Im Reich der Soprassiden

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Perry Rhodan-Heftromane

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Überblick
Serie: Perry Rhodan-Heftserie (Band 2910)
PR2910.jpg
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
Innenillustration
Zyklus: Genesis
Titel: Im Reich der Soprassiden
Untertitel: Es ist ein junger Sternenstaat – unter der Obhut des Gondunats
Autor: Uwe Anton
Titelbildzeichner: Arndt Drechsler
Innenillustrator: Swen Papenbrock
Erstmals erschienen: Freitag, 26. Mai 2017
Hauptpersonen: Perry Rhodan, Narashim, Ossprath, Dean Tunbridge, Báron Danhuser, Penelope Assid
Handlungszeitraum: 17. bis 21. Oktober 1551 NGZ
Handlungsort: Sevcooris
Stellaris (Serie):

Folge 58: »Der halbe Ozean« von Susan Schwartz

Glossar: Assid, Penelope / Danhuser, Báron / Gondunat / Neurotroniken / POTOOLEM / SERUN-SR / Sevcooris / Tunbridge, Dean
Zusätzliche Formate: E-Book, Hörbuch
Leseprobe: Leseprobe.png © Pabel‑Moewig Verlag KG, Rastatt
Hörprobe: Hörprobe.png © Eins A Medien GmbH, Köln

Handlung

Perry Rhodan kennt nun die Geschichte der Thoogondu, zumindest was die Phase bis zum Exodus aus der Milchstraße angeht. Aber kennt er sie wirklich? Der Terraner hat da gewisse Zweifel. Er möchte nun noch wissen, wie es den Thoogondu nach ihrer Ankunft in Sevcooris ergangen ist. Narashim zufolge haben damals Kriege in der ganzen Galaxie getobt. Sie wurden von den Thoogondu beendet, zum Teil auch mit Gewalt, aber das geschah zum Wohle aller Völker. Rhodan soll sich persönlich ein Bild davon machen, welche Auswirkungen das Eingreifen des Goldenen Reiches hatte und noch immer hat. Als Anschauungsbeispiel schlägt Puoshoor, der seinem Vater und dem Gast aus der Milchstraße in der POTOOLEM Gesellschaft leistet, das Volk der Soprassiden vor. Diese nur 1,40 Meter großen, teils humanoiden, teils arachnoiden Intelligenzwesen, bei denen nur die je vier Arme und Beine nicht von einem schwarzen Chitinpanzer bedeckt sind, haben vor langer Zeit am Rande der Selbstvernichtung durch einen Atomkrieg gestanden. Die Thoogondu haben das Schlimmste verhindert und ihnen obendrein die Kompositoren geschenkt. Hierbei handelt es sich um Lowtech-Transmitter mit relativ geringer Reichweite, die mehrere Kolonialsysteme mit dem Soprasystem verbinden, dem Hauptsystem der Soprassiden. Die Soprassiden besitzen keine überlichtschnellen Raumschiffe.

Das alles erfährt Rhodan am 18. Oktober 1551 NGZ an Bord der STAZZ, eines Raumschiffes der Soprassiden, das ihn und sein Team (Penelope Assid, Dean Tunbridge sowie Báron Danhuser) zur Soprassiden-Hauptwelt Porass bringt. Ihm wird klar, dass die Kompositoren den Soprassiden keineswegs aus reinem Altruismus überlassen worden sind. Einige Dutzend Soprassiden müssen jährlich als Tribut entrichtet werden. Diese Personen werden nie wieder gesehen. Man munkelt, dass sie für ein genetisches Projekt der Thoogondu benutzt werden. Außerdem werden die Kompositoren durch Thoogondu-»Berater« kontrolliert. Vielleicht ist das der Grund dafür, dass Vossflo, der Kommandant der STAZZ, nicht allzu gut auf die Thoogondu zu sprechen ist. Rhodan gewinnt Vossflos Respekt, als er in einer Gefahrensituation besonders schnell reagiert und das Raumschiff vor Schaden bewahrt. Der junge Raumfahrer Ossprath schließt Rhodan besonders ins Herz und begleitet ihn zum Empfang beim Soprassiden-Herrscher (Soprandu) Tossmoner. Dieser nimmt Rhodans Team mit zum Kontinent Dundozo. Dort findet ein Staatsakt zur Amtseinführung von Tossmoners Nachfolger Azzumu statt. Der Kontinent ist infolge der lange zurückliegenden Kriege radioaktiv verseucht. Rhodan und seine Begleiter besuchen das Mordmal, eine Gedenkstätte, an der den Soprassiden mittels Bildern und eines geradezu hypnotisch wirkenden Audiokommentars in Erinnerung gerufen wird, vor welch schrecklicher Gefahr sie vom Goldenen Reich errettet worden sind. Für Rhodans Geschmack enthält diese Erzählung zu viele Ungereimtheiten.

Die Gruppe bleibt auf Dundozo. Ossprath würde zu gern den Abgrund der Altvorderen sehen, ein Höhlensystem, in dem der Legende nach mutierte Überlebende des Atomkrieges hausen. Das klingt für Rhodan interessant. In der Nähe der Höhlen begegnet die Gruppe tatsächlich einigen entstellten Soprassiden. Die Mutanten versuchen die Gruppe in die Höhlen zu zerren. Die Menschen entziehen sich der Attacke mit Hilfe ihrer SERUNS. Ossprath wird von einem Mutanten gepackt, teilentstofflicht und durch das Gestein hindurch transportiert. Rhodan kann dem jungen Mann schon deshalb nicht helfen, weil bei den Soprassiden Panik ausbricht. Bei der Übergabe der Atomwaffenzugriffscodes an den Thronfolger ist es zu einem Datenangriff gekommen. Orbitalforts haben Nukleartorpedos auf Porass abgefeuert. Man nimmt an, dass die Vanteneuer dahinterstecken. Diese Wesen waren früher angeblich eine gefürchtete Geißel der Galaxie. Puoshoors Pentasphärenraumer schießt die meisten Torpedos ab, doch einige werden einschlagen. Rhodan und seine Teammitglieder bringen so viele Soprassiden wie möglich in den Höhlen in Sicherheit. Als Rhodan von Puoshoor per Funk gerufen wird, beschließt er, vorerst nicht zu antworten. In den Kavernen steht er plötzlich Ossprath und dessen Entführer gegenüber.

Ossprath erklärt, dass der Mutant Dussudh heißt und ein Freund sei. Dussudh ist Semiteleporter. Er kann feste Materie durchqueren und dabei eine Person mitnehmen. Dussudh hat Ossprath etwas gezeigt, das als Gewölle bezeichnet wird und verhindert, dass die Thoogondu den Abgrund der Altvorderen entdecken. Dort gibt es einen Ort, an dem Ossprath erkannt hat, dass die Soprassiden seit unvordenklicher Zeit in einer Lüge leben – einer Lüge namens Gondunat. An besagtem Ort befindet sich ein Vanteneuer. Während die Thoogondu in das Höhlensystem vordringen, teleportiert Dussudh Rhodan und dessen Team tiefer ins Höhlensystem hinein.

Innenillustration