommen.

All diese Vorgänge werden von Spähern aus dem insektoiden Volk der Bitenni beobachtet. Maecc und Pennviare folgen den Tiuphoren schon seit einiger Zeit unbemerkt mit der KITTENEC, denn sie befürchten, dass die Tiuphoren bald den nur 37 Lichtjahre vom Ort der aktuellen Kampfhandlungen entfernten Planeten Bitgaard im Itemmisystem, die Heimat der Bitenni, angreifen werden. Die Regierung der Bitenni ist in zwei Fraktionen gespalten. Eine will mit den Tiuphoren verhandeln (ein aussichtsloses Unterfangen), eine andere hat den Kodex um den Einsatz einer Purpur-Teufe gebeten, allerdings eine abschlägige Antwort erhalten, denn die Völker des Kodex haben keine Kapazitäten frei. Pennviare hat eine andere Idee, die sie der Hohen Tirramere per Funk unterbreitet. Vor einigen Jahren ist ein neues Volk in Erscheinung getreten, das über mächtige Raumschiffe verfügt und den Kodex unterstützt, sich aber noch nicht in die Kämpfe eingemischt hat. Womöglich könnten die Fremden nun eingreifen. Zunächst sieht es so aus, als sei auch diese Hoffnung vergeblich, denn die Tiuphoren nehmen Kurs auf Bitgaard. Doch da wird die Flanke der YONNTICC von einer Explosion zerrissen. Die Bitenni haben Zeit gewonnen – Zeit, um das neue Volk um Hilfe zu bitten: Die Laren.

Rhodan und seine Begleiter fliegen zur RAS TSCHUBAI. Am 21. November erreicht der Omniträger die »Zeitbeule«, in der sich immer noch die ATLANC befindet. Die Ausstülpung bildet sich allmählich zurück. Probeweise wird eine robotgesteuerte Korvette in die Zeitbeule geschickt, doch sie verschwindet im »Irgendwann«. Es steht also fest, dass die RAS TSCHUBAI nicht zur ATLANC und somit auch nicht via Synchronie in die Gegenwart zurückkehren kann. Es wird beschlossen, dass Atlan den ursprünglichen Plan weiterverfolgt und in die Jenzeitigen Lande reist. Die RAS TSCHUBAI wird versuchen, per Dilatationsflug in die Gegenwart zu gelangen. Die Besatzung wird die dafür benötigten 230 Jahre Eigenzeit in Suspension überdauern. Als Treffpunkt wird ein Ort in der Nähe von Hyperon Gal-Süd in der Milchstraßen-Southside vereinbart. Nach dem Verschwinden der ATLANC vertieft sich der Zeitriss auf einer Länge von mehreren hundert Kilometern. Dorksteiger, Gholdorodyn und ANANSI wollen den Riss erforschen. Womöglich kann man ihn für eine Zeitreise nutzen. Außerdem ist Avestry-Pasik immer noch irgendwo in der Milchstraße unterwegs. Die RAS TSCHUBAI setzt sich auf seine Spur. Der von Tenshi Zurro kommandierte MARS-Kreuzer TAMA YOKIDA bleibt beim Zeitriss zurück.

Anmerkungen

  • Eine weitere Leseprobe ist als 16 Seiten umfassendes Heft im A6-Format in der Woche vom 7. April 2015 kostenlos bei verschiedenen Versandhändlern und Fachgeschäften erhältlich.
  • Der Heftroman wird mit zwei unterschiedlichen Titelbildern ausgeliefert. Das reguläre Variant-Cover 1 zeigt Sichu Dorksteiger als Perry Rhodans Begleiterin. Auf dem Variant-Cover 2 ist stattdessen eine Person aus dem Volk der Tiuphoren abgebildet. Hefte mit dem Variant-Cover 2 sind nur bei ausgewählten Händlern erhältlich. (Quelle: News vom 26.03.2015)
  • Die ab PR 2200 ins Heftinnere verlegten Untertitel befinden sich erstmals wieder auf dem Titelbild.
  • Der im Titelbild abgebildete Perry Rhodan-Kopf und der Hefttitel sind durch Hochglanz-Druck hervorgehoben.
  • Der Jubiläumsband (Variant-Cover 1) wurde mit einem umlaufenden Titelbild produziert.

Innenillustration