In Arkons Schatten

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Überblick
Serie: Perry Rhodan-Heftserie (Band 2915)
PR2915.jpg
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
Innenillustration
Zyklus: Genesis
Titel: In Arkons Schatten
Untertitel: Sie lassen die Vergangenheit hinter sich – und begegnen einer neuen Macht
Autor: Verena Themsen
Titelbildzeichner: Dirk Schulz
Innenillustrator: Dirk Schulz
Erstmals erschienen: Freitag, 30. Juni 2017
Hauptpersonen: Kiroan, Yergeo da Gnotor, Segos Isirea, Bhal Kharnaim
Handlungszeitraum: 20. Juli bis 1. August 1551 NGZ
Handlungsort: Girmomar
Risszeichnung: Terranische Technik – »Ziviler Fusionsreaktor«
(Abbildung) von Christoph Anczykowski
Glossar: Girmomar / Girom / Has'athor / Katsugos / Kralasenen / Kristallarmada / Kristallbaronien / Mascant
Zusätzliche Formate: E-Book, Hörbuch
Leseprobe: Leseprobe.png © Pabel‑Moewig Verlag KG, Rastatt
Hörprobe: Hörprobe.png © Eins A Medien GmbH, Köln

Handlung

Nach dem Abzug des Atopischen Tribunals aus der Milchstraße hat sich die Situation für die meisten galaktischen Völker normalisiert. Doch nicht alle konnten zur gewohnten Tagesordnung übergehen. Das gilt insbesondere für die Arkoniden. Die Vertreibung aus dem Arkon-System, ihrer Jahrtausende alten Urheimat, hat zu großen Umwälzungen geführt. Eximperator Bostich ist untergetaucht, Vizeimperator Tormanac da Hozarius hat seinen Geist in die Messingwelt transferiert. Viele Adlige sind beim Kampf gegen das Atopische Tribunal gefallen oder haben sich ebenfalls in die Messingwelt geflüchtet. Das Imperium existiert praktisch nicht mehr. Einige Grenzländereien haben sich der jetzigen LFG angeschlossen, andere dem Neuen Tamanium der Tefroder. Die Kristallbaronien Girmomar und Tschirmayn sind unabhängig geblieben und haben den Sternhaufen M 13, das arkonidische Kernland, fast ganz unter sich aufgeteilt. Nach schweren internen Kämpfen herrschen im Jahre 1551 NGZ Stabilität und Aufbruchsstimmung. Noch ist es nicht zu einer Spaltung zwischen Adel und Volk gekommen, doch als Motor des Neuaufbaus gelten Mittel- und Unterschicht, nicht die alten Adelsfamilien.

Auf Girmomar, einer Handelswelt am Rand von Thantur-Lok, regieren im Jahre 1551 NGZ Erbbaron Yergeo da Gnotor und Wahlbaron Segos Isirea. Ersterer wird ständig von einem sechsarmigen Roboter mit Bioplasmazusatz namens Ovasa begleitet. Die von ihm als weiblich betrachtete Maschine dient dem Baron als Ersatz für den Extrasinn, den er vor geraumer Zeit verloren hat. Botschafter der LFG vor Ort ist der Terraner Joscan Sintloui. Er und seine neue Sekretärin Patrizia Trevis nehmen am 20. Juli an der Einweihung der Kristallbrücke teil, eines gewaltigen Bauwerks mit hoher Symbolwirkung, welches die Trichterbauten der beiden Barone miteinander verbindet. Bei den Feierlichkeiten geht es auch um mögliche neue Allianzen der Kristallbaronie, zum Beispiel mit der als Kristallarmada bezeichneten Söldnerflotte des Mascanten Calukoma. Während der Zeremonie erhalten die Barone die Nachricht, dass in der planetaren Hauptstadt Shernoss seit zwölf Tagen ein Spross der Gemeni heranwächst. Er wurde von Kylldin gefunden, der siebenjährigen hirngeschädigten Großnichte eines Mehandor-Patriarchen, dessen Sippe auf Girmomar in einem aus vier alten Walzenraumern bestehenden Wohngeviert lebt. Die Mehandor haben den Fund aus Profitgier verheimlicht, doch jetzt wird das Wohngeviert durch das unaufhaltsame Wachstum des Sprosses gefährdet und muss verlegt werden.

Die Arkoniden sind über die Vorgänge auf Terra unterrichtet und wissen somit, was ihnen bevorsteht. Baron da Gnotor glaubt, er könne es besser machen als die Terraner, geschickter mit den Gemeni verhandeln und in den Besitz eines Zellaktivators kommen. Da Gnotor hofft, den Extrasinn auf diese Weise zurückzugewinnen, was er auch offen zugibt. Er willigt dann doch in eine frühzeitige Eliminierung des Sprosses ein. Kiroan, eine ehemalige Kralasenin, die jetzt als Sicherheitsberaterin der Barone arbeitet, wird mit der Leitung der Operation beauftragt. Da der Beschuss mit Energiewaffen wirkungslos bleibt, wird am 26. Juli eine Vektorbombe unterhalb des Sprosses gezündet, über dem ein Paratronschirm errichtet worden ist. Man hofft, die rein mechanische Wirkung der Bombe könne das Hyperenergie-Irritationsfeld des Sprosses überwinden. Aufgrund einer unerwarteten Wechselwirkung mit dem Paratronschirm kommt es zu schweren Zerstörungen in der Stadt. Der Spross bleibt unbeschädigt und wächst weiter. Daraufhin wird die Bevölkerung darüber informiert, dass es keinen freien Zugang zum Spross geben wird. Die Gegend wird abgeriegelt. Um ein Mittel gegen die Parafähigkeiten des Sprosses in der Hand zu haben, wird Kontakt mit den Feuerfrauen aufgenommen, denn die Antis gelten als unzuverlässig und würden ohnehin nicht rechtzeitig eintreffen. Der Zarlt von Zalit übernimmt diese Aufgabe. Die Feuerfrauen scheinen auf etwas zu warten, geben jedoch keine weiteren Informationen preis.

Am 30. Juli wendet sich Bhal Kharnaim vom Spross KYLLDIN an die Arkoniden. Er verkündet die Pflanzung des dritten Pacischen Rhizoms im Giromsystem und bietet den Arkoniden eine Verjüngung durch Zellduschen an. Am Folgetag führt Kiroan einige Elitesoldaten in den Spross. Der Zutritt wird ihnen nicht verwehrt, aber kein Gemen zeigt sich. Alle Korridore scheinen ins Nichts zu führen. Die Stimme Kharnaims ist zu hören. Er äußert sein Unverständnis über die Feindseligkeit der Arkoniden und lässt sie wissen, dass sie unerwünscht sind. Kiroan würde dem Spross am liebsten mit dem Messer zu Leibe rücken, doch Isirea ordnet den Rückzug an. Der Spross fliegt ab und bezieht in fünf Kilometern Entfernung von der Stadt Position in einer Bucht. Der Bhal klinkt sich in das gesicherte interne Informationsnetz des Palasts der Barone ein (später wird festgestellt, dass dies mittels eines 20 Mikrometer dünnen Neurocapillus geschehen ist, der durch den Meeresboden vom Spross zum Palast führt), um mit da Gnotor zu sprechen. Der Baron erklärt das Misstrauen der Arkoniden mit den Geschehnissen auf Terra. Kharnaim behauptet, nichts von den Taten des Sprosses YETO zu wissen. Für ihn sei nur das Volk relevant, auf dessen Heimatwelt der Spross gewachsen ist. Der Gemen spricht von der Ungerechtigkeit der Superintelligenz ES, die die Terraner den Arkoniden gegenüber bevorzugt habe. Er lädt da Gnotor in den Spross ein. Es soll ein unvorbelastetes Kennenlernen geben. Kylldin, die Hüterin des Sprosses, und deren Großmutter Quendressa sind ebenfalls willkommen.

Baron da Gnotor nimmt das Angebot an. Er nimmt Ovasa mit. Kylldin und Quendressa begleiten ihn.

Innenillustration