Fauthenwelt

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Überblick
Serie: Perry Rhodan-Heftserie (Band 2842)
PR2842.jpg
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
Innenillustration
Zyklus: Die Jenzeitigen Lande
Titel: Fauthenwelt
Untertitel: Atlan erlebt einen Weltuntergang – der Arkonide setzt auf alte Fähigkeiten
Autor: Michelle Stern
Titelbildzeichner: Swen Papenbrock
Innenillustrator: Swen Papenbrock
Erstmals erschienen: Freitag, 5. Februar 2016
Hauptpersonen: Atlan, Vogel Ziellos, Julian Tifflor, Aiv
Handlungszeitraum: 2271 NGZ (ATLANC-Bordzeit)
Handlungsort: Sturmland
Journal:

Nr. 159

Glossar: Pensor / Sturmland / Yilld / Vogel Ziellos
Zusätzliche Formate: E-Book, Hörbuch

Handlung

Die Gechutronen beschießen das Sturmland mit Gravowerfern. Der Untergang scheint unausweichlich zu sein, doch dann denkt Thez um. Kraft seines Willens erschafft er das gesamte Sturmland neu, um es zu retten. Die Angriffsflotte des Konsortiums der Mentalen Schablonen, die leblose Schotterebene – alles verschwindet und wird durch eine im permanenten Werden begriffene neue Umgebung ersetzt. Atlan spürt die unermessliche schöpferische Macht von Thez, durch die all das bewirkt wird. Der Arkonide und seine Begleiter drohen trotz der Liebe, die Thez für seine Schöpfung empfindet, und eines von ATLANC-Robotern erzeugten HÜ-Schirmes hinweggefegt zu werden. In dieser Situation findet Atlan Kraft in seinem Zhy und Schutz durch den in der WEYD'SHAN erhaltenen Zellaktivator, der jetzt allerdings ausbrennt. Atlan teilt diesen Schutz mit Vogel Ziellos, Aiv und dem Pensor. Alle vier überleben Ende und Neuanfang des Sturmlandes. Sie finden sich in einem »Neuland« wieder, einer teilweise schneebedeckten Gebirgslandschaft, in der es Pflanzen und Tiere sowie eine Stadt gibt. Auch Aiv wurde »umgedacht«. Sie hat ihre besonderen Fähigkeiten verloren. Die ATLANC ist nirgends zu sehen. Der Pensor kennt den Rückweg, doch am Ziel angekommen müssen die Gefährten feststellen, dass das Richterschiff verschwunden ist. Sie begeben sich zur von Gechutronen und Waaghaltern (die jetzt – wie Aiv – ganz normale Menschen sind) bewohnten Stadt Chuthoy Omc.

Julian Tifflor erreicht die Ringwelt Andrabasch mit der Atopischen Sonde. Unterwegs stößt das kleine Schiff beinahe mit der ZEITWEIDE zusammen, dem Schiff des Atopen Veirdandi, den man auch den »verleugneten Richter« nennt. Der Toloceste Aus der Lichtkluft bezeichnet Veirdandi als jemanden, der ein Ereignis mit negativem Realitätsvorzeichen verursacht habe. Drei Tage lang prüft der Konfigurator die Sonde. In dieser Zeit hält sich Tifflor auf Andrabasch auf. Er spürt die Erschaffung des Neulandes und kann es sogar wahrnehmen. Am Himmel des Neulandes sieht Tifflor eine riesige fünffingrige Hand aus Licht ohne Daumen und mit überlangem Mittelfinger. Shukard Ziellos erfährt von der Ankunft der Atopischen Sonde. Da ihm klar ist, dass sich Lua Virtanen nach seinem Bruder Vogel sehnt und ein neues Ziel braucht, führt er sie zum Landeplatz des einzigen Schiffes vor Ort, mit dem man der ATLANC in die Jenzeitigen Lande folgen kann. Lua bewegt den Tolocesten Vor der Atomwacht dazu, sie in die Sonde zu schmuggeln. Die Blinde Passagierin bleibt nicht lange unbemerkt, obwohl sie einen Deflektor benutzt. Die Sonde ist inzwischen von Andrabasch abgeflogen und im Neuland gestrandet. Tifflor bricht zur Erkundung auf und muss Lua wohl oder übel mitnehmen, da sie sich weigert, an Bord zurückzubleiben. Gemeinsam betreten sie die Stadt Hogchud Ghuod.

Atlan erfährt, dass Chuthoy Omc der Sage nach vor sehr langer Zeit von der Ahnmutter Chuom erbaut wurde. Offensichtlich hat Thez nicht nur eine neue Welt erschaffen, sondern diese gleich mit einer äonenlangen Geschichte ausgestattet. Die Gechutronen glauben, der Zielweiser habe sie zu der Welt Gechu geleitet. Eine Statue des Zielweisers steht in der Stadt – abgebildet ist Atlan. Der Arkonide nutzt diesen Umstand, um eine Audienz bei der regierenden Fürstmutter Karim im Uhrenpalast zu erhalten. Nach dem Weg in die Jenzeitigen Lande befragt teilt Karim mit, der Legende nach existiere im Krug des Anbeginns (einer drei Tagesreisen entfernten Senke im Sturmland) eine Atopische Fähre. Für die Reise dorthin werden Atlan und seinen Gefährten Reittiere zur Verfügung gestellt. Sie dürfen die Nacht im Palast verbringen. Die umgedachte Aiv möchte die Nacht nicht allein verbringen und besucht Atlan. Vogel stößt fast mit ihr zusammen, als sie das Zimmer des Arkoniden am nächsten Morgen erhitzt und derangiert verlässt. Das Zimmer gleicht einem Schlachtfeld. Vogel wollte Atlan nur mitteilen, dass er eine mentale Verbindung mit Lua spürt. Unterwegs zum Krug des Anbeginns geraten Atlan und seine Begleiter in einen aus scharfkantigen Hyperkristallen bestehenden Hagelschauer. Sie suchen Zuflucht in einem verlassenen Haus, das unter der Last der Hyperkristalle zusammenbricht. Man rettet sich in ein Kellergewölbe. Atlan und Vogel hören eine Stimme, die ihnen den Weg weist.

Lua hat Hunger, aber kein Geld. Daher organisiert sie Arenakämpfe, für die sich Tifflor bereitwillig zur Verfügung stellt. Niemand ist in der Lage, den Mann mit der blauen Kristallhaut auch nur um einen Zentimeter von der Stelle zu bewegen. Bei dieser Gelegenheit bekommt Tifflor erstmals zu hören, dass Gechutronen und Waaghalter die Stimme seiner Haut wahrnehmen können. Von der Existenz dieser Stimme hatte er bisher keine Ahnung. Als Lua eine Statue des Zielweisers Atlan sieht, versucht sie zu fliehen. Sie kannte Tifflors Identität bisher nicht und wusste nur, dass er etwas mit den Atopen, also den Feinden des Arkoniden, zu tun haben muss. Jetzt gibt er sich zu erkennen. Sein Name ist ihr durchaus ein Begriff und sie vertraut ihm. Die beiden müssen fliehen, als sie von einem Lynchmob angegriffen werden – die Stimme der Haut stachelt die Einheimischen zu aggressivem Verhalten an. Außerhalb der Stadt übernachten die beiden in einem verlassenen Haus. Auch dort werden sie aufgespürt. Der Mob legt Feuer. Lua und Tifflor fliehen in den Keller. Dieser wird von Trümmern verschüttet. Lua hört ein Pochen wie von einem Schnabel, durch das sie in ein tiefer gelegenes Gewölbe gelotst wird. Tifflors Zellaktivator gibt Morsezeichen von sich.

Im Freien begegnen sich Atlan und Tifflor. Lua und Vogel können sich in die Arme schließen. Atlan geht davon aus, dass sich beide Gruppen in verschiedenen Versionen der neuen Welt befunden haben. Ähnliches hat er in der WEYD'SHAN erlebt. Aiv meint, man habe sich gegenseitig an genau die Stelle des Neulandes geführt, die als erste festen Bestand in der sich nach wie vor wandelnden Umgebung hat. Hierbei handele es sich um den Krug des Anbeginns. Tatsächlich ist in der Nähe eine Senke zu finden und dort sitzt der Fauth Than. Der drei Meter hohe Torso dieses Lebensenergie ausstrahlenden Wesens besteht praktisch nur aus drei Beinen, die in der Mitte über dem vom Körper losgelösten und in einer mit goldener Flüssigkeit gefüllten Schale schwimmenden dreiäugigen Kopf zusammengewachsen sind. Die breiten Füße mit überlangen Mittelzehen stehen auf gläsernen Stelzen. Der Fauth sagt, er habe auf die Geretteten gewartet und er sei ein Fährmann. Die Fähre sieht aus wie ein übergroßer Atopischer Synaptor. Atlan, Julian Tifflor, Lua Virtanen, Vogel Ziellos und der Pensor betreten das Gebilde. Aiv möchte die Gruppe nicht begleiten, sie will nach Chuthoy Omc zurückkehren.

Wucherndes Technogeflecht hüllt die Tür der Fähre ein. Kurz danach sagt Than, die Fähre befinde sich nun am Ziel auf der Insel der Hiesigkeit. Mit anderen Worten: Die Jenzeitigen Lande wurden erreicht.

Innenillustration