Tiuphorenwacht (Roman)

Aus Perrypedia
(Weitergeleitet von Quelle:PR2808)
Wechseln zu: Navigation, Suche
Perry Rhodan-Heftromane
2804 | 2805 | 2806 | 2807 | 2808 | 2809 | 2810 | 2811 | 2812

2806 | 2807 | 

2808

 | 2809 | 2810

Begriffsklärung Dieser Artikel befasst sich mit dem Heftroman. Für die Flotte, siehe: Tiuphorenwacht.

Überblick
Serie: Perry Rhodan-Heftserie (Band 2808)
PR2808.jpg
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
Innenillustration
Zyklus: Die Jenzeitigen Lande
Titel: Tiuphorenwacht
Untertitel: Sie untersuchen ein kosmisches Phänomen – ein Angriff auf die Milchstraße steht bevor
Autor: Marc A. Herren
Titelbildzeichner: Swen Papenbrock
Innenillustrator: Swen Papenbrock
Erstmals erschienen: Freitag, 12. Juni 2015
Hauptpersonen: Anna Patoman, Heydaran Albragin, Pino Gunnyveda, Hotorr Traccax, Taran Nesser, Troy Nesser
Handlungszeitraum: 15. Januar bis 29. März 1518 NGZ, 14. Juni 1468 NGZ
Handlungsort: u.a. Hapatash-Wolke, Pharyxsystem
Report:

Ausgabe 489: »Inner Space / Outer Space« von Peter Drabert

Kommentar: Hyperimpedanz (II)
Glossar: Algustraner / Dunkelwolke / Pararealistik / Waringer-Akademie
Zusätzliche Formate: E-Book, Hörbuch

Handlung

Die Terraner reagieren auf die von den Tiuphoren ausgehende Bedrohung, indem sie eine gemischte terranisch/arkonidische Flotte zusammenstellen, um die drei Sterngewerke aufzuspüren. Oberst Anna Patoman wird am 15. Januar 1518 NGZ zur Beauftragten für die Tiuphorenfrage ernannt und prägt selbst den Namen für die aus 20 Superschlachtschiffen der NEPTUN-Klasse, 50 posbischen Fragmentraumern und 130 arkonidischen EPPRIK-Raumern bestehende Flotte: Tiuphorenwacht. Patoman arbeitet mit der Arkonidin Heydaran Albragin zusammen. Die so genannte »Robotregentin« ist zuständig für die Steuerung der vollrobotisierten Schiffe der EPPRIK-Klasse. Mit zum Team gehört Pino Gunnyveda, der auf Swoofon Erfahrungen aus erster Hand über die durch den Zeitriss gekommenen Aggressoren sammeln konnte. Der Mann ist ein fähiger USO-Agent; sein Gehabe als großspuriger »Informationshändler« dient nur der Tarnung. Informationen über den Zeitriss soll Patoman von Armand Sentaire erhalten, einem algustranischen Experten für temporale Phänomene, Professor an der Waringer-Akademie und derzeit wissenschaftlicher Leiter einer Flotte, die die 630.000 Kilometer lange Perforationspassage des Zeitrisses erforscht und nach weiteren ähnlichen Zonen suchen soll.

Mit der GALBRAITH DEIGHTON V fliegt Patoman zum Rendezvouspunkt. Sie versteht sich auf Anhieb bestens mit der »Robotregentin«. Dennoch hat sie gemischte Gefühle, denn zu Sentaires Team gehört auch Taran Nesser, ein Wissenschaftler, mit dem sie mehr als fünfzig Jahre lang verheiratet war. Die Beziehung ist im Jahre 1468 NGZ in die Brüche gegangen, denn Nesser hat sich heimlich eine Eizelle seiner Frau beschafft, um einen genmanipulierten Klon Sato Ambushs zu erschaffen. Patoman hatte wegen des Skandals den Dienst bei der Flotte quittiert, Nesser ist aus der Akademie ausgestoßen worden. Für Patoman ist das 50 Jahre her, aber für Nesser und dessen geklonten »Sohn« Troy sind nur 16 Jahre vergangen, weil sie während der Versetzung des Solsystems auf Terra weilten. Sentaire setzt Patoman über die neuesten Erkenntnisse ins Bild. Demnach fließt die Zeit aus Richtung Vergangenheit in die Gegenwart, so dass der Zeitriss vom 16. Jahrhundert NGZ aus nicht passiert werden kann, auch nicht mit einem überlichtschnell fliegenden Schiff. Aus der Vergangenheit könnten dagegen jederzeit neue unfreundliche Besucher kommen.

Die drei Sterngewerke sind nach dem Angriff auf Swoofon spurlos verschwunden. Nach zwei Monaten vergeblichen Wartens auf Nachrichten über neue Tiuphorenangriffe verfolgen Patoman und ihre Leute eine neue Strategie. Sie gehen davon aus, dass die Tiuphoren ähnlich vorgehen werden wie im Swaft-System. Deshalb werden die galaktischen Nachrichten nach entsprechenden Auffälligkeiten durchforstet. Danach stehen mehrere mögliche Angriffsziele fest. Patoman vertraut auf ihren Instinkt und begibt sich mit der gesamten Tiuphorenwacht zur Freihandelswelt Vaar im nur von schwachen onryonischen Streitkräften gesicherten Pharyxsystem. Der hauptsächlich von Jülziish bewohnte Planet ist reich an Bodenschätzen, vor allem gibt es dort ergiebige Hyperkristallminen – und das Forschungsschiff TZADHÜ, ein Gataser-Diskus mit einem Geheimauftrag des Kongresses von Vaar-gesamt, ist überfällig. Patoman nimmt zu Recht an, dass das Schiff von den Tiuphoren zum Trojanischen Pferd umfunktioniert wurde. Hotorr Traccax, Kommandant des zur PRUITENTIU gehörenden Sternspringers PYTANNOC, hat das 500 Meter durchmessende Bluesschiff gekapert.

Somit ist die Tiuphorenwacht im Schutz der Schattenschirme unbemerkt vor Ort, als die Tiuphoren am 28. März zum Angriff übergehen. Die von Traccax geführten Landetruppen schlagen schnell jeglichen Widerstand in der Hauptstadt nieder, dann erscheinen alle drei Sterngewerke und fegen die Onryonen aus dem All. Patoman zögert nicht – sie greift mit ihrer gesamten Flotte an, hat gegen die durch die Hyperstenz geschützten Sterngewerke und deren Sternspringer jedoch einen schweren Stand. Einige Sternspringer werden vernichtet, doch auch die Galaktiker erleiden Verluste und es ist abzusehen, dass sie unterliegen werden. Sentaires Einheiten sind der Tiuphorenwacht gefolgt, sollen sich aber zurückhalten. Dennoch nähert sich Nesser dem Kampfgebiet mit einer Kleinst-Space-Jet. Troy ist ebenfalls an Bord. Die PRUITENTIU reißt die auf Vaar installierte Ordische Stele aus ihrer Verankerung und nimmt sie an Bord. Kurz danach vollführt das Sterngewerk erratische Manöver, was von den Galaktikern sofort ausgenutzt wird. Der riesige Walzenraumer muss Wirkungstreffer einstecken und vernichtet sich schließlich selbst. Dabei wird auch die Stele zerstört, woraufhin alle Anwesenden die bereits bekannten Schuldgefühle empfinden. Die verbleibenden Tiuphorenraumer fliehen.

Die Galaktiker bleiben im Pharyxsystem und leisten Aufbauhilfe. Patoman informiert die Solare Premier und überlässt Cai Cheung die Entscheidung über die weitere Vorgehensweise. Dann trifft sie sich mit Troy. Der Klon besitzt ähnliche Fähigkeiten wie Sato Ambush (den er als seinen »ersten Vater« betrachtet) und hat erkannt, dass es eine Wechselwirkung zwischen dem Sextadim-Banner des Sterngewerks und der Ordischen Stele gegeben hat. Das hat letztlich zur Selbstvernichtung des Schiffes geführt. Nach dem Gespräch versetzt sich Troy in eine Pararealität, um seinen ersten Vater zu suchen.

Die Tiuphoren sind angeschlagen, dennoch ist Accoshai zuversichtlich. Dem Orakel ist es gelungen, eine Stelle ausfindig zu machen, an der man mit der Vergangenheit in Kontakt treten kann. Funkverbindung ist in beide Richtungen möglich. Accoshai empfängt eine Nachricht vom Sterngewerk MORRCROI und übermittelt seinerseits alle Erkenntnisse, die er über die erhöhte Hyperimpedanz gesammelt hat. Verstärkung wird bald kommen – und sie wird vorbereitet sein...

Innenillustration