Die Mnemo-Korsaren

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Überblick
Serie: Perry Rhodan-Heftserie (Band 2851)
PR2851.jpg
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
Innenillustration
Zyklus: Die Jenzeitigen Lande
Titel: Die Mnemo-Korsaren
Untertitel: Atlan in der Veste Tau – er ist Jäger und Gejagter zugleich
Autor: Christian Montillon
Titelbildzeichner: Arndt Drechsler
Innenillustrator: Swen Papenbrock
Erstmals erschienen: Freitag, 8. April 2016
Hauptpersonen: Atlan, Lua Virtanen, Vogel Ziellos, Valkuzz und Spaykel, Lothuld
Handlungsort: Veste Tau
Risszeichnung: »Nos Gaimors Tonne« von Andreas Weiß
(Abbildung)
Glossar: Fauthen / Inseln der Hiesigkeit / Jenzeitige Lande / Mnemo-Händler / Mnemo-Korsaren / Taukom / Veste Tau
Zusätzliche Formate: E-Book, Hörbuch

Handlung

Atlan stellt Erriam Erri wegen des Angriffs der Mnemo-Korsaren zur Rede. Die Arachnoide ziert sich ein wenig, deshalb bietet Atlan ihr eine weitere Erinnerung im Austausch für Informationen über die Korsaren an. Die Mnemo-Händlerin ist nicht abgeneigt, aber die Verkaufsverhandlungen werden von Ra'rhom rüde unterbrochen. Sein Partner Ro'rham wurde von den Korsaren in Stücke gepeitscht. Dafür will sich der Reiseführer jetzt rächen. Erri ist jedoch eine zu starke Gegnerin. Nachdem sie es dem Insektoiden ordentlich gegeben hat, verweist sie Atlan, der Ra'rhom helfen will, an die Anderstern-Spelunke. Wie von ihr behauptet, halten sich dort Mediker auf, die Ra'rhom helfen können. Das kostet den Arkoniden eine exklusive Erinnerung, welche ihm entnommen wird, sobald er zu Erri zurückgekehrt ist. Atlan weiß nun nicht mehr, dass er im Jahre 540 v. Chr. mit Nitetis, der Goldenen, auf den Kanarischen Inseln unterwegs war. Nun wird Atlan auch mit Erri handelseinig. Er opfert die Erinnerung an ein Geschehnis nach dem Sturz der Galaktischen Flotte durch den Frostrubin im Jahre 426 NGZ und erhält Informationen über das Versteck der Korsaren im Sektor Torphes.

Die Korsaren halten Lua Virtanen und Vogel Ziellos gefangen. Die beiden jungen Leute haben keine Bedeutung für Spaykel und Valkuzz. Es geht ihnen nur um Atlan. Sobald sie ihn haben, sollen Lua und Vogel sterben. Als die Korsaren erfahren, dass sie von Erri verraten wurden, stattet Spaykel ihr einen Besuch ab und nimmt ihr alle Erinnerungen. In ihrem Versteck wähnen sich die Korsaren sicher, denn es wird vom Huscher Zwei-Farlett permanent um einige Sekunden in die Zukunft versetzt. Huscher sind im Sektor Torphes beheimatete Wesen mit amöbenartigem Außenleib. Im Inneren sind mehrere schattenhafte Kreaturen erkennbar, die mit dem Außenleib in Symbiose leben. Die Huscher »reiten« auf abgeschilferten Partikeln der Synchronie, die entstanden sind, als jemand vor langer Zeit versucht hat, eine Abzweigung in der Synchronie zu erschaffen. Infolge einer natürlichen Begabung können die Huscher mit den Synchroniepartikeln ungefähr fünf Sekunden durch die Zeit reisen.

Das erfährt Atlan von einem alten dreiarmigen Humanoiden namens Lothuld, nachdem er mit Ra'rhom im Zielgebiet angekommen ist, dort aber nur eine leere Höhle vorgefunden hat. Atlan vermutet zu Recht, dass diese Begegnung kein Zufall ist. Lothuld gehört zur Bruderschaft der Peregrinologen und hat vom Obersten Bruder den Auftrag erhalten, sich um die Neuankömmlinge zu kümmern. Die Peregrinologen erforschen fremdartige Phänomene in der Veste Tau, in nicht genau definierten Ausnahmefällen greifen sie auch ein. Für den Kampf gegen die Mnemo-Korsaren stellt Lothuld dem Arkoniden den Roboter Laonda und die spinnenartige Söldnerin Qadarou Vadhyrd aus dem Volk der Dhyadon zur Verfügung. Die Huscher Sieben-Runchass und Neun-Runchass mischen ebenfalls mit, denn sie haben noch ein Hühnchen mit Zwei-Farlett (inzwischen Drei-Farlett: Es gab Nachwuchs im Amöbenleib) zu rupfen, den sie für einen Verräter halten, weil er den verhassten Mnemo-Korsaren hilft. Auch diesmal muss Atlan wieder mit der in der Veste Tau üblichen Währung bezahlen. Diesmal soll es eine persönliche Erinnerung sein. Atlan ruft sich ein letztes Mal seine ein Schlaflied singende Mutter ins Gedächtnis.

Derweil unternehmen Lua und Vogel einen Ausbruchsversuch. Mit ihrer aus tt-Progenitoren bestehenden Haarsträhne bringt Lua das Energiefeld der Gefängniszelle zum Zusammenbruch. Doch dann wird sie von einem tödlichen Peitschenhieb getroffen. Sie stirbt in Vogels Armen. Fast im selben Moment schnappen sich Atlans Huscher den Verräter, so dass das Korsarennest in die Gegenwart stürzt. Es gelingt Atlan, Valkuzz mit dessen Peitsche zu fesseln. Man einigt sich auf einen Gefangenenaustausch. Spaykel wirft Atlan Luas Leiche vor die Füße und verschwindet mit Valkuzz sowie seinem zweiten Gefangenen. Atlan kann ihn nicht verfolgen, denn die Mnemo-Korsaren sprengen die ganze Höhle. Dabei wird Laonda zerfetzt. Lothuld schenkt Atlan nun reinen Wein ein. Er erklärt, dass der Tod in der Veste Tau nicht unwiderruflich ist. In diesem in sich abgeschlossenen Miniuniversum muss sorgfältiges Recycling betrieben werden – auch mit ÜBSEF-Konstanten. Diese werden von der Raumzeit-Membran der Veste reflektiert. Innerhalb von 62 Stunden nach dem Tod kann ein Lebewesen somit ins Leben zurückgeholt werden, sofern der Körper nicht völlig zerstört wurde. Der Vorgang wird als Rekollektion bezeichnet. Nach Ablauf der Frist verliert sich die ÜBSEF-Konstante im Brei. Nur die Marionettenmeister können eine Rekollektion durchführen. Meisterin Sinsiri Queebudh im Sektor Noi-Noion könnte am schnellsten erreicht werden.

Die Korsaren vermuten, dass sich Atlan schleunigst auf den Weg zur Marionettenmeisterin machen wird. Sie haben einen Famulus in Luas Leiche versteckt, der ihnen den richtigen Zeitpunkt zum Zuschlagen signalisieren wird. Doch Atlans Huscher-Freunde haben schon herausgefunden, wo die Korsaren jetzt sind. Sie haben sich in einer Leibdeponie versteckt. Dort ruhen die verbrauchten Außenleiber der Huscher. Die Anwesenheit der Korsaren ist eine Freveltat, deshalb wird Atlan jetzt vom gesamten Huscher-Clan unterstützt. Atlan und die Dhyadon-Söldnerin erreichen die Leibdeponie im selben Moment, als Valkuzz Vogel erwürgen will. Mit bloßen Händen reißt Vogel den Kommunikationsring des Korsaren ab. Dieser ist somit geschwächt. Als er gegen Atlan kämpft, explodiert die Energiepeitsche. Valkuzz wird zerrissen, so dass eine Wiederbelebung ausscheidet. Spaykel wird von Strahlschüssen getroffen und verwundet. Er setzt sich mit einem Fluchttransmitter ab, der sich anschließend selbst zerstört. Seinen Gefangenen muss er zurücklassen. Für Spaykel ist die Sache jetzt persönlich geworden. Er will Rache für den endgültigen Tod des geliebten Partners.

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