Der Flug der BRITOMARTIS

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Überblick
Serie: Perry Rhodan-Heftserie (Band 2861)
PR2861.jpg
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
Innenillustration
Zyklus: Die Jenzeitigen Lande
Titel: Der Flug der BRITOMARTIS
Untertitel: Attilar Leccore im Einsatz – als Agent der Tiuphoren
Autor: Leo Lukas
Titelbildzeichner: Arndt Drechsler
Innenillustrator: Swen Papenbrock (1 x)
Erstmals erschienen: Freitag, 17. Juni 2016
Hauptpersonen: Attilar Leccore, Sichu Dorksteiger, Thembinkosi John, Reeva Ntoni, Zyl, Pladutares
Handlungszeitraum: 28. September bis 4. Oktober 1518 NGZ
Clubnachrichten:

Ausgabe 523

Glossar: Mitchell Hannigan / Kreaturen der Blues / MVH-Geschütz / Nemo Partijan
Zusätzliche Formate: E-Book, Hörbuch

Handlung

Bevor Perry Rhodan am 28. September 1518 NGZ mit der RAS TSCHUBAI zum Planeten Tefor fliegt, arbeitet er mit Cai Cheung, Gucky, Sichu Dorksteiger und Attilar Leccore einen riskanten Plan aus. Der TLD-Chef hat ein Templat Sybrand Herzogs angefertigt und somit erfahren, was mit seinem zum Attentäter gewordenen Stellvertreter wirklich geschehen ist. Leccore will seine gestaltwandlerischen Fähigkeiten nutzen, um den Tiuphoren gefälschte Konstruktionsdaten einer neuartigen Waffe unterzujubeln, die bei weitem nicht so leistungsfähig ist wie der ParaFrakt. Die Tiuphoren sollen zu der irrigen Annahme kommen, die Galaktiker wären immer noch leichte Beute für die Indoktrinatoren. Um ihnen die Sache schmackhaft zu machen, muss Leccore in Herzogs Gestalt zum Sterngewerk CIPPACONTNAL zurückkehren. Die Tiuphoren sollen glauben, Camaxi Texolots Bewusstsein befinde sich noch immer in der Sextadim-Platine und kontrolliere den Terraner. Zu diesem Zweck muss Leccore auch ein Templat der Platine anfertigen, was ihm mit Hilfe von Emela Tresmolinos auch gelingt. Die ehemalige Dozentin am Institut für Theoretische Hyperphysik der Waringer-Akademie offeriert in einem Privatinstitut Gesundheits- und Lebensberatung auf Basis der neuesten hyperphysikalischen Erkenntnisse. Man könnte sie auch als Wahrsagerin bezeichnen. Leccore offenbart sich ihr als Koda Aratier. Er kopiert die Tiucui-Folie, wobei er erfährt, dass diese Art der Infiltration selbst für die Tiuphoren alles andere als alltäglich ist. Das Original wird in sichere Verwahrung genommen.

In Rekordzeit entwickelt Sichu Dorksteiger das »Hochenergie-Überladungsschirm-Impulsverzerrer-System«. Das System funktioniert auf der Basis eines HÜ-Schirms und kann Indoktrinatoren vorübergehend abwehren, es kann aber keinen Impuls zur Zerstörung der Mikromaschinen erzeugen. Das Team des SHELTER-Tenders SNAKE & DRAGON installiert den HÜSIV in der BRITOMARTIS, einem Schlachtschiff der APOLLO-Klasse. Nur Kommandant Thembinkosi John (ein Oxtorner), die terranische Feuerleitoffizierin Reeva Ntoni, ein Ara namens Zyl und der Posbi Pladutares bleiben an Bord. Es soll so aussehen, als hätten die Terraner die Absicht, den HÜSIV beim Kampf gegen ein Sterngewerk zu erproben, wofür ein weitgehend automatisiertes Schiff verwendet werden muss, weil das System im Einsatz harte Strahlung abgibt. Dieses Schiff soll den Tiuphoren in die Hände gespielt werden. Die vierköpfige Besatzung soll die BRITOMARTIS mit einem Beiboot verlassen, dessen Verlust ebenfalls einkalkuliert wird. Ein Evakuierungstransmitter befindet sich in dem Beiboot. Einsatzort der BRITOMARTIS ist der Pulsar Myhrvoldt. Dort soll das Schlachtschiff von den Tiuphoren aufgebracht werden. Die SNAKE & DRAGON verbirgt sich im Ortungsschutz der nahen Sonne Bai.

Während die BRITOMARTIS für das Himmelfahrtskommando vorbereitet wird, fliegt Leccore/Herzog in einer Tarnidentität mit einer Kleinstkorvette Richtung Leerraum. Die von Texolot präparierte WAKINYAN-Drohne nimmt er mit, sie enthält die HÜSIV-Konstruktionsunterlagen. Obwohl der Bewusstseinschip nur eine aus Leccores eigener Körpersubstanz erzeugte (wenn auch funktionsfähige) Kopie ist, fühlt er sich von ihm beeinflusst. Er wird am 1. Oktober von einem Sternspringer abgefangen und zur CIPPACONTNAL gebracht. Er wird zwar nicht wie ein Gefangener behandelt, aber die Tiuphoren bleiben misstrauisch. Der Orakel-Page Paqar Taxmapu hat den Auftrag, sich um ihn zu kümmern. Taxmapu bringt Texolots Ysicc Moizen mit. Leccore muss der Tiucui-Folie vorübergehend volle Freiheit gestatten, um diese Prüfung zu überstehen. Moizen akzeptiert den Koda Aratier als sein Herrchen. Dem Wunsch des originalen Attentäters entsprechend soll der Chip entfernt werden, damit Texolot ins Catiuphat eingehen kann. Leccore hat natürlich kein Interesse daran, dass der »Wirtskörper« anschließend vernichtet wird, wie es der Brauch verlangt. Er kopiert sein Bewusstsein in den Chip und verwandelt diesen nach der Extraktion in eine Miniaturversion Moizens, die sich mit Herzogs »Leiche« vereinigt, welche sich prompt erhebt und den schockierten Orakel-Pagen tötet. Da kein anderer Tiuphore zugegen war, kann Leccore alle Spuren verwischen und Taxmapus Platz einnehmen.

Inzwischen haben die CIPPACONTNAL und vier weitere Sterngewerke, darunter die XOINATIU, den Pulsar erreicht. Die BRITOMARTIS wird angegriffen. Die Flucht der Rumpfbesatzung scheitert, denn ein Sterngewerk blockiert den Hangar, in dem das Beiboot steht, außerdem wird der Transmitter beim Beschuss zerstört. Pladutares fällt tiuphorischen Enterkommandos zum Opfer. Zyl stellt sich zum Kampf und wird getötet. John und Ntoni werden gefangen genommen und in der CIPPACONTNAL verhört. Mit der Erlaubnis seines Caradocc Maxal Xommot nimmt Leccore/Taxmapu daran teil. Anschließend schlägt er Xommot vor, man solle so tun, als ob die BRITOMARTIS den Test des HÜSIV erfolgreich vollendet habe, damit die Terraner ihre Kapazitäten zur Herstellung einer wirkungslosen Waffe vergeuden. Der Caradocc ist von dieser genialen Idee des jungen Orakel-Pagen begeistert.

Leccore hat seine Mission erfolgreich vollendet, aber er hat wenig Anlass, sich darüber zu freuen, denn vorerst gibt es keine Möglichkeit für ihn, nach Terra zurückzukehren. Außerdem muss er nach den strapaziösen Identitätswechseln der vergangenen Tage einiges an Selbstdisziplin aufbringen, um sein wahres Ich zu bewahren.

Anmerkungen

  • Der Name des Sterngewerks CIPPACOTNAL wurde in diesem Heft und in Band 2859 aufgrund eines Tippfehlers versehentlich mit einem zusätzlichen »N« geschrieben. Der Fehler wurde erst ab Band 2872 korrigiert.

Innenillustration