Heimsuchung

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Überblick
Serie: Perry Rhodan-Heftserie (Band 2809)
PR2809.jpg
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
Innenillustration
Zyklus: Die Jenzeitigen Lande
Titel: Heimsuchung
Untertitel: Die Tiuphorenwacht glaubt, der Kampf sei zu Ende – auf einem ihrer Raumschiffe beginnt er erst
Autor: Oliver Fröhlich
Titelbildzeichner: Swen Papenbrock
Innenillustrator: Swen Papenbrock (1 x)
Erstmals erschienen: Freitag, 19. Juni 2015
Hauptpersonen: Anna Patoman, Heydaran Albragin, Pino Gunnyveda, Topper Chimes, Sitor Tapanuli, Myala Làs-Therin, Dirikdak
Handlungszeitraum: 29. bis 31. März 1518 NGZ
Handlungsort: Milchstraße
Clubnachrichten:

Ausgabe 510

Kommentar: Der Zeitriss
Glossar: Dirikdak / GALBRAITH DEIGHTON V / KATSUGO
Zusätzliche Formate: E-Book, Hörbuch

Handlung

Die Tiuphoren sind verschwunden, doch sie haben etwas zurückgelassen: Indoktrinatoren wurden auf die GALBRAITH DEIGHTON V abgeschossen. Unbemerkt haben die Mikromaschinen damit begonnen, die Systeme (auch der Beiboote, Roboter und SERUNS) zu übernehmen. Nach kurzer Zeit bringen die Indoktrinatoren den LPV des Schiffes unter ihre Kontrolle. Schon am Tag nach dem Angriff auf Vaar stellen einige Besatzungsmitglieder unerklärliche Störungen fest, die sie zunächst für harmlos halten. Heydaran Albragin analysiert die Aufzeichnungen des Schlachtverlaufs, denn es kommt ihr merkwürdig vor, dass eines der drei Sterngewerke nur einen einzigen Schuss auf die GAL abgefeuert und sich dann zurückgezogen hat. Pino Gunnyveda stattet der Robotregentin einen Besuch ab. Er glaubt, dass es in seiner Unterkunft spukt. Die beiden informieren Anna Patoman. Da festgestellt wird, dass in den letzten 24 Stunden außergewöhnlich viele Störungsmeldungen ähnlicher Art eingegangen sind, gibt die Kommandantin Alarmstufe Gelb.

Wenig später nehmen die Störungen massiv zu und es gibt Verletzte. Ein Mann wird im Erholungsbereich fast zu Tode massiert, ein anderer erleidet schwere Verbrühungen in der Dusche. Der LPV informiert Patoman nicht über die zahlreichen Krankmeldungen. Daraufhin hebt sie die Alarmstufe auf Orange an. Bald wird klar, dass eine Art Computervirus in dem Raumschiff sein Unwesen treibt. Heydaran Albragin meint, das vermutlich tiuphorische Programm verfolge das Ziel, die Besatzung unter Druck zu setzen und zu testen. Als Patoman Alarmstufe Rot in Kraft setzt, greift der unsichtbare Feind zu drastischeren Maßnahmen. Funk und Ortung fallen komplett aus, die Schutzschirme werden aktiviert, die Waffen machen sich feuerbereit. Die Technik wendet sich gegen die Menschen. Es kommt zu den ersten Todesfällen. Albragin erkennt jedoch, dass der infizierte LPV quasi blind ist und aufgrund Patomans schneller Reaktion überhastet aktiv werden musste. Somit gibt es noch Möglichkeiten, den LPV zu täuschen.

Patoman, Gunnyverda und Albragin bringen Dirikdak zum Einsatz, den modifizierten KATSUGO-Kampfroboter der Arkonidin. Sie hat bisher verschwiegen, dass die Maschine weit mehr als ein Maskottchen ist. Dirikdaks Waffen sind voll einsatzbereit, außerdem führt er 35 fingerhutgroße Roboter mit sich. Diese »Schulterreiter« (so benannt nach Quälgeistern aus altterranischen Schauergeschichten) sind Miniatur-Präzisionsdesintegratoren mit diversen mikrotechnischen Instrumenten. Sie sollen in den Eingeweiden der GAL Maßnahmen gegen die Fremdbeeinflussung ergreifen und die Überlichttriebwerke sabotieren. Der LPV braucht die Besatzung offensichtlich lebend. Deshalb zeigt er Kooperationsbereitschaft, als Patoman Kontakt mit ihm aufnimmt und um eine Möglichkeit bittet, die gesamte Besatzung in der Zentralkugel zu versammeln, damit sie den Befehl zur Kapitulation erteilen kann. Das klingt für den LPV logisch, weil weitere Opfer auf diese Weise vermieden werden können. Wegen des Platzmangels in der Zentralkugel verzichtet der LPV sogar darauf, dort beeinflusste Roboter einzusetzen.

Während sich die Besatzung in der Zentralkugel einfindet, machen Albragin, Gunnyverda und Dirikdak mithilfe der Schulterreiter je einen leichten Kreuzer einsatzklar. Sie nehmen die Hawk-Kompensationskonverter der GAL unter Beschuss, so dass sich gewaltige Explosionen im Schiffsinneren ereignen. Die Kreuzer fliehen und aufgrund der Modulbauweise der GAL kann die Zentralkugel – eine völlig autarke und flugfähige Einheit – ebenfalls entkommen. Jetzt endlich kann Patoman die Tiuphorenwacht per Funk warnen. Die Besatzung wird evakuiert. Die Zentralkugel explodiert wenig später, der LPV hat die Selbstzerstörung eingeleitet.

Innenillustration