Hüter der Zeiten (Roman)

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Begriffsklärung Dieser Artikel befasst sich mit dem Heftroman. Für die Personengruppe, siehe: Hüter der Zeiten.
Überblick
Serie: Perry Rhodan-Heftserie (Band 2804)
PR2804.jpg
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
Innenillustration
Zyklus: Die Jenzeitigen Lande
Titel: Hüter der Zeiten
Untertitel: Einsatz im heimischen Sonnensystem – einem Geheimnis der Vergangenheit auf der Spur
Autor: Michael Marcus Thurner
Titelbildzeichner: Dirk Schulz
Innenillustrator: Dirk Schulz / Horst Gotta
Erstmals erschienen: Freitag, 15. Mai 2015
Hauptpersonen: Perry Rhodan, Gucky, Goyro Shaccner, Poxvorr Karrok, Oupeg
Handlungszeitraum: 20.103.191 v. Chr.
(Anfang Dezember 1517 NGZ RAS TSCHUBAI-Bordzeit)
Handlungsort: Mitraiasystem
Report:

Ausgabe 488: Die Rosetta-Mission – Ein persönlicher Blick hinter die Kulissen der ESA von Robert Vogel

Kommentar: Sterngewerke der Tiuphoren
Glossar: Epsilon Eridani / Kodex von Phariske-Erigon / Kriegsbukett / Kriegszustand in Phariske-Erigon / Pharisch / Phariske-Erigon / Tiuphoren; Allgemeines / Tiuphoren; Herkunft
Zusätzliche Formate: E-Book, Hörbuch, in PR-Kompakt 6 enthalten

Handlung

Drei Gruppen sind aus unterschiedlichen Gründen unterwegs zum Mitraiasystem: Die Proto-Hetosten wollen PEW-Metall beschaffen, um ihr Raumschiff LARHATOON in einen unbesiegbaren SVE-Raumer umwandeln zu können. Die Terraner möchten mehr über die Hüter der Zeiten herausfinden und den Planeten Zeedun sowie die spätere Dunkelwelt Medusa (die im Jahre 20.103.191 v. Chr. den Namen Sheheena trägt) erkunden. Die Tiuphoren der TOIPOTAI sind ebenfalls an den Hütern der Zeiten interessiert, allerdings geht es ihnen darum, die ÜBSEF-Konstanten dieser Wesen in das Sextadim-Banner ihres Sterngewerks zu überführen und die lästigen Warner des Kodex unschädlich zu machen. Ein Vorauskommando unter dem Befehl Tnoxa Yaffs, zu dem auch Poxvorr Karrok gehört, soll die Stärke der Systemverteidigung analysieren. Dieser Einsatz ist Karroks letzte Chance, endlich inhörig zu werden. Bei der Kaperung eines Handelsschiffes der echsenartigen Motomuni gelingt ihm das tatsächlich. Praktisch im Alleingang erobert Karrok den Kugelraumer, den die Tiuphoren nun als Wrack präparieren und zur Infiltration des Mitraiasystems nutzen. Vor Ort besetzen sie ein rayonisches Schiff, das den Motomuni zu Hilfe kommen wollte, und können somit unbemerkt weiter vorstoßen.

Die Terraner erreichen das System als erste. Die RAS TSCHUBAI bleibt im Orbit des Planeten Zuhra im Epsilon Eridani-System zurück. Während der Wartezeit werden dringend fällige Wartungsarbeiten am Omniträger vorgenommen. Perry Rhodan fliegt mit der BJO BREISKOLL weiter. Obwohl sich Goyro Shaccner für die Terraner einsetzt, macht der rayonische Grenzschützer Cedass Norejem Schwierigkeiten. Rhodan stutzt den Mann zurecht, so dass sich dieser schließlich doch mit dem zuständigen Systemadmiral Evvpemer Noccosd in Verbindung setzt. Rhodan brennt darauf, die von den Rayonen als Kerout bezeichnete Erde des Miozäns zu besuchen. Da die Antwort der Rayonen auf sich warten lässt, muss er sich zunächst mit den Ortungsergebnissen zufriedengeben. Medusa (Sheheena) umkreist Sol (Mitraia) auf der Bahn Zeuts (Zeeduns) und wird in einigen tausend Jahren mit Terra (Kerout) kollidieren. Im Orbit Kerouts befindet sich TAAROS BOTE 107, eine Sternenmission der Laren. Rhodan wird hellhörig, als gemeldet wird, dass sich ein Raumschiff mit Patronithülle im Anflug auf Sheheena befindet. Es handelt sich um einen 500 Meter durchmessenden Ringraumer mit aufgesetzten 40-Meter-Kugeln an Bug und Heck. In der Ringmitte schwebt ein großes unregelmäßig geformtes Objekt.

Mit Gholdorodyns Hilfe kann Rhodan seine Neugier doch noch befriedigen. Der Kelosker teilt mit, dass der Kran aufgrund der niedrigeren Hyperimpedanz dieser Epoche eine viel größere Reichweite hat. Kurz entschlossen sorgt Rhodan dafür, dass Shaccner abgelenkt wird (Tatsu Feydursi muss diese Aufgabe übernehmen) und schickt ein von Gucky geleitetes Team per Kran nach Zeedun. Er selbst und Farye Sepheroa lassen sich anschließend von Gholdorodyn, der bei ihnen bleibt, nach Kerout versetzen. Rhodan und seine Begleiter rematerialisieren in der Nähe eines Gebirgszuges, der in 20 Millionen Jahren den Namen Rocky Mountains tragen wird. Dort beobachten sie verschiedene Tiere, unter anderem eine Chalicotherien-Herde. Diese prähistorischen Tiere haben einen plumpen Körperbau mit großem Kopf, langen Vorder- und kurzen Hinterbeinen. Verblüfft stellt Rhodan fest, dass die Herde von einem ähnlichen, allerdings größeren und offensichtlich intelligenten Wesen gehütet wird.

Der Translator wird aktiv, als ein Artgenosse des Wesens auftaucht und sich mit diesem unterhält. So erfährt Rhodan, dass er Oupeg und dessen Tochter Poungari vor sich hat. Sie sind Kerouten, die Herde besteht aus Couphen. Oupeg und Poungari leben in der Stadt Keddmour in unmittelbarer Nachbarschaft mit den Laren. Deren Stadt trägt den Namen Larinvhar und besteht aus jenen hölzernen Bauwerken, die Perry Rhodan auf einem Bild in der larischen Geheimstation auf Olymp gesehen hat. Die friedlichen, naturverbundenen Kerouten haben einen niedriges Techniklevel erreicht. Oupeg meint, dass die Laren – insbesondere Bürgermeisterin Rovshin-Aam – seiner Tochter Flausen in den Kopf gesetzt haben. Er ruft ein pedalbetriebenes Fluggerät herbei und fliegt mit Poungari nach Larinvhar, um Rovshin-Aam zur Rede zu stellen. Rhodan und seine Begleiter folgen dem Propotramp im Schutz der Deflektoren und belauschen Oupegs Gespräch mit Rovshin-Aam. Die Larin spricht von der durch die Tiuphoren ausgehenden Gefahr. Alle Kerouten sollen nach Sheheena evakuiert werden. Anschließend soll eine Purpur-Teufe den gesamten Planeten an einen sicheren Ort versetzen. Viele Kerouten wurden bereits nach Zeedun gebracht. Dieser Planet eignet sich aber aufgrund des PEW-Metalls nicht zur Versetzung. Ein entsprechender Versuch hat dazu geführt, dass sich die Bahnen Zeeduns und Sheheenas verändert haben. Oupeg wirft den Laren vor, dass sie nicht wirklich uneigennützig handeln. Das muss Rovshin-Aam eingestehen. Die Kerouten sind sehr wichtig für sie, denn sie besitzen eine besondere Gabe, die von den Laren geweckt und dann genutzt wird: Die Kerouten werden zu Hütern der Zeiten ausgebildet. Poungari ist fest entschlossen, diese Ausbildung mitzumachen.

Diese Informationen sind so brisant, dass Rhodan dem Kelosker befiehlt, so viele Daten wie möglich aus den larischen Rechnern zu beschaffen. Kurz danach greifen die Tiuphoren an. Da Zeedun zu gut bewacht wird, haben sie sich Kerout als Ziel ausgesucht. Rhodan gibt seine Tarnung auf. Er versucht Oupeg und Poungari in Sicherheit zu bringen. Oupeg sieht, wie sich ein Tiuphore zum Schuss bereitmacht. Er deckt seine Tochter mit dem eigenen Körper und wird getroffen.

Innenillustration