An Rhodans Grab

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Überblick
Serie: Perry Rhodan-Heftserie (Band 2813)
PR2813.jpg
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
Innenillustration
Zyklus: Die Jenzeitigen Lande
Titel: An Rhodans Grab
Untertitel: Im Herzen des lemurischen Imperiums – unter Irrdenkern und Sehern
Autor: Andreas Eschbach
Titelbildzeichner: Arndt Drechsler
Innenillustrator: Swen Papenbrock
Erstmals erschienen: Freitag, 17. Juli 2015
Hauptpersonen: Haran Vellec, Atlan, Jawna Togoya, Miuna Lathom, Germo Jobst
Handlungszeitraum: November 2577 NGZ
Handlungsort: Ferrol, Lemur
Clubnachrichten:

Ausgabe 511

Kommentar: Realität 2577 NGZ?
Glossar: (kein Glossar)
Besonderes:

Unterzyklus: Die falsche Welt (2/5)

Zusätzliche Formate: E-Book, Hörbuch, PR-Taschenbuch: Die falsche Welt

Atlan folgt der Spur einer mysteriösen Prophezeiung nach Terra, das nun Lemur heißt – bis AN RHODANS GRAB, im Herzen des lemurischen Imperiums. Er sucht das Richterschiff 236-COLPCOR und wird gejagt von der kypernetischen Agentin, die ihm dicht auf den Fersen ist.

Handlung

Haran Vellec, Student der Geschichtswissenschaften in Rom, zweifelt an der offiziellen Geschichtsschreibung des Tamaniums, der zufolge Perry Rhodan die Arkoniden dazu gezwungen hat, ihm beim Aufbau der Dritten Macht und des Solaren Imperiums zu helfen. Uralte Aufnahmen, auf denen die Crest-Statue in Terrania zu sehen ist – und zwar anders als auf allen anderen bekannten Bildern mit der Widmung »Ein Freund der Menschen« – haben ihn darin bestärkt, sich gedanklich den so genannten Rhodan-Verstehern anzunähern, Irrdenkern, die im Tamanium keinen leichten Stand haben.

Als er einen entsprechenden Text in der Cloud abspeichert, bekommt er umgehend Besuch, denn selbstverständlich werden sämtliche Onlinespeicher ständig überwacht. Der Besucher ist niemand anderer als der Matan höchstpersönlich, oder vielmehr eine Materieprojektion des Alleinherrschers. Vedris Molahud erklärt, sein Geist sei mit dem APASHEMION verschmolzen, der Biopositronik auf Lemurs neuem Mond Suen. Der Matan kann seinen Geist auf unzählige Materieprojektionen verteilen und somit praktisch überall im Tamanium gleichzeitig präsent sein. Der Matan nimmt sich die Zeit, mit Haran zu diskutieren. Er weiß alles über Haran und dessen Ambitionen. Mit der Andeutung, der Student könne eines Tages die Leitung des Kontrafaktischen Museums übernehmen, verleitet der Matan Haran dazu, seinen Text zu verwerfen. Dann verschwindet der Besucher von einem Moment zum anderen, denn aktuelle Ereignisse fordern seine ganze Aufmerksamkeit.

Atlan und Jawna Togoya fliegen mit ihrer umgewandelten Space-Jet via Sonnentransmitter nach Ferrol, wobei sie eine gefälschte Reiselizenz benutzen. Weitere Besatzungsmitglieder sind der Wissenschaftssoldat John Wa und die Xenotechnik-Analystin Sigalit Barka. Alle sind mit unverdächtigen Objekten ausgestattet, die aus tt-Progenitoren bestehen und sich in Waffen sowie Schutzschirmprojektoren umwandeln können.

Eine direkte Weiterreise nach Lemur ist unmöglich. Das ist nur Personen gestattet, die auf Lemur ansässig sind, alle anderen müssen sich einer Reisegesellschaft anschließen. Und dafür braucht man Ausweise, die Atlan erst einmal beschaffen muss.

Die Wega hat einen neuen Begleiter, einen Weißen Zwerg, der vermutlich aus den vier Gasriesen des Systems erschaffen wurde, welches in dieser Epoche den Namen Tanos trägt. Ferrol ist fast vollständig von einer Megalopolis bedeckt, in deren Unterwelt Atlan schnell die nötige Kontaktperson findet. Jawna geht aufgrund ihrer aus rein terranischem Gewebe erschaffenen Außenhülle als Explizite Terranerin durch. Wer zu dieser leicht rassistischen, unter dem Schutz des Matan stehenden Gruppe gehört, darf ausschließlich terranische Vorfahren haben. Atlan findet es nicht lustig, einen Lakai der Posbi-Frau spielen zu müssen, doch immerhin verläuft alles nach Plan. Am 26. November 2577 NGZ startet das Kreuzfahrt-Raumschiff RAHAILOR Richtung Apsusystem, Atlans Team ist an Bord. Der Arkonide ahnt nicht, dass die Jägerin Miuna Lathom ihm bereits auf der Spur ist und lange vor ihm auf Lemur eintrifft.

Ein Kristallschirm-Repulsorwall-Hybrid umhüllt das Hauptsystem des Tamaniums. Milliarden Linearraumtorpedos patrouillieren außerhalb. Die Venus wurde sublimiert, Merkur umkreist den Atopischen Konduktor als Steuerwelt. Wa sabotiert die Schiffssysteme, so dass der Luxusliner einen Wartungsstopp auf Lahmu einlegen muss, wodurch das Team Zeit gewinnt, um Informationen einzuholen und Vorbereitungen zu treffen. Wa und Barka hacken sich in das Computernetz der Lahmu-Werften und sorgen dafür, dass ein Fluchttransmitter in der RAHAILOR installiert wird. Wa leistet sich in seinem Übereifer eine Unvorsichtigkeit.

Miuna wird aufmerksam und geht der Sache nach. Es kommt zu einem Feuergefecht, bei dem die beiden Terraner getötet werden. Ihre Gefährten erfahren erst einige Zeit später hiervon. Miuna ordnet einen Gehirnscan der Leichen an und stößt dabei auf den Namen »Atlan«. Atlan und Togoya nehmen derweil an einer organisierten Rundreise auf Lemur teil. Sie besuchen die Glaswüste, die sich anstelle Terranias in der Gobi ausbreitet. Neu-Atlantis heißt jetzt Neu Lemuria und ist Standort des Tamaghats. Dort befindet sich die beseelte Statue Zeno Kortins.

Die 236-COLPCOR ist auf Suen zu finden, sie wird als »Herz von Suen« bezeichnet. Die Touristen haben etwas Zeit für eigene Erkundungen. Sie besichtigen Perry Rhodans Grab. Das Mausoleum befindet sich in Rhodans Heimatstadt Manchester (Connecticut), die in ein einziges großes Rhodan-Museum umgewandelt wurde. Rhodan ist am 14. Dezember 1542 NGZ gestorben. Seinerzeit ist die RAS TSCHUBAI nach jahrmillionenlangem Dilatationsflug aus der Vergangenheit gekommen. Sie wurde von arkonidischen Robotraumern zerstört. Bostich wurde als Verantwortlicher gejagt und getötet. Reginald Bull ist mit einer Flotte der Lucbarni in die Milchstraße eingedrungen und wurde als Verräter hingerichtet. Gucky soll mit dem Matan verschmolzen sein. Wanderer ist untergegangen, ES ist verschwunden. Dao-Lin-H'ay ist bei einem Attentat gestorben, Homer G. Adams bei der Vernichtung Terranias. Fast alle Haluter – auch Icho Tolot – sind an einer Seuche gestorben. Nur noch 95 Haluter befinden sich angeblich auf Suen, sie dienen dem Matan als Halutischer Rat. Über das Schicksal Roi Dantons, Julian Tifflors und Atlans ist nichts bekannt.

Togoya untersucht Rhodans Grab und den darin ruhenden Körper mit einer Drohne. Laut DNS-Scan ist der Tote tatsächlich Perry Rhodan. Das Gesicht sieht uralt aus, aber immerhin ist eine Leiche vorhanden und nicht nur Staub – Rhodans Körper wird offenbar durch Atopentechnik konserviert. Atlan geht deshalb davon aus, dass man Rhodan eine Falle stellte. Während der Arkonide noch überlegt, wie er das Hyperbalsamierungsfeld deaktivieren soll, erscheinen der blinde Seher und sein jugendlicher Begleiter. Ch'Daarn erwähnt wieder die Trübnis und einen Riss, durch den die erleuchtete Welt hervorscheint. Jemand, der diesen Riss in sich trägt, sei jetzt anwesend. Atlan gibt sich zu erkennen.

Dies bleibt Miuna nicht verborgen. Sie hat die Reisegruppe beobachtet, denn bis jetzt ist es ihr nur um den Seher gegangen – die vier Verdächtigen sollten ihr als Köder dienen. Miunas Häscher handeln übereilt und greifen an. Es sind zahlreiche bewaffnete Anhänger des Sehers anwesend. Im Feuergefecht wird Ch'Daarn angeschossen. Sein Begleiter (der eher 16 oder 17 Jahre alt ist und Germo Jobst heißt) teleportiert mit Atlan und Togoya zuerst in eine sichere Wohnung und dann in das Raumschiff des Topsiders. Der Junge trägt einen Psi-Induktor, durch den er verschiedene Parafähigkeiten gewinnt. Deren Einsatz kostet ihn jedoch viel Kraft. Jobst begleitet den Seher schon lange und sieht in ihm einen Vater. Er will ihn unbedingt befreien. Atlan geht darauf ein.

Als Gegenleistung für seine Hilfe soll Jobst ihn und Togoya zum Mond bringen. MUTTER, Ch'Daarns kleines sichelförmiges Schiff, verfügt über einen perfekten Ortungsschutz und einen Versetzer genannten Antrieb, mit dem sie jeden beliebigen Ort in Nullzeit erreichen kann. Außerdem kann die Hülle nach Belieben umgestaltet werden. Waffen sind nicht vorhanden. MUTTER steuert sich selbst, ein Pilot wird nicht benötigt. Das Schiff spricht mit einer Stimme, die Atlan bekannt vorkommt.

Der Matan ordnet Ch'Daarns Verlegung aus dem Krankenhaus ins Tamaghat an. Zeno Kortin und APASHEMION sind sich darüber einig, dass der Seher die Wahrheit sagt. Die Welt, wie der Matan sie kennt, könnte kurz vor der Annullierung stehen. Das kann nur noch verhindert werden, wenn Atlan und all seine Begleiter sterben. Daher wird Ch'Daarn in die Spälneyer-Spezialklinik für Extraterrestrier gebracht, darüber wird im Fernsehen berichtet. Atlan sieht die Nachrichten und zweifelt nicht daran, dass es sich um eine Falle handelt. Doch Jobst lässt sich nicht aufhalten. Er teleportiert mitten in die Klinik, in der überall Parafallen aufgestellt sind. Der Junge und der Seher stehen in mentalem Kontakt. Ch'Daarn fordert Jobst auf, Atlan zu helfen, dann stirbt er.

Atlan und Togoya sind Jobst mit MUTTERS Hilfe gefolgt. Es kommt zu heftigen Feuergefechten mit Miunas Einsatzkräften. Miuna greift sogar selbst ein und liefert sich einen Zweikampf mit der Posbi-Frau. Jobst setzt seine Parafähigkeiten gegen Kampfroboter ein, wobei er sich ziemlich verausgabt, außerdem wird er bei einem Teleportationsversuch von den Parafallen zurückgeschleudert. Doch letztlich gelingt es ihm, eine Parafalle zu orten. Togoya verwandelt das Gerät in Schrott. Bis Miuna mit Verstärkung und transportablen Schutzschirmprojektoren angerückt ist, sind Atlan und seine Begleiter verschwunden.

MUTTER ist nicht bereit, irgendwo hinzufliegen, solange Jobst am Rande des Todes schwebt. Sie verwandelt sich in ein Segelboot, das auf einem See kreuzt. Atlan vertreibt sich die Zeit mit einem Puzzle. Miuna sichtet Daten und findet eine Spur, die zum Quabbin Reservoir führt. Diesmal geht sie wieder allein auf Jagd.

Innenillustration