Das verlorene Volk

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Perry Rhodan-Heftromane

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Überblick
Serie: Perry Rhodan-Heftserie (Band 2905)
PR2905.jpg
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
Innenillustration
Zyklus: Genesis
Titel: Das verlorene Volk
Untertitel: Perry Rhodan trifft den Gondu – und lernt dessen Geheimnis kennen
Autor: Michelle Stern
Titelbildzeichner: Swen Papenbrock
Innenillustrator: Swen Papenbrock
Erstmals erschienen: Freitag, 21. April 2017
Hauptpersonen: Perry Rhodan, Narashim, Tothoolar
Handlungszeitraum: 17. Oktober 1551 NGZ, 28.461 v. Chr.
Handlungsort: Taqondh, Topsid, Poshcooris
Clubnachrichten:

Ausgabe 534

Glossar: Gondu / Gondunin / Observanten / Topsider / Wanderer / Wega
Zusätzliche Formate: E-Book, Hörbuch
Leseprobe: Leseprobe.png © Pabel‑Moewig Verlag KG, Rastatt
Hörprobe: Hörprobe.png © Eins A Medien GmbH, Köln

Handlung

Am 17. Oktober 1551 NGZ begegnet Perry Rhodan im Pentasphärenraumer POTOOLEM endlich dem echten Gondu Narashim. Der Terraner ist beeindruckt von der Persönlichkeit des Alleinherrschers. Er muss passen, als der Gondu das von ihm angestrebte Bündnis zwischen Goldenem Reich und Terranern zur Sprache bringt. Rhodan hat diesbezüglich keine Entscheidungsbefugnis und benötigt mehr Informationen. Der Gondu ist bereit, seine Erinnerungen im wahrsten Sinne des Wortes mit dem Terraner zu teilen. Dies ist mit einer Vorrichtung möglich, die sich in der POTOOLEM befindet. Da jeder Gondu das gesamte Gedächtnis all seiner Vorgänger in sich trägt, kann Rhodan somit quasi miterleben, wie es vor Jahrzehntausenden zur Vertreibung der Thoogondu aus der Milchstraße gekommen ist. Er sieht die Geschehnisse dieser Zeit durch die Augen Tothoolars, des Sohnes und designierten Nachfolgers des amtierenden Gondu Baphoor.

Ursprünglich stammen die Thoogondu aus der 3500 Lichtjahre unter der Milchstraßenhauptebene gelegenen Zwerggalaxie Canis-Major, von ihnen Cooris genannt. Ihre Urheimat ist der Planet Thoo im Madurantsystem. Nachdem sie sich über Cooris ausgebreitet haben, beginnen sie im Jahre 33.680 v  Chr. mit der Besiedlung der Milchstraße (Poshcooris). 190 Jahre später rufen sie dort das Gondunat aus. Neue Hauptwelt der Thoogondu ist Ausca im Prakursystem. Sie erhalten Kontakt mit einer Superintelligenz, die sie als Wanderer bezeichnen, sowie mit einem Boten dieser Entität, der den Namen Niemandssohn erhält. Rhodan geht davon aus, dass dieser Bote mit Homunk identisch ist. Eines Tages erhält der erste Gondu eine Zelldusche, dann verleiht der Wanderer ihm einen als Vitalenergie-Akkumulator bezeichneten Vitalenergiespeicher. Dieses Gerät verlängert das Leben des Trägers um 1240 Jahre und kann an einen Nachfolger weitergegeben werden, dessen Lebensdauer um dieselbe Frist verlängert wird. Jahrtausendelang gelten die Thoogondu als bevorzugtes Volk des Wanderers. Ausca befindet sich in einem der beiden Brennpunkte der elliptischen Bahn der Bleibe. So nennen die Thoogondu die scheibenförmige Kunstwelt des Wanderers. Doch einige Jahre vor Beginn der von Rhodan nacherlebten Erinnerungen Tothoolars verschlechtert sich das Verhältnis zwischen der Superintelligenz und den Thoogondu. Verschiedene ins Gondunat integrierte Fremdvölker rebellieren. Möglicherweise wurden sie vom Wanderer gegen die Thoogondu aufgehetzt.

Um aus der ungeliebten Rolle als Ghuogondu ausbrechen zu können, lebt Tothoolar mehrere Jahre lang in einer Ganzkörpermaske unter den echsenartigen Bewohnern des Planeten Topsid. Die Topsider haben ein steinzeitliches Entwicklungsniveau erreicht. Tothoolar erringt viele Siege für die Horde, der er sich angeschlossen hat. Im Jahre 28.461 v. Chr. muss er seine Freunde verlassen, denn der Gondu ist tot. Er ist auf der Bleibe des Wanderers gestorben. Als wäre das noch nicht ungeheuerlich genug, wird den Thoogondu nicht gestattet, den Leichnam ihres Herrschers abzuholen. Mit seinem Flaggschiff OOTHANT fliegt Tothoolar sofort zur Bleibe. Nur er allein darf dort landen. Niemandssohn behauptet, der Wanderer sei für Tothoolar nicht zu sprechen und der Tod Baphoors stehe im Zusammenhang mit der Expedition der AANICHOOR. Dieses Raumschiff der Thoogondu habe nach dem zweiten Brennpunkt der Bahn der Bleibe gesucht und damit ein Tabu gebrochen. Der Wanderer, so verkündet Niemandssohn, bedauert das Zerwürfnis, kündigt die Verbindung mit dem Gondunat jedoch auf. Die Thoogondu müssen sich ganz aus Poshcooris und Cooris zurückziehen. Mehr hat Niemandssohn nicht zu sagen. Er gibt Baphoors Leiche nicht heraus, überlässt Tothoolar zum Abschied aber die Strukturformel für eine wertvolle Substanz namens Pedgondit.

Voller Zorn befiehlt Tothoolar den Angriff auf die abtrünnigen Völker sowie auf die Bleibe, sobald er zum Nachfolger seines Vaters erklärt wurde. Die Rebellion wird niedergeschlagen, aber im Kampf um die Bleibe werden die Flotten der Thoogondu aufgerieben. Die Bleibe versetzt sich selbst an einen unbekannten Ort. Trotz der vernichtenden Niederlage denkt Tothoolar nicht an Aufgabe. Neue Flotten sollen für die Suche nach dem Wanderer erstellt werden. Ausgerechnet Shinoo, Kommandantin der OOTHANT und Tothoolars Feindin, bringt den neuen Gondu zur Besinnung. Ein Kampf gegen den Wanderer wäre aussichtslos und würde zum Untergang führen. Tothoolar denkt um und leitet den Exodus seines Volkes ein. Eine Goldene Karawane soll die Thoogondu in eine neue Heimat bringen. Eines fernen Tages wollen sie zurückkehren. Bis dahin soll sich der Wanderer nicht an ihren Hinterlassenschaften erfreuen können. Die Thoogondu tilgen alle Spuren, die auf ihre Existenz hindeuten könnten. Nach Jahren der Vorbereitung bricht das gesamte Volk auf. Fünfzig Jahre später entscheidet Tothoolar, dass die Erinnerungen der Gondus aufbewahrt werden sollen. Man präsentiert ihm den ersten aus Pedgondit hergestellten Gegenstand. Es ist ein Thron, in den der immer noch funktionsfähige Akkumulator integriert wird. Somit ist jeder künftige Gondu praktisch an den Thron gefesselt. Er kann sich für maximal 62 Stunden von dem lebensverlängernden Objekt entfernen.

Innenillustration