Das Goldene Reich

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Überblick
Serie: Perry Rhodan-Heftserie (Band 2901)
PR2901.jpg
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
Innenillustration
Zyklus: Genesis
Titel: Das Goldene Reich
Untertitel: Die RAS TSCHUBAI in einer fremden Galaxis – Perry Rhodan trifft das verlorene Volk
Autor: Michael Marcus Thurner
Titelbildzeichner: Dirk Schulz
Innenillustrator: Dirk Schulz
Erstmals erschienen: Freitag, 24. März 2017
Hauptpersonen: Perry Rhodan, Saaperid, Karim Balthasar, Vogel Ziellos, Lua Virtanen
Handlungszeitraum: 26. bis 29. September 1551 NGZ
Handlungsort: Sevcooris, Thooalon
Clubnachrichten:

Ausgabe 533

Glossar: HaLem-Armee / HaLem-Metall / Lemur-Metall / NGC 4622 / RAS TSCHUBAI; Bordrat
Zusätzliche Formate: E-Book, Hörbuch
Leseprobe: Leseprobe.png © Pabel‑Moewig Verlag KG, Rastatt
Hörprobe: Hörprobe.png © Eins A Medien GmbH, Köln

Handlung

Nach mehrwöchigem Hypertransflug erreicht die RAS TSCHUBAI am 26. September 1551 NGZ die Galaxie NGC 4622. Anders als alle anderen bekannten rotierenden Spiralnebel dreht sich diese Galaxie mit den Armen voraus. Nur einer der inneren Spiralarme wird »nachgeschleppt«. Man nimmt an, dass es sich hierbei um Relikte eines Zusammenstoßes mit einer anderen Sterneninsel handelt. Das Omniträgerschiff wird fast sofort nach der Ankunft angefunkt. Offensichtlich wurden die Galaktiker, namentlich Perry Rhodan, an genau diesem Ort erwartet. Saaperid, Kommandant des Pentasphärenraumers VOKOTOO, meldet sich bei den Galaktikern und heißt sie in Sevcooris willkommen. Für Saaperids Volk, die Thoogondu, ist Rhodan als Mitverantwortlicher für die Flucht des Wanderers von großer Bedeutung, denn ES ist ein alter Feind dieses Volkes.

Die Thoogondu sind über zwei Meter große Humanoide mit weißer, von blauen Äderchen durchzogener Haut und Schilden aus daumennagelgroßen Knochenplättchen, die sich von der Stirn bis über den Rücken ziehen. Die großen dunklen Augen haben zusätzliche Nickhäute, die Hände haben zwei Daumen. Die blendend weiße VOKOTOO besteht aus fünf aneinander gereihten unterschiedlich großen Kugeln und ist 7430 Meter lang. Sie verfügt über hoch entwickelte Transitionstriebwerke (Lokatoren), die Versetzungen über große Entfernungen hinweg aus dem Stand heraus ermöglichen.

Saaperid ist bestens über die Vorgänge in der Milchstraße informiert, hält sich selbst aber bedeckt – ebenso wie Rhodan, dem Saaperid allzu aalglatt vorkommt. Den Galaktikern soll ein großer Empfang auf Thooalon bereitet werden, jenem Planeten, der im Fokus des kosmischen Leuchtfeuers liegt. Dort soll Rhodan Puoshoor begegnen, dem Ghuogondu (designierter Nachfolger) des Herrschers des Goldenen Reiches, welches auch als Gondunat bezeichnet wird. Der Herrscher trägt den Titel Gondu oder Garant. Die RAS TSCHUBAI wird von einem aus der VOKOTOO, fünf weiteren Pentasphärenraumern der GARANT-Klasse und zahleichen Raumschiffen verschiedener Völker bestehenden Begrüßungskomitee nach Thooalon geleitet.

Rhodan und einige Begleiter landen mit einer Space-Jet in der planetaren Hauptstadt Goenetki. Thooalon ist ein schöner Planet, erdähnlich, mit zwei Kontinenten und einem gewaltigen Ozean. Allerdings handelt es sich nicht um die Hauptwelt der Thoogondu. Erste Gespräche werden geführt, auch mit Vertretern anderer Völker des Gondunats, ein Rundflug wird unternommen. Gucky hört sich zusätzlich telepathisch um, wobei er feststellt, dass manche Thoogondu mentalstabilisiert sind, was den Rückschluss zulässt, dass ihnen Wesen mit Parafähigkeiten bekannt sind. Es kristallisiert sich heraus, dass die Thoogondu die Hegemonialmacht in der Galaxie Sevcooris bilden. Nach Saaperids Angaben sorgen sie für »Ordnung und Zufriedenheit«. Sie verfügen über gewaltige Flotten sowie zehn Paladische Welten in stark gesicherten Systemen, auf denen der Gondu abwechselnd Hof hält. Die so genannten Mentoren fungieren als Statthalter in seiner Abwesenheit. Das Gondunat blickt auf eine vieltausendjährige Geschichte zurück. Auf 80.000 Planeten leben Thoogondu und andere Völker friedlich zusammen, wobei unklar bleibt, welchen Status diese Völker wirklich haben. Gucky findet nichts Konkretes über die politischen, wirtschaftlichen und militärischen Verhältnisse des Goldenen Reiches heraus. Niemand scheint zu wissen, wo sich das Zentralsystem des Gondunats befindet.

Perry Rhodan nimmt an einem Bankett mit Vertretern der Thoogondu und anderer Völker teil. Er ist mit den Gedanken woanders, denn durch die Ankunft des Adauresten im Solsystem wurde er an die von den Atopen vorhergesagte Ekpyrosis erinnert. Während des Banketts singen alle Anwesenden das Loblied des Gondunats, aber für Rhodan steht schon fest, dass im Goldenen Reich keineswegs alles Gold ist. Der Terraner gibt sich Saaperid gegenüber abweisend und kehrt zur RAS TSCHUBAI zurück, zumal der Ghuogondu ohnehin noch nicht eingetroffen ist. Rhodan schickt Fachpersonal verschiedener wissenschaftlicher Abteilungen nach Thooalon. Gucky, Sichu Dorksteiger, Lua Virtanen und Vogel Ziellos mischen sich unters Volk. Karim Balthasar, ein Mitarbeiter der Neuropositronischen Abteilung der RAS TSCHUBAI, erhält einen Spezialauftrag. Nach einem Schädelhirntrauma wurde ihm eine biopositronische Hirnprothese implantiert, die Gefühle simuliert (nur manchmal die falschen) und es ihm ermöglicht, die Computersysteme der Thoogondu zu hacken. Er stellt fest, dass dieses Volk Neurotroniken benutzt, also Rechner, bei denen positronische und neuronale Strukturen aus lebendem Gewebe dergestalt miteinander verbunden sind, dass sie eher Lebewesen als Maschinen gleichen. Balthasar erbeutet umfassende geschichtliche Daten, die später von ANANSI gesichtet werden. Daraus ergibt sich, dass die Thoogondu ursprünglich aus der Milchstraße stammen.

Am 29. September reist der Nuntius Praanor nach Thooalon. Er ist Bote, Zeremonienmeister, Sicherheitschef und Leibwächter des Ghuogondu in Personalunion. Während eines Vieraugengespräches mit Rhodan erhält Praanor die Nachricht, der terranische Kosmopsychologe Ben Jello und Vogel Ziellos hätten einen Thoogondu ermordet. Rhodan kann das nicht glauben, aber Attina Hopkinson, eine Kollegin Jellos, war bei dem Vorfall zugegen und bestätigt die Anschuldigungen. Sie sagt aus, bei einer fröhlichen Feier sei es infolge eines Missverständnisses zu einer tätlichen Auseinandersetzung gekommen, in die Jello und Vogel verwickelt gewesen seien. Die Tatsache, dass die beiden geflohen sind und bei der Festnahme heftigen Widerstand geleistet haben (zumindest gibt Observant Koonucal, ein Mitarbeiter des Geheimdienstes, dies zu Protokoll), spricht nicht zu ihren Gunsten. Gucky zufolge sagt Hopkinson die Wahrheit. Ein Verhör der Verdächtigen mittels SEMT-Hauben in der RAS TSCHUBAI bleibt ergebnislos, denn sie können sich an nichts erinnern. Jello und Vogel werden nach Goenetki zurückgebracht.

Wenig später landet Puoshoor mit dem Raumschiff DAAIDEM auf dem Planeten. Rhodan wird gebeten, an seiner Seite eine öffentliche Rede zu halten. Puoshoor verkündet, mit Rhodans Ankunft breche ein neues Zeitalter an. Der Terraner denkt nicht daran, sich als Galionsfigur für Pläne benutzen zu lassen, die er noch nicht einmal kennt, und hält sich bei seiner Ansprache sehr zurück. Dadurch wird die Euphorie der Massen deutlich gedämpft. Anschließend erfährt Rhodan, dass jemand versucht hat, Jello und Vogel zu befreien. Tatsächlich haben Gucky und Lua Virtanen einen unautorisierten Alleingang unternommen, denn Gucky hat geespert, dass Vogel heftige Schmerzen hat. Er ist jedoch direkt in eine Parafalle teleportiert. Der Ilt und Lua wurden verhaftet. Alle vier Gefangenen werden in einen Scuul gebracht, ein besonderes Gefängnis im All. Schon vor diesem Zwischenfall hat Praanor den Verdacht geäußert, in den Reihen der Terraner könne es einen Verräter geben, eventuell einen tefrodischen Agenten oder einen Beauftragten von ES. Puoshoor meint, möglicherweise stehe Gucky unter fremdem Einfluss. Als Rhodan den Ghuogondu fragt, welche Verbindung es zwischen den Thoogondu, der Milchstraße und ES gibt, sagt dieser nur, die Thoogondu seien das verlorene Volk des Wanderers. Auch sie seien von ihm einmal »freundlich angeschaut« worden.

Auf Verlangen Puoshoors erteilt Rhodan seinen Leuten eine klare Anweisung. Niemand an Bord der RAS TSCHUBAI darf etwas zur Befreiung der Gefangenen unternehmen. Kurz danach erhält er eine kurze Botschaft Farye Sepheroas von Bord der BJO BREISKOLL, die schon vor Tagen vom Mutterschiff abgedockt hat. Farye hat den Befehl ihres Großvaters ganz genau verstanden.

Innenillustration